Schlagwort: Wissen

  • Anthropic baut einen Ausschalter für gefährliches KI Wissen

    Ein Claude Kopf mit verschiedenen Wissens-Modulen

    GPT-Images-2.0

    Kurzfassung

    Quellen

    Anthropic und AE Studio haben die neue KI-Architektur GRAM vorgestellt.
    Die Methode speichert gefährliches Spezialwissen isoliert in separaten neuronalen Modulen.
    Diese Module lassen sich nach dem Training spurlos löschen, ohne die allgemeine KI-Leistung zu beeinträchtigen.
    Das Verfahren spart Entwicklern enorme Rechenkosten für das Training separater, abgesicherter KI-Modelle.

    Anthropic Research – An off switch for dual use knowledge in AI models
    Anthropic Alignment Science Blog – Modular Pretraining

    Anthropic und AE Studio haben eine Trainingsmethode vorgestellt, mit der sich sensibles Wissen in KI-Modellen gezielt abklemmen lässt. Die Technik namens GRAM isoliert riskante Fähigkeiten in separaten Modulen, die Entwickler bei Bedarf einfach löschen können. Das erspart das teure Training mehrerer Modelle für unterschiedliche Sicherheitsanforderungen. Grenzen bisheriger Schutzmechanismen Aktuelle Sicherheitsfilter weisen eine entscheidende Schwäche auf: Sie verbieten dem KI-Modell lediglich die Ausgabe gefährlicher Inhalte. Das Wissen selbst bleibt in den Modellen gespeichert. Angreifer können diese Schutzschichten über Jailbreaks umgehen und die Informationen dennoch abrufen. Entfernen Entwickler heikle Informationen wie den Bauplan von Biowaffen komplett aus den Trainingsdaten, fehlt dieses Wissen später völlig. Benötigt ein Sicherheitslabor jedoch ein Modell mit Expertise in Virologie, müsste der Anbieter ein zweites Modell von Grund auf neu trainieren. + Quelle: Anthropic Zusatzneuronen frieren beim Training ein GRAM löst dieses Problem über die Architektur. Das Kürzel steht für Gradient-Routed Auxiliary Modules. Anthropic fügt jeder Schicht eines Standard-Transformers zusätzliche Neuronen hinzu. Diese sind in feste Gruppen unterteilt, wobei jede Gruppe für eine spezifische Kategorie von Dual-Use-Wissen steht – etwa Cybersicherheit oder Nuklearphysik. + Quelle: Anthropic Beim Training mit allgemeinen Texten lernt das Modell ganz normal. Stößt es jedoch auf Daten aus einer der sensiblen Kategorien, ändern sich die Regeln. Das Modell nutzt zwar sein Allgemeinwissen für Vorhersagen, aber nur das spezifische Modul speichert die neuen Informationen. Die allgemeinen Gewichtungen frieren währenddessen ein. Das sensible Wissen diffundiert so nicht durch das gesamte neuronale Netz, sondern sammelt sich isoliert in dem jeweiligen Modul. Leistung und Sicherheit in Tests bestätigt Anthropic hat die Methode an Modellen mit 50 Millionen bis fünf Milliarden Parametern evaluiert. Löscht man nach dem Training ein Modul, verschwindet die entsprechende Fähigkeit exakt so, als hätte das KI-Modell diese Daten nie gesehen. Die Leistung bei allgemeinen Aufgaben sinkt durch diesen Eingriff (fast) nie. Ein Angreifer kann das gelöschte Wissen auch durch gezieltes Fine-Tuning mit bösartigen Daten kaum wiederherstellen. Die Resistenz von GRAM entspricht hier laut den Entwicklern der eines Modells, dessen Trainingsdaten von vornherein gefiltert wurden. Bislang existiert GRAM nur als Forschungsprojekt und ist in keinem produktiven Claude-Modell integriert. Die Forscher weisen zudem darauf hin, dass manche Dual-Use-Fähigkeiten so eng mit allgemeinem Wissen verschränkt sein könnten, dass sich eine saubere Trennung auf neuronaler Ebene künftig als technisch unmöglich erweist. Anzeige

  • Google Cloud will mit offenem Markdown-Format das Kontextproblem von KI-Agenten lösen

    Google Cloud will mit dem Open Knowledge Format (OKF) das verstreute Wissen in Organisationen für KI-Agenten nutzbar machen. Die minimalistische Spezifikation standardisiert Wissen als Markdown-Dateien mit YAML-Frontmatter. OKF formalisiert damit ein Muster, das Andrej Karpathy kürzlich als „LLM-Wiki“ populär gemacht hat.

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  • Know3D steuert die unsichtbare Rückseite von 3D-Objekten per Textbefehl

    3D-Rendering einer runden Holz-Sitzschale mit Schubfach, weißem Kissen und farbcodierten Normal-Maps auf weißem Hintergrund.

    Ein Forschungsteam nutzt das Wissen großer Sprachmodelle, um bei der 3D-Generierung aus Einzelbildern die Rückseite von Objekten gezielt per Text zu kontrollieren. Das adressiert ein grundlegendes Problem der 3D-Generierung.

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  • KI-Modell DeepEyesV2 nutzt Werkzeuge statt Wissen – und schlägt größere Konkurrenz

    Positionserkennungsrätsel: 4×4-Raster mit 16 Comic- und Maskottchen-Figuren, Frage nach der Figur in Reihe 3, Spalte 1.

    DeepEyesV2 ist ein multimodales KI-Modell, das Bilder analysiert, Code ausführt und das Web durchsucht. Statt mit purem Wissen schlägt DeepEyesV2 größere Modelle mit intelligenter Werkzeugnutzung. Das Modell ist unter der Apache-2.0-Lizenz nutzbar.

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  • Wikipedia fordert faire Lizenzierung ihrer Inhalte von KI-Unternehmen

    Muster aus glitched RGB-Versionen des Wikipedia-Logos mit Puzzle-Globus auf weißem Grund.

    Die Wikipedia positioniert sich im KI-Zeitalter als unverzichtbare Grundlage für verlässliches Wissen im Netz.

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  • Babbels KI-Konter gegen Duolingo

    Eine KI sitzt mit Menschen im Cafe und lernt Sprachen

    Babbels KI-Konter gegen Duolingo Die Sprachlern-App startet einen KI-gestützten Trainer, der dich in echten Gesprächen fit machen soll. Was kann die neue Funktion wirklich? Kurzfassung | Andreas Becker, 17.09.25
    gpt-image-1 | All-AI.de EINLEITUNG Jeder Sprachschüler kennt das Problem: Man paukt Vokabeln und Grammatik, kann Texte lesen und verstehen, doch wenn es ans freie Sprechen geht, herrscht oft eine lähmende Stille. Genau diese Hürde will die Sprachlernplattform Babbel nun mit künstlicher Intelligenz einreißen. Mit „Babbel Speak“ wurde ein neuer, KI-gestützter Trainer vorgestellt, der Anfängern die Angst vor dem ersten Gespräch nehmen und sie praxisnah auf reale Dialoge vorbereiten soll. ANZEIGE – Babbel Speak kostenlos ausprobieren NEWS Sprechübungen statt Vokabel-Pauken Der neue KI-Trainer setzt den Fokus bewusst auf die Anwendung, nicht auf das bloße Anhäufen von Wissen. Anstatt isolierter Wörter führt das System die Nutzer durch alltagsnahe Szenarien. Dazu gehören Situationen wie das Bestellen eines Kaffees, ein Gespräch mit dem Nachbarn oder das Telefonat mit einem Freund. Die KI übernimmt dabei die Rolle des Gesprächspartners, reagiert auf die Antworten des Lerners und gibt personalisiertes Feedback zur Aussprache und Satzbildung. Babbel betont, dass die Benutzeroberfläche gezielt darauf ausgelegt ist, den Leistungsdruck zu minimieren. Eine ruhige Gestaltung mit sanften Animationen soll eine angstfreie Lernumgebung schaffen und die kognitive Belastung reduzieren. Das erklärte Ziel ist nicht, Nutzer über Nacht fließend zu machen, sondern sie schrittweise vom ersten Wort zu einer selbstbewussten Konversation zu führen. Der Trainer soll als eine Art digitales Stützrad für die ersten Sprechversuche dienen. + Quelle: Babbel Der Wettlauf um den digitalen Sprachlehrer Mit diesem Schritt reagiert Babbel auf einen klaren Trend im Markt für digitale Bildung und positioniert sich im direkten Wettbewerb. Konkurrenten wie Duolingo setzen mit ihrer „Max“-Version ebenfalls auf KI-gestützte Konversationen, die durch die Technologie von OpenAI ermöglicht werden. Babbels Ansatz scheint jedoch stärker auf kuratierte und didaktisch aufbereitete Szenarien zu setzen, anstatt auf einen völlig freien Chatbot. Die neue Funktion startet zunächst als offene Beta-Version für Abonnenten, die Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch oder Deutsch lernen. Damit wird deutlich, dass KI nicht mehr nur ein Werkzeug zur reinen Übersetzung ist, sondern zunehmend als interaktiver Tutor fungiert. Ob diese digitalen Trainer einen menschlichen Lehrer ersetzen können, bleibt abzuwarten. Ein effektives Werkzeug, um die kritische Lücke zwischen passivem Wissen und aktiver Anwendung zu schließen, sind sie aber schon jetzt. MITMACHEN Hat Dir der Beitrag gefallen oder geholfen? Dann hilf uns mit einem Klick weiter – dauert nur Sekunden. Teile diesen Beitrag Folge uns auf Social Media Mastodon X Bluesky Facebook LinkedIn Youtube Unterstütze uns direkt KI-Tools sind teuer – unser Wissen bleibt kostenlos. Spende einmalig via PayPal oder werde YouTube-Mitglied (ab 0,99 €). Dafür liefern wir täglich News, ehrliche Tests und praxisnahe Anleitungen. Danke dir! PayPal – Spende Youtube – ABO KURZFASSUNG
    Babbel hat mit „Babbel Speak“ einen neuen, KI-gestützten Sprachtrainer vorgestellt.
    Die Funktion soll Anfängern helfen, die Angst vor dem freien Sprechen zu überwinden, indem sie reale Alltagsgespräche simuliert.
    Der Trainer bietet personalisiertes Feedback zu Aussprache und Satzbau in einer bewusst druckreduzierten Lernumgebung.
    Das Feature ist zunächst als Beta-Version für Lerner der Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch verfügbar.
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    TechCrunch