Schlagwort: Token

  • Google DiffusionGemma: Technischer Bericht erklärt das schnelle Text-Diffusionsmodell

    Google Deepmind zeigt im technischen Bericht zu DiffusionGemma, wie sich das bestehende Gemma-4-Modell mit unter zehn Prozent des ursprünglichen Trainingsbudgets in ein Diffusionsmodell umwandeln lässt. Statt Token für Token erzeugt es 256 Tokens parallel und erreicht rund 1.500 Tokens pro Sekunde. In Benchmarks bleibt die Qualität allerdings hinter dem autoregressiven Ausgangsmodell zurück, vor allem bei Reasoning-Aufgaben.

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  • Soofie S: Ein gutes deutsches KI-Modell

    Ein deutsches neuronales Netz

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    Kurzfassung

    Quellen

    Ein deutsches Forschungskonsortium hat mit Soofi S ein vollständig offenes KI-Sprachmodell für industrielle Anwendungen veröffentlicht.
    Es nutzt eine ressourcenschonende Mamba-Hybridarchitektur und wurde auf der Industrial AI Cloud der Telekom trainiert.
    In Benchmarks übertrifft das Modell bisherige europäische Entwicklungen deutlich und spielt besonders bei der Verarbeitung deutscher Texte und Programmcode auf Augenhöhe mit internationaler Konkurrenz.
    Trotz kleinerer Schwächen bei sehr langen Texten zeigt das Projekt, dass souveräne und effiziente KI-Entwicklung in Europa möglich ist.

    Fraunhofer IAIS: Soofi: Ein Modell für industrielle KI in Europa
    Uni Hannover: Soofi-Projekt entwickelt Sprachmodell für industrielle Anwendungen
    DFKI: Soofi Announces Model for Industrial AI in Europe

    Ein deutsches Forschungskonsortium hat das vollständig offene Sprachmodell Soofi S veröffentlicht. Mit einer hocheffizienten Hybridarchitektur und einem starken Fokus auf deutsche Trainingsdaten übertrifft das Modell bisherige europäische Entwicklungen deutlich. + Quelle: Soofi Geringer Speicherbedarf durch Mamba-Hybrid Soofi S basiert auf der von Nvidia quelloffen bereitgestellten Architektur des Modells Nemotron 3 Nano. Es ist als Mixture-of-Experts-Modell aufgebaut und verfügt über insgesamt 31,6 Milliarden Parameter. Pro Token nutzt es jedoch nur 3,2 Milliarden Parameter aktiv. Dadurch erreicht das Modell die Leistung großer Netze bei den Rechenkosten einer kleinen Variante. Die Architektur verknüpft Mamba-2-Layer mit klassischen Attention-Layern. Herkömmliche Transformer-Modelle stoßen bei langen Texten an Grenzen, weil ihr Zwischenspeicher – der sogenannte KV-Cache – mit jedem Wort linear anwächst. Soofi S umgeht dieses Problem, indem nur sechs der 52 Layer einen solchen Cache pflegen. Das verringert den Speicherbedarf der Sequenz auf rund sechs Kilobyte pro Token. In der Praxis bleibt die Verarbeitungsgeschwindigkeit von 4.000 bis 256.000 Token nahezu konstant. Bei einem Kontext von 40.000 Token und 32 parallelen Anfragen erreicht Soofi S einen Durchsatz von 4.820 Token pro Sekunde auf einer einzelnen GPU. Anzeige Fokus auf deutsche Sprachdaten Das Konsortium trainierte das Modell mit rund 27 Billionen Tokens. Das Training gliedert sich in drei Abschnitte, in denen das Team den Anteil deutscher Texte schrittweise hochschraubte. Während der Anteil in der ersten Phase bei 7,2 Prozent lag, stieg er in der nachfolgenden Optimierungsphase auf 15,3 Prozent. Die Nvidia-Referenz nutzt für alle nicht-englischen Sprachen zusammen lediglich fünf Prozent der Trainingsdaten. + Quelle: Soofi Neben Webtexten aus dem HPLT-Korpus und dem German Commons floß der kommerzielle Genios-Korpus in das Training ein. Dieser umfasst 193 Millionen Artikel aus 916 deutschen Zeitungen und Fachpublikationen. Weil hochwertige deutsche Daten knapp sind, nutzte das Team zusätzlich maschinelle Übersetzungen und synthetische Texte. Spitzenwerte im europäischen Vergleich In Benchmarks erzielt Soofi S 79,1 Punkte im deutschen und 70,1 Punkte im englischen Zustand. Damit übertrifft es andere europäische Modelle wie EuroLLM 22B oder Apertus 70B deutlich. Während europäische Vorgänger oft in einer niedrigeren Leistungsklasse blieben, spielt Soofi S auf Augenhöhe mit internationaler Konkurrenz. + + Quelle: Soofi Das zeigt sich besonders beim Programmieren. Mit 73,8 Prozent auf HumanEval und 84,2 Prozent auf der deutschen Variante MBPP-DE setzt sich das Modell an die Spitze der offenen Vergleichsgruppe. Beim Test für deutschlandspezifisches Alltagswissen (INCLUDE-DE) erreicht es 61,2 Punkte und zieht mit dem größeren Modell Qwen3.5 35B-A3B gleich. + Quelle: Soofi Training auf deutschem Boden Soofi S wurde auf der Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom in München trainiert. Der Rechenlauf erfolgte zwischen März und Mai 2026 auf bis zu 512 Nvidia-B200-GPUs. Die Anlage läuft mit erneuerbarer Energie, wird mit Wasser aus dem Eisbach-Kanal gekühlt und speist ihre Abwärme in das umliegende Wohnviertel Tucherpark. Das Modell erfüllt die Open Source AI Definition 1.0 der Open Source Initiative. Der technische Projektleiter Nicolas Flores-Herr betont: »Soofi S ist nicht als weiteres allgemeines Chatmodell gedacht, sondern als technische Grundlage für industrielle KI.« Das Konsortium veröffentlicht neben den Gewichten auch Zwischenschritte des Trainings, den Evaluationscode und detaillierte Datenstatistiken. Der kommerziell lizenzierte Genios-Anteil von 1,3 Prozent kann aus rechtlichen Gründen zwar nicht frei verteilt werden, rund 99 Prozent des Trainingsmixes lassen sich jedoch unabhängig rekonstruieren. Für die nächste Phase sucht das Konsortium Industriepartner, um das Modell in realen Anwendungen wie der Analyse technischer Dokumente zu erproben.

  • Lokales Schreiben mit über 1.000 Token pro Sekunde

    google gemma diffusion

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    Kurzfassung

    Quellen

    Google hat das experimentelle Open-Source-Modell DiffusionGemma veröffentlicht, das Texte lokal viermal schneller generiert.
    Statt Wörter nacheinander aufzubauen, nutzt die Software eine neuartige Text-Diffusion zur parallelen Berechnung ganzer Absätze.
    Das 26B-Modell läuft dank geringem VRAM-Bedarf lokal auf Oberklasse-Grafikkarten wie der RTX 5090.
    Aufgrund der parallelen Struktur sinkt jedoch die allgemeine Ausgabequalität im Vergleich zum klassischen Gemma-4-Modell.

    Google Blog – DiffusionGemma: 4x faster text generation

    Google hat heute mit DiffusionGemma ein experimentelles KI-Modell veröffentlicht. Die Software generiert Text nicht mehr linear Wort für Wort, sondern berechnet ganze Absätze gleichzeitig. Das erhöht die Geschwindigkeit auf lokalen Grafikkarten um das Vierfache. Text-Diffusion statt Schreibmaschine Bisherige KI-Modelle arbeiten autoregressiv und setzen Text wie eine Schreibmaschine Wort für Wort zusammen. Das ist in Rechenzentren effizient, wenn Server tausende Anfragen bündeln. Auf einer lokalen Grafikkarte entsteht dabei jedoch Leerlauf. Der Prozessor wartet ständig auf den nächsten Schritt. DiffusionGemma ändert dieses Prinzip. Das KI-Modell nutzt eine Technik, die bisher vor allem bei der Bildgenerierung zum Einsatz kam. Es beginnt mit einem Raster aus zufälligen Platzhaltern. In mehreren Durchgängen verfeinert die Software diese Platzhalter zu sinnvollen Wörtern. Der Prozessor berechnet dadurch 256 Token parallel. Google vergleicht diesen Vorgang mit einer Druckerpresse, die einen kompletten Textblock in einem einzigen Arbeitsschritt erzeugt. Anzeige Mehr als 700 Token auf der RTX 5090 Dieser Ansatz verschiebt den Flaschenhals von der Speicherbandbreite hin zur reinen Rechenleistung. Lokale Beschleuniger werden so besser ausgelastet. Laut den veröffentlichten Benchmarks erreicht das Modell auf einer Nvidia H100 mehr als 1000 Token pro Sekunde. Auf einer Consumer-Grafikkarte wie der Geforce RTX 5090 sind es über 700 Token pro Sekunde. Die Architektur basiert auf einem Mixture-of-Experts-Ansatz. Das KI-Modell besitzt insgesamt 26 Milliarden Parameter, aktiviert bei einer Abfrage aber nur 3,8 Milliarden. Das senkt die Hardware-Anforderungen erheblich. In einer quantisierten Version passt die Software in den 18-Gigabyte-Speicher aktueller High-End-Grafikkarten. + + Quelle: Google Bidirektionale Aufmerksamkeit löst Sudokus Diese parallele Berechnung ermöglicht völlig neue Anwendungsfälle. Da alle 256 Token zeitgleich entstehen, kann jedes Wort den Kontext aller anderen Wörter berücksichtigen. Diese bidirektionale Aufmerksamkeit hilft besonders bei nicht-linearen Problemen. Google demonstriert das in seinen Benchmarks anhand von Sudoku. Klassische Modelle scheitern bei diesem Rätsel oft, da jedes generierte Zeichen bereits die genaue Vorhersage zukünftiger Zahlen erfordert. DiffusionGemma löst solche Aufgaben durch die parallele Auswertung leichter. Die Software eignet sich durch diese Architektur für Code-Infilling oder interaktives Editieren in Echtzeit. Das System erkennt und korrigiert eigene Fehler direkt während der Block-Generierung. + Quelle: Google Kompromisse bei der Textqualität Die hohe Geschwindigkeit geht jedoch zulasten der Textqualität. Die allgemeine Textqualität liegt unter der des regulären Gemma-4-Modells. Für produktive Aufgaben mit hohem Qualitätsanspruch empfiehlt Google weiterhin die autoregressive Variante. Wer die schnelle Text-Diffusion selbst testen möchte, findet das Modell unter einer Apache-2.0-Lizenz auf Hugging Face.

  • DiffusionGemma: Googles offenes Sprachmodell generiert Text in Blöcken

    Schriftzug "DiffusionGemma" in Weiß und Blau vor dunkelblauem Hintergrund mit unscharf angedeuteten Code- und Textfragmenten.

    Google veröffentlicht DiffusionGemma, ein 26-Milliarden-Parameter-Modell, das Text nicht Token für Token, sondern per Diffusion erzeugt, ähnlich wie Bild-KI aus Rauschen ein Bild zieht. Auf einer einzelnen H100-GPU erreicht es laut Nvidia rund 1.000 Tokens pro Sekunde, etwa viermal schneller als vergleichbare autoregressive Modelle. Den Geschwindigkeitsgewinn bezahlt das Modell allerdings mit niedrigerer Ausgabequalität, weshalb Google es vorerst als Experimentierwerkzeug für Entwickler positioniert.

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  • KI-Radar #3: Wie der Token zur betriebswirtschaftlichen Größe wird

    Monatsabo, Chat öffnen, Frage stellen: So funktionierte generative KI bisher. Agentische Workflows sprengen dieses Modell. Sie verbrauchen ein Vielfaches an Token, laufen autonom über Stunden und machen Flatrates für Anbieter untragbar. Gleichzeitig differenzieren sich Tokenpreise nach Geschwindigkeit, Spezialisierung und wirtschaftlichem Wert des Ergebnisses. Die dritte Ausgabe des KI-Radars ordnet die entstehende Tokenökonomie ein: Wie verschiebt sich die Abrechnung vom Abo zum Verbrauch? Warum verrät ein günstiger Tokenpreis wenig über die tatsächlichen Kosten? Und weshalb ist Tokenverbrauch allein das falsche Maß für KI-Wertschöpfung?

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  • Trotz gleicher Preise auf dem Papier: Anthropics Opus 4.7 verursacht höhere Kosten

    Anthropics Opus 4.7 kostet pro Token gleich viel wie der Vorgänger – pro Anfrage aber deutlich mehr. Schuld ist ein neuer Tokenizer, der denselben Text in bis zu 47 Prozent mehr Tokens zerlegt. Erste Messungen zeigen, was das für Claude-Code-Nutzer in der Praxis bedeutet.

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  • Tokenmaxxing im Silicon Valley: Meta-Mitarbeiter jagen Highscore beim KI-Verbrauch

    Bei Meta wetteifern Mitarbeiter um Titel wie „Token Legend“, „Model Connoisseur“ und „Cache Wizard“. Wer am meisten KI-Tokens verbraucht, steht ganz oben auf einer internen Rangliste. Doch mehr Verbrauch heißt nicht automatisch mehr Produktivität.

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  • Alibaba dominiert OpenRouter mit neuem Token-Rekord

    Ein Pandabaer mit Krabbenelementen und Feuerwerk

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Das KI-Modell Qwen 3.6 Plus hat auf OpenRouter einen historischen Meilenstein erreicht.
    Es verarbeitete als erstes Modell über 1,4 Billionen Token an einem einzigen Tag.
    Dies markiert den stärksten Start eines neuen Systems im laufenden Jahr.

    OpenRouter auf X: Qwen 3.6 Plus Token Milestone

    Das KI-Modell Qwen 3.6 Plus von Alibaba stellt auf der Plattform OpenRouter einen neuen Nutzungsrekord auf. Als erstes Modell überschritt es die Marke von einer Billion verarbeiteten Token innerhalb eines einzigen Tages.

    Twitter Beitrag – Cookies links unten aktivieren.

    Qwen 3.6 Plus from @Alibaba_Qwen is officially the first model on OpenRouter to break 1 Trillion tokens processed in a single day! At ~1,400,000,000,000 tokens, it’s the strongest full day performance of any new model dropped this year. Congrats to the Qwen team! pic.twitter.com/uo5ElnhzUn — OpenRouter (@OpenRouter) April 4, 2026 Stärkster Tagesstart des Jahres Mit exakt 1,4 Billionen abgerufenen Token übertrifft die neue Version die bisherigen Spitzenwerte deutlich. OpenRouter bestätigt diese Zahlen und ordnet die Leistung als den erfolgreichsten 24-Stunden-Start aller in diesem Jahr veröffentlichten KI-Modelle ein. Das System von Alibaba zeigt damit eine extrem hohe Stabilität bei enormer Auslastung. Anzeige Die enorme Auslastung resultiert offensichtlich aus komplexen Entwicklungsaufgaben. Qwen 3.6 Plus agiert als eigenständiger Agent für die Programmierung und überschaut ein Kontextfenster von einer Million Token. Die Architektur bearbeitet selbstständig Aufgaben, die von der Erstellung einzelner Frontend-Komponenten bis zur gezielten Fehlersuche in großen Code-Repositories reichen. Die hohe Token-Anzahl unterstreicht die wachsende Bedeutung offener Modelle für rechenintensive Aufgaben. Die Entwickler-Community adaptiert die neue Version außergewöhnlich schnell. OpenRouter festigt durch dieses Volumen gleichzeitig seine Position als relevanter Knotenpunkt für den Zugriff auf modernste KI-Modelle.

    Top News
    Qwen3.6-Plus dominiert Programmier-Benchmarks
    Die Architektur bietet ein Kontextfenster von einer Million Token und löst komplexe Entwicklungsaufgaben autonom.

  • Alibaba gründet „Token Hub“: Neue KI-Sparte soll Forschung, Apps und Geräte unter einem Dach vereinen

    Alibaba bündelt seine KI-Aktivitäten in einer neuen Geschäftseinheit namens „Alibaba Token Hub“ (ATH), die CEO Eddie Wu direkt leitet, berichtet Bloomberg.

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  • 1,3 Billiarden Token im Monat: Googles Rekord-KI-Verbrauch ist viel Augenwischerei

    Google gibt an, mit seinen KI-Modellen über 1,3 Billiarden Token pro Monat zu verarbeiten. Doch die Zahl misst vor allem Rechenaufwand – nicht Nutzung oder Nutzen. Und sie stellt den Tenor von Googles eigener Umweltstudie infrage.

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