Schlagwort: Website

  • Time Magazine versteckt geheime Werbung für KI Bots

    Eine Zeitung mit zwei Seiten

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    Kurzfassung

    Quellen

    Das Time Magazine liefert KI-Crawlern eine versteckte Markdown-Version seiner Website aus.
    Darin sind gezielt formulierte Werbetexte eingebettet, die menschliche Leser nicht sehen.
    Ziel ist es, künftige Antworten von Chatbots wie Claude oder ChatGPT zu manipulieren.
    Die Werbekunden zahlen dabei für jeden verarbeiteten Token der Sprachmodelle.

    Vincent Schmalbach: TIME Is Serving AI Bots a Different Website, With Ads Built In
    The Register: Time Magazine has a separate version of its website with ads only AI can see

    Das Time Magazine betreibt eine geheime Website-Version exklusiv für KI-Bots. Während Menschen die reguläre Ansicht sehen, lesen Crawler eine reduzierte Markdown-Kopie. Darin sind spezielle Werbetexte eingebettet, die künftige Chatbot-Antworten gezielt beeinflussen sollen. Zwei Versionen des Internets Ruft ein gewöhnlicher Browser einen Artikel auf, lädt er die komplette HTML-Struktur mit Design, Skripten und Bildern herunter. Meldet sich der Besucher über den User-Agent jedoch als KI-Crawler wie ClaudeBot oder OAI-SearchBot an, schrumpft die Seite auf einen Bruchteil ihrer Größe. Der Server liefert dann eine reine Markdown-Datei aus, die Sprachmodelle besonders leicht verarbeiten können. Der reguläre Googlebot erhält weiterhin die Standardseite für Menschen. Andere automatisierte Besucher wie der GPTBot werden von dem Magazin teilweise komplett blockiert. Anzeige Token statt Klicks In den maschinenlesbaren Versionen bestimmter Artikel platziert der Adtech-Anbieter Mobian gesponserte Inhalte. Auf einer Übersichtsseite zu Erfindungen findet sich im Hintergrund beispielsweise ein ausführlicher FAQ-Katalog der Onlinebank Ally. Die Fragen und Antworten sind exakt so formuliert, wie ein Nutzer sie einem KI-Assistenten stellen würde. Die Werbung ist im Quelltext als »Sponsored content« markiert, taucht in der HTML-Version für Menschen aber nirgends auf. Mobians Tracking registriert jeden Abruf durch einen Bot als eigene Impression. Anstelle klassischer Seitenaufrufe zählt die Tracking-Software die verarbeiteten Tokens, die an das KI-Modell fließen. Manipulation der Chatbot-Antworten Diese Technik soll künftige KI-Suchergebnisse direkt beeinflussen. Wenn Nutzer einen Chatbot künftig nach einer passenden Bank fragen, soll dieser die vorgefertigten Argumente aus der versteckten Werbung als Fakten wiedergeben. Das Time Magazine wandelt seine Artikel bereits seit Juni in Markdown um und verkauft dieses Format aktiv an Werbekunden.

  • KI-Tool zeigt die »wichtigsten« Menschen der Welt

    Die wichtigsten Menschen aus KI Sicht

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    Kurzfassung

    Quellen

    Die neue Website intheweights.com analysiert, welche realen Personen fest in den neuronalen Gewichten von KI-Sprachmodellen gespeichert sind.
    Personen mit hohem Score können von der KI direkt und ohne externe Websuche fehlerfrei abgerufen werden.
    Das Ranking zeigt, dass historische Figuren und moderne Popstars wie Taylor Swift das grundlegende KI-Wissen gleichermaßen dominieren.
    Vor allem bei kleineren Modellen belegt ein hoher Wert, wie relevant eine Person bei der Auswahl der knappen Trainingsdaten war.

    In the Weights – Offizielle Website

    Die Entwickler Thomas Dimson und Joey Flynn haben mit » intheweights.com « ein neues Analyse-Tool veröffentlicht. Die Website prüft, ob und wie gut Sprachmodelle wie GPT-5.5, Opus 4.8 oder Gemini 3.1 Lite reale Personen auswendig kennen. Wer dort einen hohen Wert erzielt, wurde beim Training als wichtig erachtet und ist fest in den Gewichten (Weights) des Modells kodiert. + Quelle: intheweights Wissen ohne Websuche Große Sprachmodelle speichern Informationen über Milliarden dieser Zahlenwerte ab. Befindet sich eine Person in diesen Gewichten, kann das Modell ihre Biografie direkt abrufen, ohne auf externe Hilfsmittel wie eine Websuche zurückzugreifen. Ob jemand in diesem neuronalen Gedächtnis landet, bestimmen die Architektur, die Trainingsdaten und vor allem die Größe des Modells. Je kleiner das Sprachmodell, desto strenger die Selektion. Taucht ein Name etwa in einer kompakten Version wie Llama 3.2 1B auf, ist das ein Indiz für extrem hohe Relevanz. Die Person belegt dann einen messbaren Teil des knapp ein Gigabyte großen Speichers. Anzeige Die Spitzenreiter kommen auf 996 Punkte Für die Messung fragt die Website alle angebundenen Sprachmodelle mit dem Befehl »Wer ist [Name]?« ab und fordert bis zu zehn beschreibende Ergebnisse samt Konfidenzwert. Der Algorithmus gruppiert ähnliche Antworten und errechnet daraus den sogenannten »Strength Score«. Dieser kombiniert die durchschnittliche Erkennungssicherheit mit der Anzahl der Modelle, die den Namen korrekt zuordnen. Die Rangliste der Website führt eine Mischung aus historischen Figuren und modernen Stars an. Der Screenshot zeigt die Top 10, die alle einen Score von 996 erreichen. Darunter finden sich Wolfgang Amadeus Mozart, William Shakespeare, Taylor Swift, Steven Spielberg und Lionel Messi. + Quelle: intheweights Schwächen bei Allerweltsnamen Das Abfrageverfahren hat jedoch technische Grenzen. Tippfehler bei der Eingabe drücken die Punktzahl sofort nach unten. Auch Personen mit sehr häufigen Namen schneiden bei der Zuordnung systematisch schlechter ab. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sprachmodelle ihre eigene Sicherheit unkalibriert einschätzen. Die angegebenen Konfidenzwerte schwanken daher von Abfrage zu Abfrage. Manchmal erfinden die Modelle auch biografische Details oder nie stattgefundene Ereignisse, was die Auswertung weiter verfälscht.

  • Neue Website „In the Weights“ verrät, ob KI-Modelle wissen, wer du bist

    Zwei ehemalige OpenAI-Mitarbeiter haben mit „In the Weights“ eine Website entwickelt, die zeigt, welche Personen in den Gewichten großer Sprachmodelle gespeichert sind. Ein Stärke-Score von bis zu 996 verrät die Relevanz: Spitzenplätze belegen Mozart, Shakespeare und Taylor Swift.

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  • UK-Regierung will mit Anthropic-KI Bürgern bei der Jobsuche helfen

    Weiße, geometrische Silhouette vor orangefarbenem Hintergrund, die eine dampfende Tasse Kaffee zum Mund führt.

    Die britische Regierung hat Anthropic ausgewählt, einen KI-Assistenten für die Website GOV.UK zu entwickeln.

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