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Kurzfassung
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Quellen
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Google Quantum AI belegt, dass künftige Quantencomputer aktuelle Krypto-Verschlüsselungen mit weniger Qubits als erwartet knacken können.
Die Forscher drängen die Entwickler digitaler Währungen zu einem schnellen Wechsel auf sichere Post-Quantum-Kryptografie.
Um Hacker-Angriffe zu vermeiden, veröffentlicht das Team die Schwachstelle nicht offen, sondern verifiziert sie über einen Zero-Knowledge-Proof.
Die Methodik entstand in direkter Absprache mit der US-Regierung zum Schutz kritischer Infrastrukturen.
Google Research Blog: Safeguarding cryptocurrency by disclosing quantum vulnerabilities responsibly
Google Quantum AI: Cryptocurrency Whitepaper (PDF)
Google deckt kritische Schwachstellen in Kryptowährungen auf. Zukünftige Quantencomputer könnten gängige Verschlüsselungen deutlich schneller knacken als bisher angenommen. Eine neu entwickelte Methode zur sicheren Offenlegung soll die Krypto-Community nun vor Angriffen schützen. Die schwindende Sicherheit der elliptischen Kurven Ein aktuelles Whitepaper von Google zeigt ein konkretes Sicherheitsrisiko für digitale Währungen auf. Die Forscher demonstrieren detailliert, dass künftige Quantencomputer die sogenannte elliptische Kurvenkryptografie effizienter überwinden. Diese spezifische Verschlüsselung sichert derzeit nahezu alle großen Kryptowährungen und Token sowie weitere kritische Systeme. Das Forscherteam stellt fest, dass ein erfolgreicher Angriff deutlich weniger Qubits und Rechenoperationen erfordert, als die Forschung bisher kalkulierte. Das rückt das Szenario eines potenziellen Durchbruchs zeitlich in greifbare Nähe. Die Entwickler drängen die Krypto-Community daher auf einen zügigen Übergang zu Post-Quantum-Kryptografie. Diese neuen Verschlüsselungsstandards erweisen sich als resistent gegen künftige Angriffe durch fortschrittliche Quanten-Hardware. + Quelle: Google – Weniger Ressourcen als bisher gedacht nötig + Quelle: Google – Angriffzeit gegen bestimmte Coins Sichere Offenlegung durch Zero-Knowledge-Proofs Um die sensiblen Erkenntnisse verantwortungsvoll zu teilen, wählte das Team einen speziellen Ansatz. Die Forscher präsentieren die Schwachstellen nicht als direkten Programmcode. Stattdessen nutzen sie einen sogenannten Zero-Knowledge-Proof, um die Informationen sicher zu validieren. Diese mathematische Methode beweist die Existenz der Schwachstelle zweifelsfrei, ohne den genauen Lösungsweg offenzulegen. Externe Experten können die Ergebnisse somit überprüfen. Gleichzeitig erhalten böswillige Akteure keine detaillierte Anleitung für eigene Angriffsversuche. Im Vorfeld tauschten sich die Forscher eng mit der US-Regierung aus, um die Risiken für die globale digitale Infrastruktur abzuwägen. Google appelliert nun an andere Institutionen, vergleichbare Modelle zur Offenlegung kritischer Sicherheitslücken zu adaptieren. Das primäre Ziel bleibt der Schutz der Systeme, bevor leistungsstarke Quantencomputer flächendeckend den Markt erreichen. Das vollständige Whitepaper ist verlinkt. Anzeige