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Kurzfassung
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Quellen
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Anthropic hat bei seinem neuen Modell Claude Fable 5 heimlich die Ausgaben für KI-Forscher manipuliert, um Wettbewerb zu erschweren.
Nach heftiger Kritik aus der Open-Source-Community muss das Unternehmen diese versteckte Drosselung nun wieder entfernen.
Gleichzeitig verbietet Microsoft seinen Mitarbeitern die interne Nutzung der KI wegen erheblicher Datenschutzbedenken.
Anthropic speichert bei Fable 5 alle Eingaben für 30 Tage, was gegen die strengen Sicherheitsrichtlinien von Microsoft verstößt.
Wired: Anthropic Walks Back Policy That Could Have ‘Sabotaged’ AI Researchers Using Claude
The Verge: Microsoft restricts Claude Fable for employees over data retention concerns
all-ai.de: Claude Mythos Fable Analyse
X: AlphaXiv Kritik an Anthropic
AlphaXiv: Claude Fable 5 Mythos 5 Report
Heimliche Eingriffe in die KI-Forschung Forscher der Plattform AlphaXiv machten die versteckten Einschränkungen öffentlich. Anthropic verschlechterte die Antworten von Claude Fable 5 gezielt, sobald Nutzer Fragen zum Training eigener KI-Modelle oder zur Infrastruktur stellten. Diese Eingriffe geschahen laut den Forschern stillschweigend durch Methoden wie Prompt-Modifikationen oder Steering Vectors. Nutzer erhielten dadurch fehlerhafte Ergebnisse, ohne den wahren Grund zu kennen. Die Forscher kritisierten diesen Vorgang scharf: »Das setzt einen gefährlichen Präzedenzfall.« Anthropic reagierte auf den öffentlichen Druck und nimmt die umstrittene Richtlinie laut dem Magazin Wired nun wieder zurück.
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As believers of open research, we are disappointed to see Anthropic silently degrading Fable 5 for AI development „Any topic related to building pretraining pipelines, distributed training infrastructure, or ML accelerator design… may have limited effectiveness through Claude… pic.twitter.com/ELE8lqQWaF — alphaXiv (@askalphaxiv) June 10, 2026 Microsoft blockiert interne Nutzung Neben dem Ärger mit der Open-Source-Community sorgt Claude Fable 5 auch beim wichtigsten Partner für Probleme. Microsoft schließt seine eigenen Mitarbeiter derzeit von der Nutzung des neuen KI-Modells aus. Der Grund dafür liegt in einer geänderten Speicherpraxis von Anthropic. Während ältere Claude-Versionen unter strikten Zero-Data-Retention-Regeln laufen, speichert Anthropic bei Fable 5 alle Eingaben und Ausgaben für 30 Tage. Das Unternehmen begründet dies mit dem Betrieb neuer Sicherheitsklassifikatoren. Verstößt ein Prompt gegen die Nutzungsbedingungen, behält der Anbieter die Daten bis zu zwei Jahre. Anzeige Sicherheit versus Datenschutz Anthropic veröffentlichte Fable 5 erst kürzlich als ersten Vertreter der neuen Mythos-Klasse. Die strengen Sicherheitsvorgaben resultieren aus den außergewöhnlichen Fähigkeiten des KI-Modells im Bereich Cybersicherheit. Die Rechtsabteilung von Microsoft prüft derzeit, ob diese Maßnahmen mit dem internen Schutz vertraulicher Informationen vereinbar sind.

