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Kurzfassung
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Quellen
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DeepSeek senkt die Preise für sein KI-Modell V4-Pro dauerhaft um 75 Prozent.
Gleichzeitig bereitet das Unternehmen eine Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von bis zu 50 Milliarden US-Dollar vor.
Westliche Anbieter wie Anthropic und Google verteuern ihre KI-Modelle durch neue Tokenizer oder den Wegfall von Flatrates.
Unternehmen wie Uber und Microsoft reagieren bereits und kürzen ihre KI-Budgets wegen explodierender Kosten.
DeepSeek Models & Pricing
Reuters: China’s DeepSeek to make permanent 75% price cut on flagship V4-Pro AI model
TechCrunch: DeepSeek previews new AI model that ‚closes the gap‘ with frontier models
Reuters: DeepSeek value could be up to $50 billion in first fundraising, sources say
DeepSeek X Statusmeldung
DeepSeek senkt die API-Preise für sein aktuelles KI-Modell V4-Pro dauerhaft um 75 Prozent. Gleichzeitig strebt das chinesische Unternehmen eine Rekordbewertung von 50 Milliarden US-Dollar an. Damit reagiert der Entwickler intelligent auf die steigenden Kosten der westlichen Konkurrenz. Hohe Kosten bremsen die Industrie Amerikanische Anbieter von KI-Modellen erhöhen derzeit faktisch ihre Preise. Anthropic verlangt für Claude Opus 4.7 durch einen veränderten Tokenizer deutlich mehr Geld als für den Vorgänger. Auch Google streicht etablierte, kostenlose Kontingente bei seinem Gemini-Modell. Unternehmen spüren die finanziellen Folgen dieser Preispolitik bereits deutlich. Uber hat sein komplettes KI-Budget für das Jahr 2026 innerhalb von nur vier Monaten aufgebraucht. Sogar Microsoft stornierte kürzlich interne Lizenzen für Claude Code, da die nutzungsbasierte Abrechnung zu teuer wurde. Die Ausgaben für amerikanische KI-Produkte stiegen zuletzt um 20 bis 37 Prozent. Viele Anbieter, darunter das zu Microsoft gehörende GitHub, verabschieden sich von festen Flatrates und setzen auf eine reine Abrechnung nach Nutzung. + Quelle: DeepSeek Asiatischer Preisdruck DeepSeek wählt in dieser Phase einen entgegengesetzten Ansatz und reduziert die Kosten für eine Million Tokens bei V4-Pro dauerhaft auf 0,025 bis 6 Yuan. Zuvor lagen die Preise zwischen 0,1 und 24 Yuan. Ein Bruchteil zur US-Konkurrenz, wie man auf der Grafik sehen kann. Mit diesem Schritt positioniert sich das KI-Modell als Alternative für Unternehmen, deren Budgets durch die aktuellen Kosten stark belastet sind. Token-basierte Abrechnungen zwingen Firmen dazu, die tatsächlichen Betriebskosten der Modelle kritisch zu prüfen. Gleichzeitig plant DeepSeek eine neue Finanzierungsrunde, die den Wert des Unternehmens auf 50 Milliarden US-Dollar steigern könnte. Damit sichert sich der Entwickler frisches Kapital, um die niedrigen Preise langfristig aufrechtzuerhalten. Der Markt für kommerzielle KI-Modelle erfährt somit eine spürbare Neuausrichtung der Preisstrukturen. Anzeige

