Schlagwort: Datenschutz

  • Firefox 148 bringt den Not-Aus-Schalter für alle KI-Funktionen

    Ein Fireflox Logo drückt auf AI NO Knopf

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Mozilla führt in Firefox 148 einen zentralen Schalter ein, um sämtliche generativen KI-Funktionen mit einem Klick zu blockieren. Nutzer können alternativ in den Einstellungen spezifische KI-Tools wie Chatbots oder Bildanalysen einzeln verwalten. Das Update stärkt den Datenschutz und verhindert ungewollte Datenübertragungen an externe KI-Modelle.

    Mozilla Blog – AI controls is coming to Firefox

    TechCrunch – Firefox will soon let you block all of its generative AI features

    BleepingComputer – Mozilla announces switch to disable all Firefox AI features

    The Thurrott – Mozilla Details its New Controls for Blocking AI Features in Firefox

    Wired – Übersichtsseite

    Mit Firefox 148 führt Mozilla eine radikale Änderung bei der Handhabung künstlicher Intelligenz ein. Der Browser erhält eine zentrale Funktion, die es Nutzern ermöglicht, sämtliche generativen KI-Features global oder selektiv zu blockieren. Totale Kontrolle statt Zwangs-Features Mozilla wählt einen anderen Weg als die großen Mitbewerber Google und Microsoft. Während Chrome und Edge ihre KI-Integrationen tief im System verankern und oft standardmäßig aktivieren, setzt Firefox auf maximale Nutzerautonomie. In den Einstellungen findet sich künftig ein dedizierter Bereich für „KI-Dienste“. Dort lässt sich ein globaler Schalter umlegen. Dieser kappt sofort alle Verbindungen zu externen Large Language Models und deaktiviert lokale KI-Prozesse. Das verhindert effektiv, dass Daten im Hintergrund an Drittanbieter gesendet werden oder Ressourcen für ungewollte Assistenzsysteme verbraucht werden. Mozilla reagiert damit direkt auf die Kritik der Community an der zunehmenden Überfrachtung moderner Browser. + Quelle: Mozilla Granulare Verwaltung im Detail Nicht jeder Nutzer möchte komplett auf smarte Funktionen verzichten. Daher bietet das Update neben dem globalen „Aus-Knopf“ auch die Möglichkeit zur Feinjustierung. Anwender können spezifische Werkzeuge einzeln an- oder abschalten. Das betrifft beispielsweise die automatische Zusammenfassung von Artikeln im Lesemodus oder den KI-Chatbot in der Seitenleiste. Auch Funktionen zur Bildanalyse oder Textgenerierung lassen sich individuell konfigurieren. Firefox speichert diese Präferenzen lokal. Wer also nur die Alt-Text-Generierung für Barrierefreiheit nutzen möchte, aber keinen Chat-Assistenten benötigt, kann dies nun exakt so einstellen. Anzeige Datenschutz als Alleinstellungsmerkmal Dieser Schritt verdeutlicht Mozillas Strategie im Jahr 2026. Der Fokus liegt wieder verstärkt auf Datenschutz und Transparenz. Die neuen Kontrollen stellen sicher, dass KI im Browser ein Werkzeug bleibt, das der Nutzer bewusst wählt, statt ein Feature zu sein, das ihm aufgezwungen wird. Die Implementierung in Version 148 erfolgt sowohl für Windows, macOS als auch Linux. Mozilla kündigte an, dass diese Transparenz-Initiative auch künftige experimentelle Funktionen einschließen wird. Neue KI-Tools werden demnach standardmäßig als Opt-in angeboten oder lassen sich zumindest unkompliziert wieder entfernen.

  • KI PRO Webinar | Datenschutz und KI: Risiken erkennen, Chancen nutzen

    Datenschutz und KI - Risiken erkennen, Chancen nutzen

    Datenschutz und KI – passt das zusammen? Die Nutzung von KI-Technologien wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf, die Unternehmen nicht ignorieren können. Unser Webinar zeigt, wie Sie KI-Systeme datenschutzkonform implementieren und welche Fallstricke Sie dabei vermeiden sollten.

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  • Googles VaultGemma zeigt, dass Datenschutz bei Sprachmodellen immer noch schwierig ist

    Gemma 3: Google veröffentlicht neue Open-Model-Familie

    Google Deepmind hat das neue auf Datenschutz spezialisierte Sprachmodell VaultGemma vorgestellt.

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  • Datenschutzbeauftragte meldet KI-App Deepseek wegen Datenübermittlung nach China

    Einige Entwickler des chinesischen KI-Start-ups Deepseek mussten offenbar ihre Reisepässe abgeben und dürfen China nicht mehr ohne Weiteres verlassen, wohl aus Sorge vor Datenverlust oder Übernahmen. Seit dem Erfolg des KI-Modells "R1" gilt Deepseek zunehmend als wichtig für Chinas Regierung: CEO Liang Wenfeng wurde zu Gesprächen mit hochrangigen Politikern eingeladen, und lokale Behörden setzen die Software bereits ein. Chinas Behörden raten führenden KI-Fachleuten grundsätzlich von Reisen in die USA ab, um zu verhindern, dass sensible Informationen ins Ausland gelangen oder Experten dort unter Druck gesetzt werden könnten.

    Die Berliner Beauftragte für Datenschutz hat die KI-App DeepSeek bei Apple und Google als rechtswidrigen Inhalt gemeldet. Grund ist die Übermittlung personenbezogener Daten nach China ohne ausreichenden Schutz.

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  • Meta wälzt Verantwortung auf KI ab: 90 % der Risikoprüfungen werden automatisiert

    Meta plant laut internen Unterlagen, bis zu 90 Prozent seiner Datenschutz- und Risikoprüfungen durch KI-Systeme zu ersetzen.

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