Schlagwort: Zhipu

  • Zhipu AIs GLM-5.1 soll Linux-Desktop innerhalb von 8 Stunden gebaut haben

    Zhipu AI veröffentlicht GLM-5.1 unter MIT-Lizenz. Statt schneller Einzellösungen setzt das Unternehmen auf ein Modell, das über Hunderte Iterationen hinweg seine eigene Strategie überarbeitet. Bei Reasoning fällt es allerdings zurück.

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  • Schlägt GLM-5 die führenden KI-Modelle aus den USA?

    Ein Pferd zeigt GLM5

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Das chinesische KI-Startup Z.ai veröffentlicht GLM-5 und vollzieht damit einen strategischen Wechsel vom intuitiven „Vibe Coding“ hin zum verlässlichen „Agentic Engineering“. In wichtigen Benchmarks wie SWE-bench Verified schließt das Modell mit 77,8 Prozent fast zur US-Spitze auf und übertrifft Vorgängerversionen deutlich. Besondere Stärken zeigt GLM-5 bei der autonomen Fehlerbehebung im Frontend-Bereich, während es bei komplexen Reasoning-Aufgaben noch knapp hinter Gemini 3 Pro liegt.

    Z.ai Blog – GLM-5: From Vibe Coding to Agentic Engineering

    Hugging Face Model-Repo – zai-org/GLM-5-FP8

    Z.ai Developer Release Notes – New Released – GLM-5

    Z.ai auf X – Introducing GLM-5

    Das chinesische KI-Startup Z.ai (Zhipu AI) hat mit GLM-5 sein neues Spitzenmodell veröffentlicht. Der Fokus liegt auf einer signifikanten Verbesserung der Agenten-Fähigkeiten. Statt nur Code zu generieren, soll das Modell komplexe Software-Projekte autonom managen und positioniert sich in Benchmarks in Schlagdistanz zu US-Konkurrenz wie Anthropic und Google. Abschied vom „Vibe Coding“ Mit der Veröffentlichung von GLM-5 greift Z.ai eine aktuelle Diskussion der Softwareentwicklung auf: den Übergang vom sogenannten „Vibe Coding“ zum „Agentic Engineering“. Während ersteres oft das intuitive, schnelle Generieren von Code-Schnipseln beschreibt – bei dem der Entwickler eher nach Gefühl prüft, ob das Ergebnis stimmt –, zielt der neue Ansatz auf systematisches Ingenieurswesen ab. Der Hersteller verspricht, dass GLM-5 nicht nur Syntax liefert, sondern den gesamten Lebenszyklus einer Aufgabe versteht. Das Modell soll in der Lage sein, Repositories zu navigieren, Fehler in Build-Prozessen selbstständig zu beheben und langfristige Planungen (Long-horizon tasks) durchzuführen. Z.ai reagiert damit auf die Kritik an bisherigen LLMs, die zwar beeindruckende Demos liefern, in komplexen Produktionsumgebungen jedoch oft an Flüchtigkeitsfehlern scheitern. Anzeige Benchmarks: Anschluss an die Weltspitze Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, dass Z.ai den Abstand zu den führenden US-Modellen verringert hat, diese aber nicht durchgehend schlägt. Im „SWE-bench Verified“, einem etablierten Standardtest für Software-Engineering-Aufgaben, erreicht GLM-5 einen Wert von 77,8 Prozent. Dies markiert eine messbare Verbesserung gegenüber dem Vorgänger GLM-4.7 (73,8 Prozent), bleibt jedoch knapp hinter Anthropics Claude Opus 4.5 (80,9 Prozent) zurück. + Quelle: Zhipu AI Interessant ist das Abschneiden im „Vending Bench 2“, einer Simulation, in der KI-Agenten wirtschaftlich handeln müssen. Hier erwirtschaftete GLM-5 im Testzeitraum ein Guthaben von 4.432 Dollar. Das Modell zeigt damit eine solide Planungsfähigkeit, muss sich aber Googles Gemini 3.0 Pro geschlagen geben, das im gleichen Szenario auf über 5.400 Dollar kam. In reinen Reasoning-Aufgaben wie „Humanity’s Last Exam“ (mit Tools) positioniert sich GLM-5 mit 50,4 Punkten hingegen sehr stark und liegt teils vor der direkten Konkurrenz. + Quelle: Zhipu AI Spezialisierung auf Web-Development Besonders im Bereich der Frontend-Entwicklung scheint das Modell Fortschritte gemacht zu haben. Laut internen Metriken (CC-Bench-V2) steigerte GLM-5 die Erfolgsrate bei Frontend-Builds auf 98 Prozent. Dies entspricht einem Zuwachs von 26 Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Version GLM-4.7. Auch bei der End-to-End-Korrektheit im Backend verzeichnet das Datenblatt leichte Gewinne. + Quelle: Zhipu AI Diese Zahlen deuten darauf hin, dass das Modell spezifisch auf die Interaktion mit modernen Web-Frameworks und Toolchains optimiert wurde. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich diese Werte in realen, oft chaotischen Codebasen von Unternehmen verhalten, die nicht den sauberen Bedingungen von Benchmark-Suites entsprechen. + Quelle: Zhipu AI Verfügbarkeit und Einordnung GLM-5 ist ab sofort über die Schnittstellen von Z.ai verfügbar. Die Veröffentlichung unterstreicht den Anspruch der chinesischen Tech-Szene, technologische Autonomie zu wahren. Z.ai, international als Zhipu AI bekannt, wird unter anderem von Alibaba und Tencent unterstützt und gilt als einer der wichtigsten KI-Akteure Asiens. Ob der Marketing-Begriff „Agentic Engineering“ mehr ist als ein Versprechen, muss der Praxiseinsatz zeigen. Die Benchmark-Ergebnisse belegen zumindest, dass die Zeit der alleinigen Dominanz westlicher Modelle vorbei ist und sich der Wettbewerb an der Spitze weiter verdichtet. Anzeige

  • GLM-Image: Offenes Bildmodell von Zhipu AI für exakte Prompts und starke Textdarstellung

    Junge Frau mit ZHIPU-Shirt hält Marker vor Whiteboard mit chinesischen Texten zu GLM-Image-Modellfunktionen in Büro

    Das chinesische KI-Unternehmen Zhipu AI setzt auf eine Kombination aus autoregressivem Sprachmodell und Diffusions-Decoder. Das Modell mit insgesamt 16 Milliarden Parametern soll besonders bei Text in Bildern und wissensintensiven Inhalten überzeugen.

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  • GLM-Image startet als ernstzunehmender Open-Source-Herausforderer

    Bilder von GLM-Image

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Zhipu AI und Huawei veröffentlichen mit GLM-Image ein leistungsstarkes Open-Source-Bildmodell, das vollständig auf chinesischen Ascend-Chips trainiert wurde. Das Modell nutzt eine innovative autoregressive Hybrid-Architektur, die besonders beim Rendering von Text und komplexen Szenenkompositionen Vorteile bietet. Der Launch demonstriert die technologische Unabhängigkeit von US-Hardware wie Nvidia-Chips und umgeht damit effektiv westliche Sanktionen.

    Z.AI – GLM-Image Blog

    Bloomberg – China’s Zhipu Unveils New AI Model

    Hugging Face – zai-org/GLM-Image

    GitHub – zai-org/GLM-Image

    ZImage.run – GLM-Image: The First Open-Source Industrial-Grade Model

    Chinas KI-Ambitionen erreichen eine neue Stufe der Autarkie. Mit GLM-Image erscheint erstmals ein leistungsfähiges Open-Source-Bildmodell, das vollständig auf Huawei-Hardware trainiert wurde und westliche Technologie-Sanktionen praktisch umgeht. Der Bruch mit der westlichen Hardware-Dominanz Lange Zeit galt es als ungeschriebenes Gesetz, dass Spitzenmodelle im Bereich der generativen KI zwingend auf Nvidias CUDA-Ökosystem und H100-Clustern trainiert werden müssen. Zhipu AI, eines der führenden chinesischen KI-Startups, widerlegt diese These nun eindrucksvoll. In einer strategischen Partnerschaft mit Huawei wurde das neue Modell „GLM-Image“ ausschließlich auf Huaweis Ascend-Chips trainiert. Dieser Schritt demonstriert eine funktionierende technologische Unabhängigkeit. Während US-Sanktionen den Zugang zu westlichen High-End-Chips beschränken, beweist die Veröffentlichung, dass die heimische Hardware-Infrastruktur mittlerweile leistungsfähig genug ist, um industrielle „Large Scale“-Modelle zu berechnen. Für den europäischen Markt bedeutet dies, dass ein neuer, ernstzunehmender Player das Spielfeld betritt, der nicht den Restriktionen des Silicon Valley unterliegt. + + Quelle: z.ai Hybride Architektur für präzisere Ergebnisse Technisch wagt Zhipu AI einen interessanten Vorstoß, der sich von den derzeit dominierenden Diffusionsmodellen (wie Stable Diffusion oder Flux) unterscheidet. GLM-Image setzt auf eine autoregressive hybride Architektur. Vereinfacht ausgedrückt: Das Modell „versteht“ und generiert Bilder ähnlich wie ein Sprachmodell und kombiniert das mit modernen bildgebenden Verfahren. Benchmark-Analyse: Mittelmaß bei Ästhetik, Weltklasse bei Text Ein Blick auf die nackten Zahlen bestätigt die architektonische Ausrichtung des Modells. In allgemeinen Benchmarks (OnelG_EN), die Kriterien wie Ästhetik und Bildqualität messen, positioniert sich GLM-Image im soliden Mittelfeld. Mit einem Overall-Score von 0,528 übertrifft es zwar populäre Open-Source-Modelle wie FLUX.1 [Dev] (0,434) und SD3.5 Large (0,462) deutlich, muss sich aber spezialisierten, teils geschlossenen Systemen wie „Nano Banana 2.0“ (0,578) geschlagen geben. Für ein Modell, das nicht auf Nvidia-Hardware trainiert wurde, ist diese Leistung jedoch beachtlich und absolut konkurrenzfähig. Die wahre Stärke zeigt sich jedoch beim „Text-Rendering Benchmark“ (CVTG-2k). Hier deklassiert GLM-Image die Konkurrenz. Mit einer Wort-Genauigkeit von 91,16 % belegt das Modell den ersten Platz und schlägt sogar kommerzielle Schwergewichte und Closed-Source-Modelle wie Seedream 4.5 oder GPT Image 1. Der Vorsprung zur direkten Konkurrenz ist dabei massiv: Während GLM-Image Texte fast fehlerfrei rendert, erreichen weit verbreitete Modelle wie FLUX.1 nur 49,65 % und SD3.5 Large lediglich 65,48 % Genauigkeit. Diese Daten untermauern die These, dass die autoregressive Architektur für Aufgaben, die logisches Textverständnis und präzise Darstellung erfordern, den reinen Diffusionsmodellen weit überlegen ist. + Quelle: z.ai Anzeige Open Source als Industriestandard Zhipu AI positioniert GLM-Image nicht als geschlossene Blackbox, sondern stellt es der Entwicklergemeinde als Open Source zur Verfügung. Das Modell ist ab sofort auf Plattformen wie Hugging Face und GitHub verfügbar. Damit greift das Unternehmen direkt die Marktanteile etablierter westlicher Open-Source-Alternativen an. Die Veröffentlichung richtet sich primär an industrielle Anwender. Durch die offene Lizenzierung und die Optimierung auf alternative Hardware-Stacks bietet sich das Modell für Unternehmen an, die unabhängige On-Premise-Lösungen suchen und sich nicht an die API-Kosten oder Datenschutzrichtlinien amerikanischer Anbieter binden wollen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Community die Huawei-basierte Architektur auch auf westlicher Consumer-Hardware effizient zum Laufen bekommt.

  • KI-Coding-Modell GLM-4.7 merkt sich Gedankengänge über lange Dialoge

    Muster aus schwarzen Quadraten mit weißen Z-Logos im rot-grün-blauen RGB-Glitch

    Zhipu AI stellt mit GLM-4.7 ein auf autonomes Programmieren spezialisiertes KI-Modell vor, das dank „Preserved Thinking“ Gedankengänge über lange Dialoge speichert.

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  • Der neue Open-Source-König?

    zai könig greift deepseek wal an

    Der neue Open-Source-König? Mit massivem 200k-Kontextfenster und starker Performance fordert Zhipu AIs GLM-4.6 die etablierten westlichen KI-Modelle heraus. Kurzfassung | Andreas Becker, 02.10.25
    gpt-image-1 | All-AI.de EINLEITUNG Der Wettkampf um die Vorherrschaft bei KI-Sprachmodellen bekommt neue Nahrung aus China. Das Unternehmen Zhipu AI hat sein neuestes Open-Source-Modell GLM-4.6 veröffentlicht und liefert beeindruckende Ergebnisse. Mit einem massiv erweiterten Kontextfenster und gesteigerter Effizienz fordert es etablierte westliche Modelle direkt heraus. In direkten Vergleichstests zeigt GLM-4.6 eine nahezu ebenbürtige Leistung zu Anthropics bekanntem Modell Claude Sonnet 4. NEWS Mehr Kontext, weniger Kosten Eine der zentralen Neuerungen von GLM-4.6 ist das auf 200.000 Token erweiterte Kontextfenster. Diese Vergrößerung gegenüber den 128.000 Token des Vorgängers erlaubt es dem Modell, deutlich umfangreichere Informationen zu verarbeiten. Dadurch lassen sich komplexe Dokumente, vielschichtige Programmierprojekte oder lange Dialogverläufe ohne Informationsverlust bearbeiten. Gleichzeitig hat Zhipu AI die Effizienz des Modells verbessert. In praxisnahen Codierungsaufgaben verbraucht GLM-4.6 rund 15 Prozent weniger Token als sein Vorgänger GLM-4.5, um dieselben Aufgaben zu lösen. Diese Effizienzsteigerung führt nicht nur zu schnelleren Ergebnissen, sondern senkt auch die Betriebskosten für Entwickler, die das Modell in ihren Anwendungen einsetzen. + Quelle: zAI – Benchmark Starke Leistung in der Praxis Die Leistungsfähigkeit beweist das Modell in einer Reihe von Benchmarks. Besonders aufsehenerregend ist das Ergebnis im direkten Vergleich mit Claude Sonnet 4. In von Menschen bewerteten, praxisnahen Aufgaben erreichte GLM-4.6 eine Gewinnrate von 48,6 Prozent und liegt damit fast gleichauf. Gegenüber anderen Open-Source-Modellen wie DeepSeek-V3.2-Exp konnte sich die neue KI sogar in allen getesteten Kategorien durchsetzen. Zhipu AI betont, dass diese realitätsnahen Tests eine höhere Aussagekraft besitzen als reine Ranglistenplatzierungen. Zwar muss sich GLM-4.6 in spezialisierten Codierungs-Benchmarks noch der neuesten Version Claude Sonnet 4.5 geschlagen geben, die starke Allround-Leistung positioniert es jedoch als ernstzunehmende Konkurrenz. Transparenz wird dabei großgeschrieben: Alle Testabläufe und Vorlagen wurden der Community zur Überprüfung auf Plattformen wie Hugging Face zur Verfügung gestellt. Offen für Entwickler Als Open-Source-Modell steht GLM-4.6 Entwicklern breit zur Verfügung. Es kann über die offizielle API von Z.ai, über Dienste wie OpenRouter oder direkt von Plattformen wie Hugging Face und ModelScope bezogen werden. Dies ermöglicht sowohl die Anbindung über eine Programmierschnittstelle als auch den lokalen Einsatz auf eigener Hardware. Damit positioniert sich Zhipu AI nicht nur als technologischer Konkurrent, sondern auch als zugängliche Alternative für Entwickler weltweit. MITMACHEN Hat Dir der Beitrag gefallen oder geholfen? Dann hilf uns mit einem Klick weiter – dauert nur Sekunden. Teile diesen Beitrag Folge uns auf Social Media Mastodon X Bluesky Facebook LinkedIn Youtube Unterstütze uns direkt KI-Tools sind teuer – unser Wissen bleibt kostenlos. Spende einmalig via PayPal oder werde YouTube-Mitglied (ab 0,99 €). Dafür liefern wir täglich News, ehrliche Tests und praxisnahe Anleitungen. Danke dir! PayPal – Spende Youtube – ABO KURZFASSUNG Zhipu AI hat mit GLM-4.6 ein Open-Source-Modell vorgestellt, das ein 200.000-Token-Kontextfenster und optimierte Effizienz bietet. In acht Benchmarks übertrifft GLM-4.6 Vorgängerversionen wie GLM-4.5 und Modelle wie DeepSeek-V3.2-Exp, erzielt aber nur knapp hinter Claude Sonnet 4.5 Plätze. Das Modell erreicht in praxisnahen Tests eine 48,6%ige Gewinnrate gegen Claude Sonnet 4 und spart bis zu 15% Token im Vergleich zu GLM-4.5. GLM-4.6 ist über Z.ai, OpenRouter, Hugging Face und ModelScope frei verfügbar und richtet sich besonders an Entwickler mit hohem Anfragevolumen. QUELLEN Marktechpost: Zhipu AI Releases GLM-4.6 The Decoder: Zhipu AI GLM-4.6 schlägt Deepseek und Sonnet 4 South China Morning Post: China’s Z.ai rolls out GLM-4.6 Z.ai Blog: GLM-4.6 Technical Overview KiloCode Blog: GLM-4.6 Lands in Kilo Code

  • Zhipu AI GLM-4.6: Open-Source-Modell schlägt Deepseek und Sonnet 4

    Muster aus schwarzen Quadraten mit weißen Z-Logos im rot-grün-blauen RGB-Glitch

    Zhipu AI veröffentlicht GLM-4.6, eine neue Version seines Open-Source-Sprachmodells mit erweitertem Kontextfenster (200.000 Token), besserer Programmierleistung und verbessertem logischen Denken.

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  • GLM-4.5: Der neue Open-Source-Alleskönner

    Oberflaeche von ZAI

    GLM-4.5: Der neue Open-Source-Alleskönner Text, Code, Bilder und sogar Spiele: Zhipu AIs Modell bietet mehr als erwartet. Kann das der nächste große KI-Hit werden? Kurzfassung | Andreas Becker, 17.08.25
    gpt-image-1 | All-AI.de EINLEITUNG Das chinesische KI-Start-up Zhipu AI mischt den Markt für offene Sprachmodelle auf. Mit GLM-4.5 und der multimodalen Variante GLM-4.5V bringt das Unternehmen Modelle, die nicht nur programmieren und argumentieren können, sondern auch Bilder und Videos verstehen. Dank einer durchdachten Architektur und offenem Zugang richtet sich das Angebot an Entwickler, Forscher und Unternehmen. Was steckt dahinter – und was macht es besonders? NEWS Zwei Modi, ein Ziel GLM-4.5 vereint zwei Betriebsmodi in einem Modell: einen Thinking-Mode für komplexes Denken und einen Schnellmodus für zügige Antworten. Damit soll es nicht nur kurze Antworten liefern, sondern auch bei anspruchsvollen Aufgaben bestehen – etwa beim Programmieren oder logischen Schließen. In internen Tests erreicht GLM-4.5 auf zwölf Benchmarks den dritten Platz und liegt bei bestimmten Aufgaben, etwa beim Browsen im Web oder beim mathematischen Denken, sogar vor bekannten Modellen wie Claude Opus. Besonders auffällig: Das Modell erzielt diese Werte mit deutlich weniger Parametern – ein Hinweis auf hohe Effizienz. + Quelle: zAI Architektur mit Tiefe Technisch basiert das Modell auf einer Mixture-of-Experts-Architektur. Zwar umfasst das Modell insgesamt 355 Milliarden Parameter, doch nur ein Bruchteil davon – 32 Milliarden – ist jeweils aktiv. Das spart Rechenleistung. Die leichtere Version, GLM-4.5-Air, reduziert diesen Wert noch einmal deutlich. Statt auf besonders breite Schichten setzt Zhipu AI auf viele tiefe Schichten. Diese Struktur soll nach eigenen Angaben das Denkvermögen verbessern. Unterstützt wird das durch neue Mechanismen wie Multi-Token-Vorhersage und viele Attention-Heads, die komplexe Muster besser erfassen können. Multimodal und praktisch GLM-4.5V erweitert das System um Bild- und Videofunktionen. Es kann etwa Screenshots analysieren, daraus Webseiten rekonstruieren oder einfache Spiele bauen. In einer Demo genügt ein kurzer Prompt, um ein spielbares Mini-Game im Browser zu erzeugen. Auch komplexere Anwendungen wie komplette Web-Apps lassen sich erstellen. Die multimodale Variante baut auf dem leichteren Air-Modell auf und bietet so ein gutes Verhältnis aus Leistung und Ressourcenverbrauch. Für Nutzer mit speziellen Anforderungen an visuelle Inhalte oder autonome Agenten ist das Modell besonders interessant. Offen und bereit zur Nutzung Zhipu AI setzt bewusst auf Offenheit. Code und Modellgewichte stehen unter MIT-Lizenz frei zur Verfügung – unter anderem auf Hugging Face. Auch die Nutzung über eine OpenAI-kompatible API ist möglich. Die Plattform z.ai bietet zudem eine Weboberfläche für eigene Tests. Durch die Kombination aus leistungsfähiger Architektur, breitem Funktionsspektrum und offener Bereitstellung positioniert sich Zhipu AI als ernstzunehmender Akteur im Open-Source-Segment. Entscheidend wird nun sein, wie das Modell im Alltag performt – und wie gut es sich in bestehende Workflows integrieren lässt. DEIN VORTEIL – DEINE HILFE Kostenlose News und Tutorials – mit minimaler Werbung und maximalem Mehrwert. Damit das so bleibt und wir uns stetig verbessern können, freuen wir uns über deine Unterstützung. Teile diesen Beitrag Folge uns auf Social Media Keine KI-News mehr verpassen und direkt kommentieren! Mastodon X Bluesky Facebook LinkedIn Youtube Unterstütze uns direkt Mit einer YouTube-Mitgliedschaft (ab 0,99 €) oder einmalig über PayPal. So helft ihr uns, unabhängig neue Tools zu testen und noch mehr Tutorials für euch zu erstellen. Vielen Dank für euren Support! Youtube – Kanal PayPal – Kaffee KURZFASSUNG
    Zhipu AI stellt mit GLM-4.5 und GLM-4.5V zwei leistungsfähige Open-Source-Modelle vor, die Text, Code und visuelle Inhalte verarbeiten können.
    Die Architektur basiert auf einer effizienten Mixture-of-Experts-Struktur mit tiefen Netzwerken und neuen Vorhersageverfahren.
    Das Modell erreicht starke Benchmark-Ergebnisse bei geringem Ressourcenverbrauch und steht unter MIT-Lizenz frei zur Verfügung.
    Besonders interessant: Die visuelle Variante GLM-4.5V kann Web-Apps aus Bildern generieren und wird per API einfach nutzbar gemacht.
    QUELLEN
    Zhipu AI Blog
    GLM-4.5 Website
    Hugging Face: GLM-4.5
    Hugging Face: GLM-4.5-Air
    Hugging Face: GLM-4.5V
    Z.ai Docs: GLM-4.5V

  • GLM-4.5: China-Start-up Zhipu AI setzt mit Open-Source-Sprachmodell neue Maßstäbe

    Muster aus schwarzen Quadraten mit weißen Z-Logos im rot-grün-blauen RGB-Glitch

    Das chinesische KI-Unternehmen Zhipu AI hat mit GLM-4.5 und GLM-4.5V neue Open-Source-Sprachmodelle vorgestellt. Die Modelle sollen logisches Denken, Programmierung und agentische Aufgaben vereinen.

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