Schlagwort: Telekom

  • Telekom bringt Live-Übersetzung in Festnetz und Smartphone

    Ein Azteke telefoniert mit einem Deutschen

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Die Deutsche Telekom und ElevenLabs haben den „Magenta AI Call Assistant“ vorgestellt.
    Das System integriert KI-Funktionen wie Live-Übersetzungen und Gesprächszusammenfassungen direkt in das reguläre Mobilfunknetz.
    Nutzer benötigen keine separate App, wodurch der Dienst auf jedem beliebigen Festnetz- oder Mobiltelefon funktioniert.
    Die Technologie feierte ihre Premiere auf dem MWC 2026, genaue Details zum Marktstart und zu den Kosten stehen jedoch noch aus.

    Deutsche Telekom – KI-Hilfe im Anruf: Die Intelligenz aus dem Netz

    ElevenLabs – ElevenLabs und Deutsche Telekom integrieren KI ins Telekommunikationsnetz

    Deutsche Telekom – MWC 2026: KI-Assistenz per Sprache direkt aus dem Netz

    Die Deutsche Telekom und das KI-Unternehmen ElevenLabs integrieren den neuen „Magenta AI Call Assistant“ fest in das Mobilfunknetz. Anwender nutzen dadurch Funktionen wie Echtzeit-Übersetzungen oder Gesprächszusammenfassungen bei normalen Anrufen, völlig ohne zusätzliche Apps. Intelligenz aus der Netzinfrastruktur Bisher erfordern KI-gestützte Telefonate fast immer spezielle Anwendungen oder aktuelle Smartphones mit eigener lokaler Rechenleistung. Die Telekom verlagert die KI-Funktionen nun direkt in die zentrale Netzinfrastruktur. Dieser Ansatz verändert die grundlegende Nutzbarkeit der Technologie. Da die gesamte Datenverarbeitung auf den Servern des Netzbetreibers stattfindet, steht der Dienst auf jedem beliebigen Endgerät zur Verfügung. Das schließt auch ältere Mobiltelefone ohne Internetverbindung sowie klassische Festnetztelefone ein. Anwender steuern den Assistenten einfach direkt über die Tasten des Telefons oder per Sprachbefehl während des laufenden Gesprächs. Anzeige Schnelle Übersetzung und automatisierte Zusammenfassungen ElevenLabs stellt für dieses Projekt die zugrundeliegende Sprachtechnologie bereit. Das Unternehmen entwickelt spezielle KI-Modelle, die gesprochene Sprache sehr schnell analysieren und natürlich klingende Stimmen generieren. Bei der Live-Übersetzung verarbeitet das System die Sprache des Anrufers unbemerkt im Hintergrund. Es gibt den übersetzten Text anschließend in der Zielsprache für den Gesprächspartner als synthetische Stimme aus. Herkömmliche Text-Modelle benötigen oft zu viel Zeit für die Abfolge aus Transkription, Übersetzung und erneuter Sprachausgabe. Die hier eingesetzten speziellen Audio-Modelle arbeiten deutlich effizienter und reduzieren die Verzögerung bei der Verarbeitung erheblich. Die Latenz fällt laut den Entwicklern so gering aus, dass ein normaler Dialog weiterhin problemlos möglich bleibt. Neben der Sprachbarriere adressiert das System die allgemeine Informationsverarbeitung im Alltag. Nutzer aktivieren den Assistenten bei Bedarf, um komplexe Telefonate zu protokollieren. Nach der Beendigung des Anrufs sendet die KI automatisch eine strukturierte Zusammenfassung der wichtigsten Gesprächspunkte als einfache Textnachricht an das Endgerät. Da die Audiodaten für diesen Prozess den Knotenpunkt der Telekom passieren, spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle. Die Unternehmen betonen auf dem Mobile World Congress (MWC) 2026, dass die Verarbeitung der Gesprächsinhalte strengen europäischen Richtlinien unterliegt. Die Audiosignale fließen über eine gesicherte API zu den Servern, ohne dass Drittanbieter die Daten für ein weiteres Training ihrer Modelle speichern. Genaue Informationen zur Markteinführung und zu den geplanten Tarifen für Endkunden nennt der Konzern aktuell noch nicht. ANZEIGE – Selbst Elevenlabs ausprobieren

  • Deutsche Telekom startet größtes KI-Rechenzentrum in Deutschland

    Ein Telekom Rechenzentrum am Eisenbach Fluss

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Deutsche Telekom und Nvidia eröffnen in München ein Hochleistungs-Rechenzentrum mit 10.000 Blackwell-Grafikchips. Die Infrastruktur bietet deutschen Unternehmen eine DSGVO-konforme Alternative zu US-Cloud-Anbietern für KI-Training. Das System nutzt eine innovative Flüssigkeitskühlung durch lokales Grundwasser und den Eisbach für mehr Effizienz.

    Deutsche Telekom – Deutschlands erste KI-Fabrik für die Industrie

    T-Systems – Germany’s first AI factory for industry goes into operation

    Deutschland erhält ab heute eine souveräne Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Deutsche Telekom und Nvidia haben in München die leistungsstärkste industrielle KI-Cloud des Landes eröffnet, die auf 10.000 Blackwell-Grafikprozessoren setzt und sensible Daten konform in Europa verarbeitet. Zugriff auf Nvidias Blackwell-Architektur Das Herzstück der heute eröffneten Anlage bildet die neueste Chip-Generation von Nvidia. Mit der Integration von 10.000 Blackwell-GPUs sichert sich die Telekom eine der leistungsfähigsten Infrastrukturen, die aktuell weltweit verfügbar sind. Diese Rechenpower ist notwendig, um komplexe generative KI-Modelle nicht nur anzuwenden, sondern spezifisch für industrielle Zwecke zu trainieren. Unternehmen mieten über die Plattform keine einfachen Serverkapazitäten. Sie erhalten direkten Zugang zur Nvidia AI Enterprise-Software, was die Entwicklung eigener Anwendungen durch vorgefertigte Tools drastisch beschleunigt. Anzeige Unabhängigkeit von US-Hyperscalern Für den Wirtschaftsstandort Deutschland schließt dieses Projekt eine kritische Lücke in der digitalen Souveränität. Bislang waren deutsche Unternehmen für High-End-KI-Workloads fast ausschließlich auf die großen US-Anbieter wie AWS, Google oder Microsoft angewiesen. Das neue Rechenzentrum bietet nun eine Alternative, die technologisch auf Augenhöhe mit den Hyperscalern agiert, aber rechtlich komplett im europäischen Raum verankert ist. Sicherheit und Compliance stehen dabei im Vordergrund. Gerade in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen und im Maschinenbau sind Forschungsdaten streng gehütete Betriebsgeheimnisse. Durch die physische Datenhaltung in München und den Betrieb durch T-Systems entfallen rechtliche Unsicherheiten bezüglich außereuropäischer Zugriffe. Die Daten verbleiben garantiert im Rechtsraum der DSGVO. Zudem ermöglicht die geografische Nähe extrem kurze Latenzzeiten, was für Echtzeitanwendungen in der vernetzten Produktion unerlässlich ist. Effizienz durch lokale Ressourcen Der Standort im Münchner Tucherpark wurde strategisch gewählt und setzt auf ein fortschrittliches Energiekonzept. Der Betrieb solch massiver GPU-Cluster erzeugt enorme Abwärme, die herkömmliche Klimaanlagen vor Probleme stellt. Das Kühlsystem greift hier direkt auf das lokale Grundwasser und den benachbarten Eisbach zurück. Diese direkte Flüssigkeitskühlung arbeitet deutlich effizienter als konventionelle Luftkühlungssysteme. Sie ermöglicht eine höhere Packdichte der Server-Racks, ohne dass die Hardware unter Last drosseln muss. Die Telekom etabliert damit einen Standard für künftige Hochleistungsrechenzentren, die den Spagat zwischen maximaler Rechenleistung und einem vertretbaren ökologischen Fußdruck bewältigen müssen.

  • Telekom ersetzt Hotline-Routinen durch ElevenLabs: Genial oder gruselig?

    Ein Telekom Service Roboter mit Elevenlabs Stimme

    Nano Banana

    Kurzfassung

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    Die Deutsche Telekom integriert ElevenLabs-KI für natürlichen Sprachdialog in Hotline und Apps. Das neue System erlaubt Unterbrechungen in Echtzeit und erkennt Emotionen ohne lange Warteschleifen. Klassische Tastenwahl-Menüs werden durch freie Sprachannahme und sofortige Problemlösung ersetzt. Telekom nutzt ihre direkte Beteiligung am Startup für diesen technologischen Vorsprung im Service.

    ElevenLabs Blog: Official Announcements

    Mootion: Best Text to Speech Use Cases

    IT-Boltwise: Zukunft der Sprachagenten

    Lime Technologies: AI Agents im Kundenservice

    Jeder kennt den Frust: Endlose Warteschleifen und monotone Computerstimmen, die einen auffordern, Tasten zu drücken. Die Deutsche Telekom macht damit Schluss und setzt ab heute auf die hochmoderne KI-Technologie von ElevenLabs, um Kundenanliegen im direkten Dialog zu klären. Der Abschied vom „Drücken Sie die Eins“ Die Zeiten starrer Menüführung sind vorbei. Wer ab sofort den Kundenservice der Telekom kontaktiert, landet in vielen Fällen nicht mehr bei einem genervten Call-Center-Agenten oder einem dummen Sprachcomputer, sondern bei einem KI-Agenten. Die Technologie dahinter stammt vom britisch-amerikanischen High-Flyer ElevenLabs. Das System versteht natürliche Sprache, inklusive Nuscheln oder Dialektfärbungen. Kunden schildern ihr Problem einfach so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das Ziel ist klar: Die KI soll Anliegen wie Rechnungsfragen, Tarifwechsel oder Störungsmeldungen sofort und ohne Wartezeit lösen. Nur bei komplexen Problemen, die emotionale Fingerspitzengefühl oder Sonderentscheidungen erfordern, leitet das System nahtlos an menschliche Mitarbeiter weiter. Anzeige Technologie, die ins Wort fällt Was die Lösung von ElevenLabs von bisherigen Chatbots unterscheidet, ist die sogenannte „Conversational AI“. Diese Modelle warten nicht stur, bis der Anrufer aufgehört hat zu sprechen. Sie verarbeiten Informationen in Millisekunden. Das ermöglicht eine echte Dynamik: Der Kunde kann der KI ins Wort fallen, sich korrigieren oder das Thema wechseln, ohne dass das System abstürzt. ElevenLabs hat sich in den letzten zwei Jahren durch extrem realistische Stimm-Synthese einen Namen gemacht. Die KI imitiert menschliche Betonung, Pausen und sogar Empathie. Wenn ein Kunde wütend über einen Ausfall berichtet, reagiert die Stimme beruhigend statt stoisch. Technisch basiert dies auf riesigen Sprachmodellen (LLMs), die mit dem firmeneigenen Audio-Stack gekoppelt sind, um Latenzzeiten fast vollständig zu eliminieren. Strategische Partnerschaft statt nur Software-Kauf Die Kooperation kommt nicht überraschend. Die Telekom hatte bereits im Frühjahr 2025 erste Projekte mit ElevenLabs, etwa im Podcast-Bereich der „Magenta App“, gestartet. Zudem ist der Bonner Konzern über seine Investment-Sparte direkt an dem KI-Startup beteiligt. Für die Telekom ist dies der nächste logische Schritt in ihrer „AI First“-Strategie. Nachdem Konkurrenten wie Telefónica (O2) ähnliche Wege prüfen, schafft die Telekom nun Fakten. Für den Nutzer bedeutet das im besten Fall: Nie wieder 20 Minuten Dudelmusik hören, nur um dann aus der Leitung zu fliegen. Ob die KI den Härtetest im deutschen Beschwerde-Alltag besteht, werden die nächsten Wochen zeigen.

  • Telekom-Kunden beschweren sich künftig bei KI-Agenten von Elevenlabs

    ElevenLabs-Logo neben Telekom-Logo auf weißem Hintergrund, verbunden durch ein X, symbolisiert Partnerschaft.

    Die Deutsche Telekom setzt bald KI-Sprachagenten von Elevenlabs im Kundenservice ein.

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  • Startet jetzt endlich der große KI-Angriff der EU?

    Lidl und Telekom zusammen im Rechenzentrum

    Nano Banana

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    Die EU und die EIB finanzieren den Bau von fünf KI-Gigafactories mit insgesamt 100.000 Hochleistungs-Chips in Europa. Die Deutsche Telekom und die Schwarz-Gruppe verhandeln über eine gemeinsame Factory, um einen Standort nach Deutschland zu holen. Ziel der Initiative ist es, die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern und Datensouveränität für europäische Firmen zu sichern. Eine zentrale Herausforderung für das Projekt bleibt der enorme Strombedarf der geplanten Rechenzentren.

    Europäische Investitionsbank – Finanzierung AI Factories

    Heise Online – Telekom und Schwarz-Gruppe

    Handelsblatt – Gemeinsame AI Gigafactory

    Tagesschau – Pläne für KI-Gigafactory

    Investing.com – EIB und EU finanzieren KI-Factories

    Europa holt zum Gegenschlag aus: Die EU-Kommission und die Europäische Investitionsbank finanzieren fünf riesige KI-Rechenzentren mit insgesamt 100.000 Hochleistungs-Chips. In Deutschland formiert sich mit der Telekom und der Schwarz-Gruppe bereits eine mächtige Allianz für den Bau einer solchen Anlage. Fünf Standorte für Europas Aufholjagd Die Europäische Union will im globalen Wettbewerb um künstliche Intelligenz nicht länger zusehen und schafft Fakten. In einer konzertierten Aktion haben die Europäische Investitionsbank (EIB) und die EU-Kommission ein massives Finanzierungspaket geschnürt. Das erklärte Ziel ist der Aufbau von fünf sogenannten „AI Factories“ auf dem europäischen Kontinent. Diese Anlagen sind spezialisierte Hochleistungsrechenzentren, die primär für das Training und den Betrieb komplexer KI-Modelle ausgelegt sind. Der Plan sieht vor, insgesamt 100.000 hochmoderne Grafikprozessoren (GPUs) zu installieren. Diese Chips bilden das Rückgrat für generative KI-Anwendungen und fehlen bisher in ausreichender Stückzahl in Europa. Mit dieser Infrastruktur sollen europäische Start-ups und Industrieunternehmen Zugang zu Rechenleistung erhalten, ohne ihre sensiblen Daten auf US-amerikanische oder chinesische Server auslagern zu müssen. Die Initiative markiert einen strategischen Wendepunkt, um technologische Souveränität zurückzugewinnen. Anzeige Deutsche Schwergewichte bündeln Kräfte Parallel zur europäischen Ankündigung bringen sich zwei deutsche Marktführer in Stellung. Die Deutsche Telekom und die Schwarz-Gruppe (bekannt durch Lidl und Kaufland) verhandeln konkret über den Bau einer gemeinsamen KI-Gigafactory. Dieses Projekt würde sich nahtlos in die europäische Strategie einfügen und könnte einen der fünf geplanten Standorte nach Deutschland holen. Die Kombination der beiden Konzerne ergibt strategisch Sinn. Die Schwarz-Gruppe hat sich mit ihrer IT-Sparte Schwarz Digits und der Cloud-Plattform StackIT bereits als ernstzunehmender Player im Cloud-Markt etabliert. Sie wirbt besonders mit Datensouveränität und Servern in Deutschland. Die Telekom hingegen bringt die notwendige Expertise im Bereich Netzinfrastruktur und Konnektivität mit. Zusammen verfügen die Unternehmen über das nötige Kapital und das technische Know-how, um ein Projekt dieser Größenordnung zu stemmen. Berichten zufolge steht ein Investitionsvolumen im Raum, das die Ernsthaftigkeit des Vorhabens unterstreicht. Herausforderung Stromnetz und Infrastruktur Der Bau solcher gigantischen Rechenzentren stellt jedoch nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine infrastrukturelle Herausforderung dar. KI-Anwendungen sind extrem energiehungrig. Eine Ansammlung von zehntausenden Hochleistungs-Chips erfordert eine Stromversorgung, die dem Verbrauch einer Kleinstadt gleicht. Kritiker und Experten weisen darauf hin, dass die deutschen Stromnetze an vielen Orten bereits am Limit arbeiten. Der Standort einer solchen Gigafactory muss daher strategisch klug gewählt werden, vorzugsweise in der Nähe von leistungsfähigen Netzknotenpunkten und erneuerbaren Energiequellen. Die Betreiber stehen unter Druck, nachhaltige Lösungen zu präsentieren, da der massive Energieverbrauch von KI-Modellen zunehmend in den Fokus der öffentlichen Debatte rückt. Gelingt der Allianz aus Telekom und Schwarz-Gruppe dieser Spagat, könnte Deutschland zum zentralen Hub für künstliche Intelligenz in Europa aufsteigen.

  • Telekom-KI-Cloud steigert KI-Rechenleistung in Deutschland angeblich um 50 Prozent

    Kugel aus grün leuchtendem Binärcode (0 und 1) vor blauem Gitternetzhintergrund, symbolisiert globale Vernetzung.

    Die Deutsche Telekom und Nvidia starten in München die Industrial AI Cloud, eine der größten KI-Infrastrukturen Europas.

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  • Deutschlands unterirdische KI-Festung

    Ein Rechenzentrum unter München

    Nano Banana

    Kurzfassung

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    Die Deutsche Telekom, Nvidia und SAP starten die erste „Industrial AI Cloud“ in Europa. Das Rechenzentrum in München wird mit 10.000 Nvidia-GPUs ausgestattet und soll Anfang 2026 starten. Ziel des Projekts ist die Schaffung einer souveränen KI-Infrastruktur nach europäischen Datenschutzstandards. Die neue „KI-Fabrik“ ist Teil der „Made 4 Germany“-Initiative und erhöht Deutschlands KI-Leistung erheblich.

    Deutsche Telekom (Offizielle Pressemitteilung) Nvidia Official Blog SAP News ComputerBase Handelsblatt

    Deutschland bekommt einen neuen KI-Hotspot. Die Deutsche Telekom und Nvidia starten ein Milliardenprojekt für eine „Industrial AI Cloud“ in München. Ausgestattet mit 10.000 GPUs soll die Anlage Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen und Europas digitale Souveränität stärken. Der Softwarekonzern SAP ist als strategischer Partner ebenfalls an Bord. Eine KI-Festung für Europa Das Projekt ist weit mehr als nur ein neues Rechenzentrum. Es ist ein klares Signal im globalen KI-Wettlauf und ein Leuchtturm-Projekt der Initiative „Made 4 Germany“. Über 100 Partnerunternehmen haben sich bereits angeschlossen. Die Anlage soll die KI-Rechenleistung in Deutschland auf einen Schlag um rund 50 Prozent erhöhen. Das Hauptziel ist die Schaffung einer souveränen Infrastruktur. Europäische Unternehmen, besonders aus der Industrie, erhalten damit Zugang zu massiver Rechenleistung, ohne ihre sensiblen Daten an US-Konzerne übermitteln zu müssen. Die gesamte Datenverarbeitung findet unter den strengen europäischen Datenschutzstandards statt. 10.000 GPUs unter der Erde Die Partner investieren massiv in den Standort München. Berichten zufolge beläuft sich die Investition auf rund eine Milliarde Euro. Das Herzstück der „KI-Fabrik“ bilden 10.000 Hochleistungs-Grafikprozessoren von Nvidia. Diese enorme Rechenkraft wird benötigt, um komplexe KI-Modelle für die Industrie zu trainieren und zu betreiben. Einigen Berichten zufolge wird die Anlage, um den Platzbedarf in der Stadt zu decken und die Sicherheit zu erhöhen, sogar unterirdisch gebaut. + Quelle: Nvidia Unabhängigkeit als strategisches Ziel Die Allianz aus Telekom, Nvidia und SAP zielt direkt auf die digitale Unabhängigkeit Europas. Während amerikanische Tech-Giganten den Markt dominieren, soll die „Industrial AI Cloud“ eine leistungsstarke und vertrauenswürdige Alternative bieten. SAP bringt dabei seine Expertise für Unternehmensanwendungen ein. Europäische Firmen können so die Vorteile der künstlichen Intelligenz nutzen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten behalten. Der Start des Zentrums im ersten Quartal 2026 wird als wichtiger Schritt gesehen, um den technologischen Anschluss nicht zu verlieren. Diese Investition zeigt, dass Deutschland und Europa bereit sind, im KI-Rennen eine eigene Spur zu ziehen.