
GPT-Images-2.0
Kurzfassung
▾
Quellen
▾
Sam Altman kündigt an, dass eine KI bis 2028 eigenständig neue Modellarchitekturen entwickeln soll.
Dafür setzt OpenAI noch dieses Jahr 500.000 Grafikprozessoren als virtuelle Praktikanten in der Forschung ein.
Gleichzeitig warnt der CEO vor einem akuten und dauerhaften Mangel an Rechenleistung für die gesamte IT-Branche.
Künftig werde Intelligenz wie Elektrizität zu einem alltäglichen Versorgungsgut, dessen faire Verteilung entscheidend für die Gesellschaft ist.
Stanford Online: Künstliche Intelligenz Studiengänge
Stanford CS153: Frontier Systems Kursplan
OpenAI-Chef Sam Altman hat an der Stanford University den Zeitplan für KI-Modelle skizziert, die selbstständig neue KI-Modelle entwickeln. Zugleich rechnet er mit einem strukturellen Mangel an Rechenleistung. Gründer sollten sich daher auf Infrastruktur konzentrieren. KI entwirft eigene Strukturen Bis September 2026 bündelt OpenAI die Leistung von 500.000 A100-Grafikprozessoren für einen virtuellen Forschungs-Praktikanten. Im März 2028 soll daraus ein vollwertiges, KI-basiertes Forschungssystem entstehen. Es soll eigenständig komplett neue Modellarchitekturen konstruieren. Der heutige Trainingsablauf wird diesen Sprung laut Altman nicht unbeschadet überstehen. Er geht davon aus, dass künftige KI-Modelle die notwendigen Überarbeitungen an den Architekturen direkt selbst vornehmen. Anzeige Tokens ersetzen Teams Gründer rufen heute über Tokens eine Leistung ab, die zuvor ein hundertköpfiges Entwicklerteam erforderte. Altman belegte diese Skalierungseffekte mit der Entwicklung von ChatGPT. Die Anwendung startete als Demo, nachdem Kunden die ursprüngliche Schnittstelle kaum für eigene Produkte nutzten. Als Nutzer begannen, über die API zu chatten, baute OpenAI das Produkt eilig um. Auch bei der Programmierung durch KI sieht Altman einen Durchbruch. Das Modell Codex erreichte Anfang 2026 mit Version 5.5 den Punkt, an dem es Entwicklern komplexe Aufgaben zuverlässig abnimmt. Strom aus der Steckdose Intelligenz wird künftig wie Elektrizität funktionieren. Die Anbieter müssen diese Abstraktion für Kunden greifbar machen. Altman zog den Vergleich zu frühen Stromversorgern: Sie verkauften nicht den Strom, sondern »Licht in der Nacht«. Der entscheidende Engpass bleibt die Hardware. Die Nachfrage nach Rechenleistung übersteigt das Angebot auf absehbare Zeit. Eine faire Verteilung dieser Ressourcen entscheidet laut Altman künftig darüber, ob das Monopol für Intelligenz bei wenigen Anbietern liegt oder der gesamten Welt zur Verfügung steht.

