Schlagwort: University

  • Von 96 auf 48 Prozent: Noten brechen ein, als Professor Heimprüfung durch Präsenzklausur ersetzt

    Futuristisches Wireframe-Klassenzimmer im ChatGPT-Design in einem digitalen Raum.

    Ein Wirtschaftsprofessor an der Brown University machte seine Klausur zur Präsenzprüfung, nachdem der Notenschnitt einer Heimprüfung verdächtig bei 96 Prozent lag. Das Ergebnis fiel auf 48,6 Prozent, 18 Studierende brachen den Kurs sofort ab. Zwei große Studien aus China und Berkeley bestätigen das Muster: Wo KI unreflektiert bei Hausaufgaben hilft, brechen Prüfungsleistungen ein.

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  • Elite-Uni zieht wegen KI Konsequenzen

    Eine Uni bei einer Prüfung

    GPT-Images-2.0

    Kurzfassung

    Quellen

    Ein Professor an der Brown University hat einen massiven Betrug mit ChatGPT aufgedeckt.
    Nach einer unüberwachten und auffällig gut benoteten Onlineklausur verlangte er eine Präsenzprüfung.
    Dabei brachen die Noten drastisch ein und zahlreiche Einser-Kandidaten traten gar nicht erst an.
    Als Konsequenz verschärfen mehrere Elite-Unis nun ihre Vorgaben und setzen wieder auf strenge Aufsicht.

    Golem.de – Schummeln mit ChatGPT: Präsenzprüfung offenbart KI-Betrug an Eliteuniversität
    El País – AI fraud at Brown University: ‘Academic integrity is at risk’

    Wirtschaftsprofessor Roberto Serrano hat an der US-amerikanischen Brown University einen großflächigen Betrug mit ChatGPT aufgedeckt. Nach einer fehlerfreien Onlineklausur zwang er seine Studenten in eine Präsenzprüfung, bei der die Leistungen extrem einbrachen. Der Fall verändert nun die Prüfungsordnungen an Elitehochschulen. Verdächtige Rekordergebnisse Serrano unterrichtet das Fach Mathematische Ökonomie. Nach einem tödlichen Amoklauf auf dem Campus entschied er, die Zwischenprüfung im März als Take-Home-Exam anzubieten. Er wollte die Studenten nach dem Vorfall entlasten. Statt der üblichen 30 Teilnehmer meldeten sich in diesem Semester fast 90 Personen an. Die Ergebnisse der Zwischenprüfung fielen untypisch hoch aus. Der Notendurchschnitt lag bei 96 von 100 Punkten. 40 Teilnehmer erreichten ein fehlerfreies Resultat. Korrektoren stellten bei der Durchsicht fest, dass mehrere Antworten exakt mit den Ausgaben von ChatGPT übereinstimmten. Anzeige Absturz bei der Präsenzklausur Um den Verdacht zu prüfen, setzte Serrano für die Abschlussprüfung eine strikte Anwesenheitspflicht an. Das Resultat fiel eindeutig aus. Der Notendurchschnitt sank auf 48 Punkte. Von den 89 für die Zwischenprüfung angemeldeten Studenten traten nur 59 zur Klausur im Hörsaal an. Unter den Abwesenden befanden sich 22 Personen, die zuvor bei der Heimprüfung noch die volle Punktzahl erreicht hatten. Universitäten streichen den Vertrauensvorschuss Die Universitätsleitung ignorierte den Vorfall laut Serrano zunächst. Erst als er ein Komitee für den akademischen Kodex einschaltete, bezeichnete das Dekanat die Ereignisse als »Weckruf«. Serrano streicht als Konsequenz alle künftigen Take-Home-Exams. Er wird wöchentliche Übungsaufgaben nicht mehr benoten, da diese unbeaufsichtigt gelöst werden. Andere Universitäten der Ivy League ziehen bereits ähnliche Konsequenzen. Princeton lässt Klausuren wieder von Dozenten beaufsichtigen und beendet damit eine 133 Jahre alte Tradition, bei der die Lehrkräfte den Raum während der Prüfung verließen.

  • KI-Agenten als Start-up-Chef: Neuer Benchmark lässt Sprachmodelle 500 Tage ein Unternehmen führen

    Forscher der Princeton University haben mit CEO-Bench einen Test gebaut, in dem KI-Agenten ein fiktives Software-Unternehmen über 500 simulierte Tage leiten müssen. Die meisten aktuellen Modelle gehen pleite, und eine simple Faustregel ohne KI schlägt fast alle.

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  • Diffusionsmodell iLLaDA: Bytedance-Forscher fordern die Wort-für-Wort-Logik von Sprach-KI heraus

    Forscher der Renmin University und von ByteDance haben mit iLLaDA ein 8B-Sprachmodell vorgestellt, das anders funktioniert als ChatGPT. Es schließt auf der Basisebene zu Qwen2.5 auf, bleibt im Feintuning aber zurück.

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  • Forscher finden tausende erfundene KI-Quellen in biomedizinischen Fachartikeln und warnen vor Gefahr für klinische Leitlinien

    Ein Audit der Columbia University über 2,5 Millionen biomedizinische Paper zeigt: Seit 2023 hat sich die Rate erfundener Literaturangaben mehr als verzwölffacht. Die Forscher vermuten einen Zusammenhang mit dem breiten Einsatz von Sprachmodellen – die fabrizierten Referenzen sind thematisch passend, korrekt formatiert und kaum erkennbar. 98 Prozent der betroffenen Papiere blieben bislang ohne Reaktion der Verlage.

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  • Zwischen Systemkollaps und Gerechtigkeit: KI-Klagen stürzen die US-Justiz in ein Dilemma

    Eine neue Studie des MIT und der University of Southern California zeigt, dass die Zahl der Klagen ohne Anwalt an US-Bundesgerichten seit der Verbreitung von ChatGPT fast doppelt so hoch ist wie zuvor. Jede fünfte Klageschrift enthält mittlerweile KI-generierten Text. Richter greifen zu teilweise drastischen Maßnahmen, um mit der Dokumentenflut klarzukommen.

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  • Umfrage zeigt: KI-Nutzung steigt rapide, doch das Vertrauen fehlt

    Frau mit Roboterarmen hält Tablets und Smartphones, umgeben von Monitoren mit Diagrammen und Code vor urbanem Hintergrund.

    Eine neue Umfrage der Quinnipiac University zeigt ein wachsendes Paradox: Die KI-Nutzung in den USA steigt deutlich, doch die Skepsis wächst noch schneller. Besonders die Generation Z, die KI am besten kennt, blickt am düstersten auf den Arbeitsmarkt.

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  • Harvard-Studie: So werden KI-Modelle dauerhaft kreativ

    Ein kreatives Schaubild

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Künstliche Intelligenz verfällt bei längeren Texten oft in einen sehr monotonen und vorhersehbaren Stil.
    Forscher der Harvard University haben nun ein neues Framework für dauerhafte Kreativität und Vielfalt entwickelt.
    Der Ansatz greift direkt in die Verarbeitung der Embeddings ein und verhindert den Verlust an Varianz.
    Die Methode erhöht die Halluzination der Modelle nicht und lässt sich auf Open Source Systeme übertragen.

    X (Twitter) – Ethan Mollick Statement

    Harvard University – Project QUEST

    Harvard University – Inducing sustained creativity and diversity in LLMs

    Harvard University – Supplementary Material

    KI-Modelle schreiben oft vorhersehbare und gleichförmige Texte. Eine aktuelle Studie der Harvard University zeigt nun einen Weg auf, wie Sprachmodelle dauerhaft kreative und vielfältige Antworten generieren. Das Team um den Forscher Gary King hat dafür ein neues Framework entwickelt. Das Problem der schwindenden Vielfalt Textgeneratoren verfallen bei längeren Aufgaben schnell in einen monotonen Durchschnitt, den Forscher als Homogenisierung bezeichnen. Nutzer versuchen oft, durch aufwendiges Prompting gegenzusteuern. Die KI-Modelle ignorieren diese spezifischen Vorgaben jedoch häufig nach wenigen Sätzen wieder. Das führt zu vorhersehbaren Mustern im Text. Das Harvard-Projekt QUEST analysierte dieses Verhalten im Detail. Die Wissenschaftler erkannten, dass aktuelle Architekturen fast immer den sichersten mathematischen Pfad wählen. Dadurch geht jede Varianz verloren. + Quelle: https://gking.harvard.edu/quest Ein Eingriff in die interne Zahlensprache Die aktuelle Publikation beschreibt eine konkrete technische Lösung für dieses Problem. Das Team greift direkt in die sogenannten Embeddings ein. Das ist die abstrakte Ebene, auf der ein KI-Modell alle Wörter in Zahlen übersetzt. Anstatt nur das nächste logische Token zu berechnen, erzwingt das Framework eine breitere Suche in diesem mathematischen Raum. Das Modell verknüpft dadurch weiter entfernte Begriffe miteinander. Diese Methode bewahrt das komplexe Reasoning der Systeme. Die Qualität der Fakten bleibt stabil, während die Textvielfalt spürbar steigt. Anzeige Training statt Chatfenster Im Alltag bedeutet das: Anwender können diese neue Kreativität nicht selbst durch cleveres Prompting erzwingen. Entwickler müssen die Modelle stattdessen zwingend mit dem neuen Ansatz trainieren. Das Framework der Forscher setzt dafür exakt beim Fine-Tuning an. Programmierer können diese Methode direkt auf bestehende Open Source Modelle und Architekturen mit Open Weights anwenden. Eine häufige Sorge bei kreativeren Ausgaben ist die Erfindung falscher Fakten. Die Studie belegt jedoch, dass das neue Verfahren die Rate der Halluzination nicht erhöht. Praktischer Nutzen für die Zukunft Auf der Plattform X betonte der Experte Ethan Mollick die praktische Bedeutung dieser Forschung. Er sieht darin einen wichtigen Schritt, um KI im Alltag vielseitiger einzusetzen. Die Entwicklung einer AGI steht zwar noch aus, aber die Fähigkeit zu dauerhafter Kreativität schließt eine spürbare Lücke in der aktuellen Technik. Die Forschungsergebnisse stehen der Entwicklergemeinde ab sofort zur Verfügung. Anzeige

  • Tausende Beschaffungsdokumente zeigen, wie Chinas Armee KI zur Waffe machen will

    Forscher der Georgetown University haben Tausende Beschaffungsanträge der chinesischen Volksbefreiungsarmee analysiert. Die Dokumente zeigen, wie breit Peking KI bereits militärisch erprobt, von Drohnenschwärmen über Deepfake-Werkzeuge bis hin zu autonomen Entscheidungssystemen.

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  • Web World Models sollen KI-Agenten konsistente Spielwiesen geben

    Sieben kreisförmige Vorschaubilder der Web World Model-Demos auf hellgrauem Hintergrund: Bookshelf zeigt eine Leseoberfläche, AI Spire ein Kartenspiel-Interface, Cosmic Voyager ein Sonnensystem, WWMPedia einen generierten Lexikonartikel, AI Alchemy eine Sandbox mit Partikeln, Galaxy Travel bunte Planetencluster und World Travel einen interaktiven Erdglobus.

    Forscher der Princeton University haben gemeinsam mit Kollegen der UCLA und University of Pennsylvania einen Ansatz vorgestellt, der KI-Agenten dauerhafte Welten zum Erkunden geben soll. Gewöhnlicher Web-Code legt dabei die Spielregeln fest, während ein Sprachmodell diese Welt mit Geschichten und Beschreibungen füllt.

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