Schlagwort: Waymo

  • Waymo World Model: Generative KI trainiert Robotaxis für den Ernstfall

    Intro Bild mit Waymo und Deepmind

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Waymo integriert DeepMinds Genie 3, um realistische und interaktive Trainingsumgebungen für autonome Fahrzeuge zu generieren. Das „Waymo World Model“ simuliert seltene Extremsituationen wie Unwetter oder exotische Hindernisse ohne physisches Risiko für die Flotte. Im Gegensatz zu früheren Simulationen reagieren die generierten Verkehrsteilnehmer dynamisch auf das Fahrverhalten des Robotaxis. Die Technologie ermöglicht eine schnellere und sicherere Validierung von Software-Updates durch Millionen simulierter Kilometer.

    Waymo Blog: The Waymo World Model

    The Verge: What happens when Waymo runs into a tornado?

    Bloomberg: Waymo Says Genie 3 Simulations Can Help Boost Robotaxi Rollout

    Transport Topics: Waymo Says Genie 3 Simulations Can Boost Robotaxi Rollout

    X (Sawyer Merritt): Waymo has introduced the Waymo World Model

    Waymo integriert das DeepMind-Modell Genie 3 in seine Entwicklungsarbeit und schafft damit eine hyper-realistische Trainingsumgebung. Das neue „Waymo World Model“ generiert interaktive Szenarien, um autonome Fahrzeuge gefahrlos auf seltene Randfälle vorzubereiten. Anzeige Vom Videospiel zur generativen Simulation Klassische Simulationen im Bereich des autonomen Fahrens basierten bisher meist auf geometrischen Modellen. Entwickler definierten Objekte und Regeln manuell, ähnlich wie in einer Game-Engine. Das neue System bricht mit diesem Ansatz. Es nutzt generative künstliche Intelligenz, um Videoinhalte dynamisch und physikalisch plausibel vorherzusagen. Die Technologie fußt auf Googles DeepMind-Architektur Genie 3. Das Modell generiert den nächsten Frame eines Videos basierend auf den Aktionen des Fahrzeugs und dem vorherigen Zustand der Welt. Dies ermöglicht eine visuelle Detailtreue, die herkömmliche Render-Engines oft vermissen lassen. Schattenwürfe, Lichtreflexionen und komplexe Wetterbedingungen entstehen organisch aus den Trainingsdaten. + Quelle: Waymo Training für den unwahrscheinlichen Ernstfall Der primäre Nutzen liegt in der Bewältigung sogenannter „Long-tail“-Ereignisse. Das sind Situationen, die im normalen Straßenverkehr extrem selten, aber potenziell gefährlich sind. Waymo simuliert nun Szenarien wie plötzliche Tornados, Elefanten auf der Fahrbahn oder schweres Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Diese Tests finden statt, ohne ein physisches Fahrzeug zu gefährden. Das System erlaubt den Ingenieuren, spezifische Parameter zu variieren. Sie testen, wie die Software reagiert, wenn ein Fußgänger plötzlich stoppt oder ein entgegenkommendes Fahrzeug die Spur verlässt. + Quelle: Waymo Interaktive Umwelt reagiert auf das Fahrzeug Ein entscheidender Vorteil gegenüber passiven Videodaten ist die Interaktivität. In bisherigen Aufzeichnungen fahren andere Autos stur ihren aufgezeichneten Weg, egal was das Testfahrzeug macht. Im Waymo World Model reagieren die generierten Agenten auf das Verhalten des Robotaxis. Bremst das autonome Fahrzeug ab, entscheidet ein simulierter Fußgänger vielleicht, die Straße doch noch zu überqueren. Fährt das Auto aggressiv, weichen andere Verkehrsteilnehmer aus. Diese Reaktionsfähigkeit der Umgebung schließt eine wichtige Lücke zwischen Simulation und Realität. Beschleunigte Validierung neuer Software Die Einführung dieses Modells zielt auf eine effizientere Skalierung der Robotaxi-Flotte ab. Software-Updates durchlaufen nun Millionen simulierter Kilometer in kritischen Szenarien, bevor sie auf die Straße kommen. Die KI lernt dabei nicht nur aus erfolgreichen Fahrten, sondern auch aus generierten Fehlern und Beinahe-Unfällen. Waymo nutzt hierfür seine umfangreiche Datenbank aus Millionen real gefahrener Kilometer. Diese Daten dienen als Grundwahrheit, aus der Genie 3 lernt, wie sich die Welt verhält. Das Ergebnis ist ein Werkzeug, das die Sicherheitsvalidierung präziser und schneller macht als reine Straßentests. Anzeige

  • Elefanten, Tornados, Hochwasser: Waymos neues KI-Weltmodell simuliert Szenarien, die es real kaum gibt

    Waymo präsentiert ein generatives Simulationsmodell für autonomes Fahren, das auf Google Deepminds Genie 3 basiert. Es soll hyperrealistische Szenarien erzeugen, die in der Realität kaum zu beobachten wären.

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  • Londons Straßen werden 2026 fahrerlos

    Ein Waymo Auto fährt durch London

    Waymo

    Kurzfassung

    Quellen

    Waymo plant den Start seines fahrerlosen Robotaxi-Dienstes in London für das Jahr 2026. Dies ist die erste Expansion des Unternehmens von Alphabet außerhalb der Vereinigten Staaten. Für den Betrieb kooperiert Waymo mit dem Flottenpartner Moove, der die Fahrzeuge bereitstellt. Die Technologie basiert auf der Erfahrung von über 100 Millionen autonomen Meilen in den USA.

    Waymo Blog PR Newswire (Moove) X (Heidi Alexander MP) TechCrunch The Verge

    Waymo bringt seine fahrerlosen Robotaxis nach Europa. Die Google-Schwesterfirma kündigte an, ihren kommerziellen Dienst im Jahr 2026 in London zu starten. Dies markiert die erste Expansion außerhalb der USA und stellt einen wichtigen Test für die Technologie auf dem europäischen Markt dar. Londons Straßen als neues Testfeld Waymo betritt mit London erstmals europäischen Boden. Das Unternehmen plant den Start eines kommerziellen Dienstes, der von Anfang an vollständig ohne Sicherheitsfahrer auskommen soll. Die autonomen Fahrzeuge sollen das bestehende Verkehrsnetz der britischen Hauptstadt ergänzen und eine neue Option für die Mobilität bieten. Bevor die Taxis Passagiere aufnehmen dürfen, müssen jedoch alle behördlichen Genehmigungen erteilt werden. Die Politik scheint dem Vorhaben offen gegenüberzustehen. Die britische Abgeordnete Heidi Alexander bestätigte bereits, dass die fahrerlosen Taxis nächstes Jahr auf Londons Straßen unterwegs sein werden, sobald die regulatorischen Hürden genommen sind.

    Ein erfahrener Partner für die Flotte Für den Betrieb in London erweitert Waymo seine Zusammenarbeit mit dem Flottenpartner Moove. Das Unternehmen ist bereits in anderen Märkten für Waymo tätig und bringt seine Expertise im Flottenmanagement ein. Moove wird für die Bereitstellung und Wartung der Fahrzeuge in der Metropole verantwortlich sein. Diese Partnerschaft ist entscheidend, um den Dienst schnell zu skalieren. Die Aufgabenteilung ist klar: Waymo konzentriert sich auf die Entwicklung und den Betrieb der autonomen Technologie, während Moove die physische Logistik der Fahrzeugflotte übernimmt. Milliarden Kilometer Erfahrung aus den USA Waymo kommt nicht unvorbereitet nach Europa. In den Vereinigten Staaten hat die Technologie des Unternehmens bereits über 100 Millionen autonome Meilen im Straßenverkehr zurückgelegt. Diese enorme Datenmenge bildet die Grundlage für die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems. Das Unternehmen betreibt bereits erfolgreiche Dienste in mehreren US-Städten. Mehr als 10 Millionen bezahlte Fahrten hat Waymo dort nach eigenen Angaben schon absolviert. Diese Erfahrungswerte aus dem realen Betrieb sind die Basis für den Start in Übersee. Der Schritt nach London wird nun zeigen, wie gut sich das erprobte System anpassen kann. Die komplexen und oft engen Verkehrsbedingungen einer europäischen Großstadt stellen eine neue Herausforderung für die Technologie dar.