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  • KI-Video erstellen 2026: Vom ersten Prompt zum fertigen Film

    Zwei Menschen in einem Kinofilm

    Youtube – Hell Grind

    Inhaltsverzeichnis

    Ressourcen

    1. Was bei Hell Grind verwendet wurde
    2. Das beste KI-Modell heute?
    3. Der Trick mit dem kopflosen Körper
    4. Kein Bild durchläuft ein Modell zweimal
    5. Geometrie per Texteingabe
    6. Das Problem der Größe
    7. Schauspiel durch Physik statt Adjektive
    8. Claude als Hilfe
    9. Strenge Vorgaben für den Textfluss
    10. Stimmen, Soundeffekte und Musik
    11. Manuelle Nachbearbeitung
    12. Fazit
    13. Häufige Fragen (FAQ)

    Direkt zu Higgsfield
    Zum Youtube Video von Hell Grind
    weitere Informationen zum Prompten

    Higgsfield hat einen 95-minütigen KI-Spielfilm veröffentlicht und dabei die komplette Produktionsweise dokumentiert. Ab Minute 2.13 wird deutlich, was heute schon alles möglich ist. Wir zeigen die wichtigsten Schritte, um einen solchen Film selbst zu erstellen. Passend dazu gibt es ein Filmfestival , bei dem man mit KI-Kurzfilmen bis zu 1 Million US-Dollar gewinnen kann. Es lohnt sich also, jetzt anzufangen!

    Kategorie: Higgsfield
    Coole KI-Videos erstellen

    Fortgeschritten
    Level

    Dauer
    30 Min. +

    Kosten
    Abo notwendig

    Software
    Browser

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    Einblick, wie man KI-Filme erstellt

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    Hinweis: Du benötigst einen kostenpflichtigen Higgsfield-Account, um mitzumachen.

    01.
    Was bei Hell Grind verwendet wurde
    Das Projekt startete als kurze Serie und wuchs zu einem abendfüllenden Action-Fantasy-Film heran. »Hell Grind« lief bereits im Mai auf dem Marché du Film in Cannes. Der Film wurde von 15 Beteiligten mit einem Budget von 500.000 US-Dollar und nach einer kürzeren Vorbereitungszeit in 14 Tagen reiner Generierungszeit erstellt. Es wurden weder Kameras noch echte Schauspieler oder Sets verwendet. Jedes Bildmaterial entstammt KI-Modellen. Für die Basis der Gesichter und Orte nutzte das Team Soul Cinema. Seedance 2.0 übernahm die Video- und Audiogenerierung. Text und Requisiten lieferte GPT Image 2. Nano Banana Pro und Seedream 4.5 kamen für nachträgliche Bildanpassungen zum Einsatz.

    Top News
    So gewinnst du eine Million Dollar mit KI Videos
    Higgsfield startet einen gigantischen Kurzfilmwettbewerb und zeigt mit dem Spielfilm Hell Grind wie es funktioniert.

    02.
    Das beste KI-Modell heute?
    Mittlerweile gibt es zu Seedance 2.0 aber einige Alternativen. Wir empfehlen Seedance 2.5, weil es neben 30 Sekunden am Stück auch neue erweiterte Bearbeitungsfunktionen wie z. B. Greenscreens oder endlose Referenzen unterstützt. Gleichzeitig ist Omni Flash von Google hervorragend, um einzelne Szenen nachzubearbeiten oder weitere Effekte einzufügen. Ebenfalls auf einem ähnlichen Niveau sind die brandneuen Modelle Flux 3 Video und MiniMax H3. Gerade das letztere hat deutlich weniger Restriktionen und eignet sich damit auch für explizitere Szenen. Das Schöne: Auf Higgsfield kann man all diese Modelle auswählen und nutzen. So kann man zum Start vergleichen, welches Modell den eigenen Grafikstil am besten umsetzt. Anzeige
    03.
    Der Trick mit dem kopflosen Körper
    Ein Videomodell besitzt kein gutes Gedächtnis für vorangegangene Einstellungen. Beschreibt man eine Figur in einem Prompt unvollständig, trägt sie im nächsten Schnitt eine andere Jacke oder hat veränderte Gesichtszüge. Higgsfield umgeht diese Hürde über ein striktes Asset-Management. + Quelle: Higgsfield Jede Figur basiert auf einer festen Referenzkarte, die aus genau drei Bildern besteht. Ein Blick auf die Asset-Übersicht des Teams zeigt eine akribische Organisation aller Modellelemente. Die Bilder umfassen eine Nahaufnahme des Gesichts, eine Rückansicht und eine Frontalansicht des gesamten Körpers. Die Frontalansicht weist eine Besonderheit auf: Die Figur ist darauf kopflos, wie Detailansichten aus der Produktion zeigen. Dieser Kniff verhindert, dass das Modell bei Weitwinkelaufnahmen das winzige, unscharfe Gesicht der Ganzkörperansicht interpoliert. Es bleibt nur die hochauflösende Nahaufnahme als Informationsquelle für das Gesicht. + Quelle: Higgsfield Die korrekte Benennung dieser Referenzen im weiteren Prozess ist entscheidend. Das Team füttert Seedance nicht einfach mit Bildern, sondern definiert die genaue Rolle direkt im Prompt. Ein »Tag« wie @roco for character reference zwingt das Modell, ausschließlich die Person zu übernehmen. Ohne diese klare Zuweisung kopiert die KI oft fehlerhaft die gesamte Bildkomposition. Alle festgelegten Namen landen in einem internen Wörterbuch, das im gesamten Projekt einheitlich verwendet wird.
    04.
    Kein Bild durchläuft ein Modell zweimal
    Das Team legte Wert auf organische Hauttexturen mit sichtbaren Poren und asymmetrischen Muttermalen. Das Modell »Soul Cinema« lieferte diese Basis, durfte die Bilder aber nicht mehrfach verarbeiten. Jeder zusätzliche Durchlauf durch ein Modell zerstört die Textur und lässt Gesichter leblos wirken. Wenn die Hauptfigur Roco im Film blutet oder nasse Haare hat, generierte das Team diese Zustände nicht komplett neu. Blutspritzer oder Schmutz wurden über Masken in herkömmlichen Bildbearbeitungsprogrammen über das Originalbild gelegt. Jede dieser Variationen speicherte das Team als separates Asset ab. Das verhindert, dass Seedance 2.0 die Zustände zwischen verschiedenen Schnitten vermischt. + Quelle: Higgsfield Gleichzeitig verhindert der Vorgang, dass Verletzungen auf einmal an einer anderen Stelle auftauchen. Genau das hat man schon bei anderen KI-Filmen gesehen. Diese strikte Trennung ist unterm Strich weitaus effizienter als der Kampf gegen halluzinierende Modelle. Selbst Tageszeiten speichert das Team als eigenständige Orte ab. Ein regnerischer Hinterhof ist im Workflow ein komplett anderes Asset als derselbe Hof bei strahlendem Sonnenschein. Alles andere führt unweigerlich zu fehlerhaften Mischformen in der Generierung.
    05.
    Geometrie per Texteingabe
    Räume und Kamerafahrten brechen in KI-Videos schnell auseinander. Um das zu unterbinden, generierte das Team Schauplätze prinzipiell aus einem Dreiviertel-Winkel. Eine rein frontale Ansicht interpretiert das Modell oft als flache Tapete. Dreht sich die Kamera über den Rand hinaus, erfindet das Modell den restlichen Raum bei jedem Versuch neu. Der leicht gedrehte Winkel gibt dem Modell dagegen echte räumliche Tiefe. + Quelle: Higgsfield Für jeden Schauplatz erstellte das Team einen Bauplan in Textform. Dieser Textblock beschreibt in Metern, wo markante Objekte stehen und auf welcher Seite sich die Kamera befindet. Der Bauplan wanderte unverändert in jeden einzelnen Prompt einer Szene. Ergänzend begann jede Szene zwingend mit einer einsekündigen Weitwinkelaufnahme ohne Bewegung. Das Modell fotografiert in dieser Sekunde die räumliche Anordnung und behält sie für die folgenden Schnitte bei. In frühen Tests sprangen Figuren plötzlich an andere Positionen oder die Kamera wechselte ungewollt die Seite. Der textbasierte Bauplan löst dieses Problem der fehlenden räumlichen Logik. Das Modell erhält so in jedem Schnitt den identischen Grundriss und hat schlicht keinen Spielraum mehr, die Figuren falsch zu platzieren.
    06.
    Das Problem der Größe
    Ein weiteres großes Problem waren extreme Größenunterschiede. Ein 30 Meter großer Wächter-Dämon schrumpft bei KI-Modellen oft auf menschliche Ausmaße zurück, wenn Bezugspunkte fehlen. Der Prompt schrieb daher zwingend vor, dass die Silhouette des Wächters mindestens fünfmal so groß sein muss wie die menschliche Figur daneben. Die Größe wird somit nicht nur durch eine Zahl beschrieben. Das Modell erhält zusätzlich einen sichtbaren Vergleich innerhalb des Bildes, an dem es sich orientieren kann.
    07.
    Schauspiel durch Physik statt Adjektive
    Eine wichtige Erkenntnis über Seedance 2.0 war, niemals Emotionen direkt zu benennen. Wörter wie »traurig« oder »wütend« führten zu flachen Ergebnissen. Das Team beschrieb stattdessen physische Reaktionen: eine angespannte Kiefermuskulatur, gezielte Atemmuster oder ein unruhiges Blinzeln. Gepaart mit der inneren Motivation der Figur, die als Text mitgeliefert wurde, erzeugt das Modell so natürlichere Reaktionen. + Quelle: Higgsfield
    08.
    Claude als Hilfe
    Als Assistent diente dem Team bei der Texterstellung Claude. Das Sprachmodell erhielt Zugriff auf den gesamten Projektordner, inklusive Drehbuch, Asset-Listen und Shotlists. Darauf aufbauend nutzten die Macher spezifische Regelwerke, sogenannte Skills. Der »Lira Skill« optimiert Prompts für reine Bilderzeuger. Der »Acting Skill« definiert die Regeln für lebendiges Schauspiel durch Mikromimik. Der »Cinedance Skill« bündelt das gesamte gesammelte Wissen für die finale Videogenerierung. Download: LIRA Skill ACTING Skill CINEDANCE Skill Claude schreibt die Prompts dabei nach einem starren Skelett. Jeder Prompt beginnt mit dem Kontext der Szene und der exakten Anzahl der Figuren im Bild. Danach folgen die aktiven Referenzen, die räumliche Karte und die Startpositionen im ersten Frame. Erst im Anschluss beschreibt der Text die eigentliche Kameraarbeit, das Timing der Action und die physikalischen Bedingungen. Grundaufbau des Prompts: SCENE CONTEXT – mit der Überschrift „GENAU N ZEICHEN – KEINE DUPLIKATE“: Was passiert, wer ist in der Einstellung zu sehen, wie lang ist die Einstellung? ACTIVE REFERENCES – Charakter- und Ortskennzeichnungen mit Nennung ihrer Rollen. LOCATION MAP – die Geografie des Ortes in Worten. FIRST FRAME AND SPATIAL BLOCKING – wer steht wo im ersten Bild? FORMAT MODE – eine einzige Einstellung oder harte Schnitte, Dauer, Echtzeit. OPTICS – das Objektiv und der Fokusplan. CAMERA – wie sich die Kamera verhält und was sie niemals tut. ACTION TIMING – die Handlung Schritt für Schritt, in Sekunden. PHYSICS – Gewicht, Kontakt und Trägheit von allem, was sich bewegt. LIGHTING – Logik der einzigen Lichtquelle und die Richtung, aus der sie kommt. AUDIO – die Sprachbeschreibungen und die genauen Dialoge; nur SFX. CHARACTER ACTING – Zustand, Wunsch, was verborgen ist, Körperrhythmus und was sich verändert. STYLE – das Stilpräfix, Wort für Wort eingefügt. QUALITY – Anforderungen an Detailgenauigkeit und Stabilität. POSITIVE CONSTRAINTS – jede Vorgabe und jedes Verbot, geschrieben als das, was im Bild zu sehen IST.
    09.
    Strenge Vorgaben für den Textfluss
    Für die Formulierung gelten klare Regeln. Der Text steht ausnahmslos im Präsens und kurze Sätze sind Pflicht. Komplexe Aktionen bereiten KI-Modellen ohnehin Probleme. Soll eine Figur eine Tür eintreten, friert das Bild oft ein oder zeigt eine völlig ungelenke Bewegung. Das Team umgeht dies, indem es die Aktion im Zeitablauf nach vorne verlegt. Der Text lautet dann »die Tür bricht bereits auf«, während der vorherige Anlauf in einem separaten Shot landet. Alle Anweisungen erfolgen ausschließlich positiv. Schreibt man »fällt nicht auf den Rücken«, ignoriert das Modell das Wort »nicht« oder macht genau das Gegenteil. Der korrekte Befehl lautet schlicht »fällt auf den Bauch«. Auch das Alter von Figuren taucht im Prompt nie auf. Altersangaben, besonders bei jüngeren Charakteren, aktivieren oft die strengen Inhaltsfilter der Modelle. Stattdessen beschreibt das Team die Kleidung, die Rolle und die konkrete Aktion der Figur.
    10.
    Stimmen, Soundeffekte und Musik
    Seedance bietet für jede Figur eigene Stimmen, die das Team im Vorfeld festlegte und über Parameter wie Register, Tempo und Akzent definierte. Diese spezifische Beschreibung landet bei jedem Dialog im Audio-Feld des Prompts. Die Dialogzeilen stehen dabei ausschließlich im Audio-Block, niemals im Abschnitt für die Action. Das verhindert, dass das Modell eigenmächtig Geräusche generiert oder Wörter hinzufügt. Im Aktionsfeld steht nur die physische Reaktion, beispielsweise ein lautloses Lachen. Am Ende jedes Prompts steht zudem zwingend der Befehl »SFX only. No music«. Musik stört das Modell beim Generieren und den Cutter beim späteren Schnitt. Ein übergreifendes Sounddesign findet daher am Ende in der Postproduktion statt.
    11.
    Manuelle Nachbearbeitung
    Trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen war eine manuelle Nachbearbeitung nötig. Fehlerhafte Finger oder flimmernde Texturen besserte das Team Bild für Bild aus, bevor der finale Schnitt in die Farbkorrektur ging. Der Arbeitsablauf verdeutlicht, dass die Produktion von KI-Filmen aktuell weniger mit einem klassischen Dreh zu tun hat, sondern eher dem systematischen Programmieren von Logikregeln ähnelt. Der eigentliche Schnitt fand parallel zur laufenden Generierung statt. Die Editoren setzten eintreffende Szenen sofort zusammen und bestellten bei Bedarf eine neue Einstellung nach, etwa einen Zwischenschnitt auf die Hände. Ein kompletter »Neudreh« kostet bei dieser Produktionsweise nur Minuten. Da KI-Clips im Tempo oft zu langsam wirken, schnitt das Team aggressiver als beim klassischen Film. Die erste und letzte halbe Sekunde eines Clips wurde oftmals komplett entfernt, da hier die Bildstabilität am häufigsten einbricht. Jede Szene bringt zudem ihre eigene Farbgebung aus der Generierung mit. Ein Colorist glich benachbarte Clips sorgfältig an, griff dabei aber immer auf den Grundlook zurück, der bereits in den Referenzbildern verankert war. Noch detailliertere Anweisungen zu dem Projekt und zum 1-Million-US-Dollar-Filmfestival findet man direkt auf Higgsfield. Anzeige
    12.
    Fazit
    Nachdem KI-Videos in den letzten zwei Jahren im Gegensatz zur Image-Generation eher eine Randerscheinung waren, haben wir nun auf einmal mehrere grandiose Modelle, mit denen man wirklich gute und kreative Filme erstellen kann. Gleichzeitig zeigt Hell Grind, dass ein längerer KI-Film nicht einfach durch möglichst ausführliche Prompts entsteht. Entscheidend sind feste Referenzen, klar getrennte Assets, räumliche Baupläne und Regeln, die für jede einzelne Szene identisch angewendet werden. Die Zeit ist also gekommen, um es selbst auszuprobieren!
    13.
    FAQ – Frage & Anworten

    Hier versuchen wir, die wichtigsten und häufigsten Fragen zu KI-Videogenerierung zu beantworten. Sollte noch etwas unklar sein, könnt ihr uns gerne per E-Mail oder über die sozialen Medien kontaktieren.
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    Frage 1: Wie kann man einen kompletten Film mit KI erstellen? Ein längerer KI-Film entsteht aus vielen kurzen, einzeln generierten Szenen. Dafür werden zunächst Drehbuch, Figuren, Schauplätze und Kameraeinstellungen geplant. Anschließend erstellt man die Clips mit einem Videomodell wie Seedance 2.0 oder Seedance 2.5 und setzt sie in einem klassischen Schnittprogramm zusammen.
    Frage 2: Welches KI-Modell eignet sich am besten für einen KI-Film? Das hängt vom gewünschten Stil und der jeweiligen Szene ab. Seedance 2.0 eignet sich für filmische Szenen mit Video und Audio, während Seedance 2.5 längere Clips und erweiterte Bearbeitungsfunktionen bietet. Omni Flash, Flux 3 Video und MiniMax H3 können für bestimmte Szenen oder nachträgliche Anpassungen die bessere Wahl sein.
    Frage 3: Was ist Seedance 2.0? Seedance 2.0 ist ein KI-Videomodell, das Bilder, Texte und weitere Referenzen in bewegte Szenen umwandeln kann. Das Modell wurde bei »Hell Grind« für die eigentliche Video- und Audiogenerierung eingesetzt. Besonders wichtig sind klar strukturierte Prompts und feste Referenzbilder für Figuren und Orte.
    Frage 4: Was ist der Unterschied zwischen Seedance 2.0 und Seedance 2.5? Seedance 2.5 ist die neuere und umfangreichere Variante. Das Modell kann bis zu 30 Sekunden am Stück generieren und unterstützt erweiterte Bearbeitungsfunktionen wie Greenscreens und eine größere Zahl an Referenzen. Seedance 2.0 bleibt dennoch eine gute Wahl für kürzere, gezielt geplante Filmszenen.
    Frage 5: Wofür eignet sich Google Omni Flash bei KI-Videos? Omni Flash eignet sich besonders für die nachträgliche Bearbeitung bestehender Szenen. Damit lassen sich beispielsweise Objekte austauschen, Effekte ergänzen, der Grafikstil verändern oder einzelne Bereiche eines Videos anpassen. Das kann effizienter sein, als eine komplette Szene noch einmal neu zu generieren.
    Frage 6: Was kann Flux 3 Video? Flux 3 Video ist eine Alternative für hochwertige und stilistisch kontrollierte KI-Videos. Das Modell kann besonders dann interessant sein, wenn Seedance den gewünschten Grafikstil oder die Bildkomposition nicht zuverlässig umsetzt. Auf einer Multimodell-Plattform wie Higgsfield kann man dieselbe Szene mit mehreren Modellen vergleichen.
    Frage 7: Für welche KI-Videos eignet sich MiniMax H3? MiniMax H3 eignet sich für dynamische und kreativere Videogenerierungen. Das Modell besitzt weniger Restriktionen als einige große Konkurrenten und kann deshalb bei düsteren, gewalttätigen oder expliziteren Filmszenen eine Alternative sein. Die geltenden Nutzungsbedingungen und gesetzlichen Grenzen müssen trotzdem beachtet werden.
    Frage 8: Warum verändert sich das Gesicht in einem KI-Video? KI-Videomodelle besitzen kein zuverlässiges Gedächtnis für vorherige Szenen. Ohne feste Referenzen kann eine Figur im nächsten Schnitt andere Gesichtszüge, Haare oder Hautmerkmale erhalten. Hochauflösende Porträts und einheitlich benannte Charakterreferenzen helfen dabei, das Gesicht stabil zu halten.
    Frage 9: Wie erstellt man konsistente Charaktere in KI-Videos? Für jeden Charakter sollte eine feste Referenzkarte angelegt werden. Bei »Hell Grind« bestand sie aus einer Nahaufnahme des Gesichts, einer Rückansicht und einer Frontalansicht des Körpers. Dieselben Bilder, Namen und Beschreibungen wurden anschließend in allen Prompts einheitlich verwendet.
    Frage 10: Warum verwendet man bei KI-Filmen einen kopflosen Körper als Referenz? Bei einer Ganzkörperaufnahme ist das Gesicht häufig klein und unscharf. Das Videomodell könnte diese schlechte Darstellung übernehmen und mit der hochauflösenden Gesichtsreferenz vermischen. Eine kopflose Körperansicht sorgt dafür, dass die KI ausschließlich das separate Porträt als Informationsquelle für das Gesicht verwendet.
    Frage 11: Warum wechselt die Kleidung in einem KI-Video? Das Modell rekonstruiert die Figur in jeder neuen Szene erneut. Wurde die Kleidung nicht als feste Referenz hinterlegt oder im Prompt genau beschrieben, können Farbe, Schnitt und einzelne Details wechseln. Für verschiedene Outfits und Zustände sollte deshalb jeweils ein eigenes Asset erstellt werden.
    Frage 12: Wie verhindert man flackernde Texturen in KI-Videos? Flackernde Haut, Kleidung oder Hintergründe entstehen häufig durch instabile Details zwischen den einzelnen Bildern. Klare Referenzen, ruhige Kamerabewegungen und möglichst wenige erneute Modell-Durchläufe verbessern die Stabilität. Verbleibende Fehler müssen oft mit Inpainting, Einzelbildbearbeitung oder einem spezialisierten Modell wie Omni Flash korrigiert werden.
    Frage 13: Warum sehen Hände und Finger in KI-Videos falsch aus? Hände verändern ihre Form ständig und bestehen aus vielen kleinen, sich überschneidenden Bereichen. Dadurch entstehen schnell zusätzliche Finger, unnatürliche Gelenke oder verschmolzene Hände. Nahaufnahmen sollten gezielt geplant und fehlerhafte Einzelbilder anschließend manuell korrigiert werden.
    Frage 14: Warum verändern sich Räume und Hintergründe in KI-Videos? Ein Videomodell kennt den vollständigen Grundriss eines Ortes nicht. Sobald sich die Kamera bewegt, erfindet es unsichtbare Bereiche neu. Ein textbasierter Lageplan, feste Ortsreferenzen und eine Dreiviertel-Ansicht geben dem Modell mehr räumliche Informationen und reduzieren ungewollte Veränderungen.
    Frage 15: Wie verhindert man ungewollte Kamerasprünge in KI-Videos? Die Position der Kamera sollte in jedem Prompt genau beschrieben werden. Hilfreich sind Angaben zur Kameraseite, zum Objektiv, zur Blickrichtung und zu erlaubten Bewegungen. Eine kurze, unbewegte Weitwinkelaufnahme am Anfang kann dem Modell zusätzlich helfen, die räumliche Anordnung der Szene zu erfassen.
    Frage 16: Wie stellt man Größenunterschiede in KI-Videos richtig dar? Reine Größenangaben wie »30 Meter groß« reichen häufig nicht aus. Das Modell benötigt einen sichtbaren Bezugspunkt innerhalb des Bildes. Der Prompt kann beispielsweise festlegen, dass ein Dämon mindestens fünfmal so groß dargestellt wird wie der Mensch direkt neben ihm.
    Frage 17: Wie erzeugt man natürliche Emotionen bei KI-Charakteren? Begriffe wie »traurig«, »ängstlich« oder »wütend« führen oft nur zu übertriebenen oder leblosen Gesichtsausdrücken. Besser sind sichtbare körperliche Reaktionen wie eine angespannte Kiefermuskulatur, flache Atmung, zitternde Hände oder unruhiges Blinzeln. Zusätzlich sollte der Prompt erklären, was die Figur erreichen oder verbergen möchte.
    Frage 18: Wie schreibt man einen guten Prompt für Seedance 2.0 oder Seedance 2.5? Ein guter Prompt beginnt mit dem Kontext, der Zahl der Figuren und den verwendeten Referenzen. Danach folgen Ort, Startpositionen, Kamera, Objektiv, zeitlicher Ablauf, Physik, Beleuchtung, Audio und Schauspiel. Kurze Sätze im Präsens funktionieren meist besser als lange Beschreibungen mit mehreren gleichzeitigen Aktionen.
    Frage 19: Warum ignoriert eine Video-KI negative Prompts? Formulierungen mit »nicht«, »kein« oder »ohne« werden von Videomodellen häufig falsch interpretiert. Statt »die Figur fällt nicht auf den Rücken« sollte man direkt schreiben: »Die Figur fällt auf den Bauch«. Jede Anweisung beschreibt möglichst positiv und eindeutig, was tatsächlich im Bild zu sehen sein soll.
    Frage 20: Muss ein KI-Film manuell nachbearbeitet werden? Ja, auch mit Seedance 2.5, Omni Flash, Flux 3 Video oder MiniMax H3 entsteht ein längerer Film normalerweise nicht vollständig automatisch. Fehlerhafte Finger, flackernde Texturen, wechselnde Farben und unpassendes Timing müssen korrigiert werden. Schnitt, Sounddesign, Farbkorrektur und die Auswahl der besten Generierungen bleiben wichtige Aufgaben des Filmemachers.

  • Deepseek will mit „Deepseek Code“ direkt gegen Claude Code und OpenAIs Codex antreten

    Deepseek baut ein neues Team in Peking auf, das unter dem Arbeitstitel „Deepseek Code“ einen eigenen KI-Code-Agenten entwickeln soll: in direkter Konkurrenz zu Claude Code, Codex und Cursor. Bewerber sollen Konzepte wie Agent Loops, MCP und Context Engineering beherrschen und selbst intensive Nutzer bestehender Coding-Tools sein.

    Der Artikel Deepseek will mit „Deepseek Code“ direkt gegen Claude Code und OpenAIs Codex antreten erschien zuerst auf The Decoder.

  • Der beste ausländische Halbmarathon-Roboter kommt aus Deutschland

    Der Roboter der TUM in China

    TUM Youtube

    Kurzfassung

    Quellen

    Ein Forschungsteam der Technischen Universität München gewann beim Roboter-Halbmarathon in Peking den Preis als bestes internationales Team.
    Die Wissenschaftler nutzten für die gestellte Hardwareplattform eine eigene Software, die sie gezielt durch Reinforcement Learning trainierten.
    Trotz extremer thermischer Herausforderungen und nur acht Tagen Vorbereitungszeit absolvierte das Modell die 21 Kilometer in rund 3,5 Stunden.

    TUM: TUM-Roboter gewinnt „Best International Team Award“
    All-AI: Mensch-Roboter-Marathon

    Während ein Laufroboter aus China kürzlich menschliche Bestzeiten beim Halbmarathon unterbot, blieb eine weitere Spitzenleistung fast unbemerkt. Das Team der Technischen Universität München (TUM) gewann in Peking den »Best International Team Award« und stellt das erfolgreichste System außerhalb Chinas. Thermische Limits definieren das Renntempo Etwa die Hälfte der 124 angetretenen Maschinen erreichte beim Wettbewerb über 21 Kilometer nicht die Ziellinie. Laufroboter kämpfen bei solch langen Distanzen primär mit Hardware-Limitierungen. Hohe Geschwindigkeiten treiben den Energieverbrauch in die Höhe und überhitzen rasch die empfindlichen Antriebskomponenten. Die Münchner Forscher entschieden sich daher nach nächtlichen Testläufen für ein konstantes Tempo von zwei Metern pro Sekunde. Diese 7,2 Kilometer pro Stunde garantierten einen sicheren Betrieb der Hardwareplattform Tienkung Ultra. Das System kühlt die Motoren ausschließlich über die vorbeiströmende Luft. Im Gegensatz dazu setzt der spätere Gesamtsieger »Blitz« auf eine aufwendige Wasserkühlung. »Wie man die Hitze ableitet, das ist das Kernthema«, erklärt TUM-Forscher Simon Armleder. Eine effiziente Wärmeabfuhr verschafft individuell gefertigten Maschinen einen enormen Vorteil gegenüber rein luftgekühlten Modellen.

    Reinforcement Learning ersetzt Standard-Software Bemerkenswert ist der Ansatz der Universität auf der Softwareseite. Viele andere Forschungsgruppen nutzten den Tienkung Ultra mitsamt den vorinstallierten Steuerungsprogrammen aus dem Innovationszentrum X-Humanoid. Die Gruppe um Professor Gordon Cheng verwarf diesen bequemen Weg komplett. Die Wissenschaftler setzten stattdessen auf ihre jahrelange Erfahrung mit dem System REEM-C von PAL Robotics. Für das Rennen in Peking erstellten sie eine eigene Simulation. Darin trainierten sie die komplexen Bewegungsabläufe der fremden Hardware intensiv mittels Reinforcement Learning. Dieses speziell angepasste Modell steuerte den Roboter im Wettkampf äußerst präzise. Die Vorbereitungszeit fiel dabei extrem knapp aus. Das Team erhielt die Zusage erst zwei Wochen vor dem Startschuss und passte den gesamten Programmcode innerhalb von lediglich acht Tagen an die Maschine an. Anzeige Präzises Monitoring auf der Laufstrecke Während des eigentlichen Laufs verfolgten die Forscher das Modell dicht aus einem Golf-Cart heraus. Sie steuerten das System direkt per Fernbedienung und überwachten essenzielle Telemetriedaten auf einem Smartphone. Das Display zeigte kontinuierlich den aktuellen Batteriestand, die Motortemperaturen sowie die exakte Geschwindigkeit. Ein strenges Regelwerk sanktionierte unplanmäßige Stopps auf der Strecke. Die Münchner wählten deshalb eine äußerst konservative Strategie für die Energieversorgung. Sie tauschten die Akkus dreimal aus, obwohl eine einzige Ladung theoretisch für zehn Kilometer gereicht hätte. Nach 3 Stunden und 35 Minuten überquerte der Roboter schließlich die Ziellinie und belegte den 39. Platz in der Gesamtwertung. Mit mehr Vorlaufzeit planen die Forscher bereits detaillierte Optimierungen für zukünftige Langstreckenläufe.

  • OpenAI übernimmt KI-Finanz-Startup Hiro, das einen „persönlichen CFO“ entwickelt hat

    OpenAI übernimmt das Team des KI-Finanz-Startups Hiro. Der Dienst wird abgeschaltet, Nutzerdaten gelöscht.

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  • Forscher bringen Sprachmodellen wissenschaftlichen Geschmack bei

    Mechanisches Auge mit Waage projiziert farbige Strahlen auf zwei Dokumentstapel, Symbol für LLM-basierte Textanalyse.

    Welche Forschungsidee hat das Zeug zum Durchbruch und welche versandet in der Bedeutungslosigkeit? Ein Team chinesischer Universitäten will genau diese Frage mit KI beantworten. Ihr Ansatz: 2,1 Millionen wissenschaftliche Arbeiten und deren Zitationsdaten als Trainingsgrundlage für Sprachmodelle, die lernen sollen, vielversprechende Forschung von weniger wirkungsvoller zu unterscheiden.

    Der Artikel Forscher bringen Sprachmodellen wissenschaftlichen Geschmack bei erschien zuerst auf The Decoder.

  • Gewinnt 2026 das Formel 1 Team mit der besten KI?

    Formel 1 Autos auf einem Podest

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Williams Racing integriert das KI-Modell Claude von Anthropic tief in die Fahrzeugentwicklung und Rennstrategie. Die Saison 2026 ist geprägt von einem digitalen Wettrüsten, bei dem fast alle Teams auf Tech-Giganten setzen. Im ersten Power Ranking der neuen Ära sehen wir Mercedes-AMG dank starkem Motorenpaket an der Spitze.

    Adweek: Anthropic’s Claude is Williams F1’s ‚Thinking Partner‘

    Sports Business Journal: Williams Racing nabs Anthropic in AI sponsor coup

    BlackBook Motorsport: Barclays moves into F1 sponsorship with Williams deal

    McLaren Racing: McLaren Racing announces partnership extension with Google

    Axios: Anthropic enters F1 AI frenzy

    Der britische Rennstall Williams präsentiert heute nicht nur den neuen FW48, sondern auch einen mächtigen Verbündeten im Serverraum: Anthropic. Das KI-Unternehmen wird offizieller „Thinking Partner“. Wir analysieren den Deal und wie künstliche Intelligenz das Kräfteverhältnis der elf Teams beim Neustart 2026 durcheinanderwirbelt. In der Formel 1 entscheiden längst nicht mehr nur PS und Aerodynamik über Sieg oder Niederlage. Daten sind der neue Treibstoff. Pünktlich zum Launch des 2026er Boliden verkündet Williams Racing heute eine mehrjährige Partnerschaft mit dem US-KI-Schwergewicht Anthropic. Das Modell „Claude“ soll dem Traditionsteam helfen, den Anschluss an die Spitze zu finden. Doch Williams ist nicht allein: Das gesamte Fahrerlager rüstet digital auf. Anzeige Claude denkt mit – mehr als nur ein Aufkleber Williams Racing nennt die Zusammenarbeit mit Anthropic bewusst nicht bloß Sponsoring. Claude fungiert ab sofort als „Official Thinking Partner“. Das klingt nach Marketing-Sprech, hat aber einen ernsten technischen Hintergrund. Das Team integriert das KI-Modell tief in die operative Struktur. Ingenieure nutzen Claude, um komplexe Telemetriedaten schneller zu interpretieren und Strategie-Szenarien zu simulieren. Gerade im Jahr 2026 ist das entscheidend. Das neue Reglement mit aktiver Aerodynamik und der 50/50-Aufteilung zwischen Verbrenner und Elektroantrieb erzeugt Datenmengen, die menschliche Analysten kaum noch in Echtzeit bewältigen. Wer hier Muster schneller erkennt, gewinnt Zehntelsekunden auf der Strecke. Williams hofft, durch die KI-Unterstützung effizienter zu entwickeln als die finanzstärkere Konkurrenz. Der digitale Rüstungswettlauf in der Boxengasse Der Deal reiht sich in eine Kette von High-Tech-Partnerschaften ein, die die Formel 1 derzeit dominieren. Die Teams haben erkannt: Ohne KI fährt man hinterher. McLaren & Google: Die Partnerschaft wurde jüngst erweitert. Google Gemini unterstützt die Strategen in Woking in Echtzeit bei Entscheidungen zu Reifenwechseln und Wetterprognosen. Mercedes & G42: Das Team setzt auf die Expertise aus den Emiraten, um die Effizienz der neuen 2026er Power Unit zu maximieren. Aston Martin & CoreWeave: Hier liegt der Fokus auf Cloud-Computing für Simulationen, um die begrenzten Windkanal-Stunden optimal zu nutzen. Ferrari & AWS: Die Scuderia nutzt Amazon Web Services für CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics), um die Aerodynamik des neuen Autos zu perfektionieren. Sogar auf Fahrerseite spielt KI eine Rolle: Lewis Hamilton, der seine zweite Saison im Ferrari sitzt, trägt weiterhin das Logo der KI-Suchmaschine Perplexity auf dem Helm – ein persönlicher Deal, der zeigt, wie tief die Technologie in den Sport eingedrungen ist. Anzeige Power Ranking 2026: Wer hat zum Saisonstart die Nase vorn? Das Jahr 2026 markiert die größten Regeländerung seit langer langer Zeit. Neue Motoren, neue Chassis, aktive Aerodynamik und mit Cadillac ein elftes Team. Basierend auf den Eindrücken der ersten Shakedowns, der Motoren-Architektur und den neuen KI-Partnerschaften wagen wir eine Prognose für die Startaufstellung in Melbourne. Die Favoriten 1. Mercedes-AMG: Die neuen Motorenregeln kommen Mercedes gelegen. Wie schon 2014 scheint der Hersteller aus Brixworth das effizienteste Paket aus Verbrennungs- und Elektroantrieb geschnürt zu haben. Zudem haben sie bei dem Test einen sehr starken Eindruck gemacht. 2. McLaren Racing: Das stabilste Team der letzten Jahre neben Red Bull und mit dem Mercedes-Motor im Rücken. Die Integration von Google-KI in die Rennstrategie könnte ein weiterer Pluspunkt sein. 3. Aston Martin Aramco: Adrian Neweys Handschrift zeigt sich am Auto für 2026. Radikal gedacht und die Saison 2025 früh hergeschenkt. Hier erwarte ich die größte Überraschung – vorausgesetzt, der Honda-Motor hält. Das Verfolgerfeld 4. Ferrari: Wie jedes Jahr sind die Ansprüche am höchsten und der Motor scheint auch stark zu sein. Laut Berichten gibt es aber noch leichte Probleme mit der aktiven Aerodynamik. Ich hoffe, dass das gute Fahrerpaar ein Auto bekommt, mit dem es ab und zu um den Sieg mitfahren kann. 5. Red Bull Racing: Das erste Jahr mit dem eigenen „Ford-Motor” birgt Risiken. Die Dominanz der Vorjahre ist vorerst gebrochen, hier drohen Kinderkrankheiten. Außerdem sind fast alle Verantwortlichen der vergangenen Jahre gegangen. Egal, ob Adrian Newey, Christian Horner oder Helmut Marko. 6. Williams Racing: Der Gewinner der Vorbereitung ohne Vorbereitung? Das einzige Team, das nicht am Test teilgenommen hat, ist für mich trotzdem das beste der kleinen Teams. Dank des Mercedes-Motors im Heck und der neuen Effizienz durch Anthropic rückt das Team ins solide Mittelfeld auf. 7. Alpine: Neustart, kein Renault-Motor mehr – und trotzdem reicht es meiner Meinung nach nur für den vierten Platz der Mercedes-Motoren-Teams. Die Nachzügler & Neulinge 8. Audi (Sauber): Der Einstieg als Werksteam gleicht einem Marathon. Der Motor läuft, aber dem Chassis fehlt im Vergleich zur Spitze noch Abtrieb. Im Laufe der Saison muss es jedoch stetig bergauf gehen. 9. VCARB: Das Juniorteam profitiert von Teilen von Red Bull, leidet aber unter denselben Unsicherheiten beim neuen Antriebsstrang. 10. Haas F1: Die Toyota-Allianz greift langsam, doch das Budgetlimit deckelt große Sprünge. 11. Cadillac: Das elfte Team bringt Glanz und Ferrari-Power, zahlt aber Lehrgeld. Die aggressive Aerodynamik ist mutig, doch fehlende Erfahrungswerte werden in den ersten Rennen für Rückstand sorgen. Die Saison 2026 wird kein reines Fahrer-Duell mehr. Es ist ein Kampf der Algorithmen. Williams und Anthropic zeigen heute, dass der Laptop genauso wichtig geworden ist wie der Schraubenschlüssel.

  • OpenAI kauft Convogo-Team, um die Lücke zur KI-Alltagsnutzung zu schließen

    OpenAI übernimmt das Team hinter Convogo, einem KI-Tool für Executive Coaches. Doch um die Software geht es nicht. Die Gründer sollen die Cloud-Bemühungen des Unternehmens vorantreiben.

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  • OpenAI schluckt Convogo: Was plant Sam Altman für Führungskräfte?

    Sam Altman erklärt Bossen wie KI funktioniert

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    OpenAI übernimmt das Team des Startups Convogo im Rahmen eines strategischen Acqui-hires. Das Ziel der Akquisition ist die Integration von KI-gestütztem Coaching für Führungskräfte in das OpenAI-Ökosystem. Mit dem Gründer Alex Code wechselt ein erfahrener Experte von Google zu OpenAI, was den Wettbewerb um Talente unterstreicht. Die Technologie soll künftig personalisierte Analysen und Ratschläge für das Management in Unternehmen liefern.

    TechCrunch – OpenAI to acquire the team behind executive coaching AI tool Convogo

    Ecosistema Startup – OpenAI adquiere Convogo: apuesta estratégica en IA y coaching ejecutivo

    The AI Report – OpenAI poaches Google executive

    TechBuzz.ai – OpenAI acqui-hires Alex Codes team as developer tools war heats up

    Forbes – Compensation For AI Employees Is Skyrocketing

    OpenAI kauft das Team hinter dem Startup Convogo und verstärkt damit seine Ambitionen im Bereich des KI-gestützten Coachings. Dieser Schritt sichert dem Unternehmen wichtiges Know-how für die Entwicklung spezialisierter Anwendungen für Führungskräfte in Unternehmen. Strategischer Fokus auf Führungskräfte OpenAI setzt seine Expansionsstrategie konsequent fort und übernimmt die gesamte Mannschaft des Startups Convogo. Bei diesem Deal handelt es sich um ein sogenanntes Acqui-hire, also eine Akquisition zum primären Zweck der Personalbeschaffung. Das Team um den Gründer Alex Code soll künftig die internen Entwicklungen bei OpenAI vorantreiben und das Portfolio erweitern. Convogo hat sich mit einer Software positioniert, die Führungskräfte durch personalisierte Analysen und gezielte Ratschläge im Arbeitsalltag unterstützt. Durch die Integration dieser Expertise will OpenAI die Fähigkeiten seiner Sprachmodelle im Bereich Management und professionelle Beratung massiv schärfen. Experten sehen darin einen gezielten Vorstoß in den Markt der klassischen Unternehmensberatung. Die Technologie hinter Convogo nutzt Daten aus der beruflichen Kommunikation, um Verhaltensmuster zu erkennen und Verbesserungsvorschläge für die Mitarbeiterführung zu generieren. OpenAI beabsichtigt, diese Funktionen in seine bestehenden Enterprise-Lösungen, also Lösungen für Unternehmen, zu integrieren. Damit entwickelt sich die KI von einem Werkzeug zur Texterstellung hin zu einem aktiven Berater auf Managementebene. Anzeige Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich Der Wechsel von Alex Code ist in der Branche besonders beachtet, da der Gründer zuvor in einer leitenden Position bei Google tätig war. Die Abwerbung verdeutlicht den intensiven Wettbewerb zwischen den großen Technologiekonzernen um erfahrene Experten im Feld der künstlichen Intelligenz. Derzeit steigen die Vergütungen für spezialisierte Fachkräfte in diesem Sektor in neue Rekordhöhen. Branchenanalysten werten den Zukauf als wichtigen Baustein für das Geschäftsjahr 2026, das allgemein als das Jahr der spezialisierten Endkunden-Anwendungen gilt. OpenAI reagiert mit diesem Schritt auf den wachsenden Druck durch Konkurrenten, die ebenfalls verstärkt in Nischenlösungen investieren. Die Strategie zielt darauf ab, die Marktführerschaft bei produktivitätssteigernden Werkzeugen für die globale Wirtschaft zu zementieren. Zusätzlich zur fachlichen Expertise im Coaching fließen Kenntnisse aus der Entwicklung von Developer Tools, also Werkzeugen für Softwareentwickler, in das Team ein. Dieser Bereich gilt als entscheidendes Kriterium, um Programmierer dauerhaft an die eigene Plattform zu binden. OpenAI festigt so seine Rolle als Anbieter eines umfassenden technischen Ökosystems. Obwohl die finanziellen Bedingungen der Übernahme nicht öffentlich bekannt gegeben wurden, unterstreicht die Transaktion die Finanzkraft von OpenAI. Das Unternehmen nutzt die hohen Investitionssummen aus dem vergangenen Jahr, um sich durch gezielte Akquisitionen einen dauerhaften Vorsprung zu sichern.

  • Deutscher Triumph: KI rast ohne Fahrer zum Weltmeistertitel

    Siegerbild vom Formel Auto mit der Crew

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Das Team der TU München hat zum zweiten Mal die Weltmeisterschaft der Abu Dhabi Autonomous Racing League gewonnen. Die autonom fahrenden Rennwagen erreichten Geschwindigkeiten von über 250 km/h und trafen KI-Entscheidungen in Echtzeit. Trotz der Erfolge im Rennsport ist die Technologie für den komplexen, alltäglichen Straßenverkehr noch Jahre von der Serienreife entfernt.

    Technische Universität München – TUM verteidigt erfolgreich Titel

    TUM Autonomous Vehicle Systems – TUM gewinnt Challenge 2025

    Business Wire – World First: Autonomous Racing Leaps Forward

    Heise – Race Team der TU München sichert sich erneut Titel

    Golem.de – Münchner Team gewinnt erneut autonomes Autorennen

    Ein fahrerloses Auto rast mit 250 Sachen über den Asphalt und lässt die Konkurrenz hinter sich. Das Team der Technischen Universität München holte sich am 15. November 2025 in Abu Dhabi erneut den Sieg. Die Münchner Informatiker dominierten die Abu Dhabi Autonomous Racing League nun zum zweiten Mal in Folge. Highspeed-Duell in der Wüste Zwölf Teams aus aller Welt traten auf dem Yas Marina Circuit gegeneinander an. Sie alle programmierten baugleiche Rennwagen des Typs Dallara Super Formula SF23. Der entscheidende Unterschied lag allein im Code. Die Software musste das Fahrzeug am Limit bewegen und Gegner aktiv überholen. Das Finale entwickelte sich zu einem echten Krimi der Algorithmen. Die Münchner Software behielt bei Geschwindigkeiten jenseits der 250 km/h die Nerven. Sie manövrierte den Boliden präzise durch die Kurven und wehrte Angriffe der Verfolger erfolgreich ab. Der Sieg bestätigt die Führungsposition der deutschen Hochschule in der internationalen Forschung. Code schlägt menschliche Intuition Die Fahrzeuge agieren auf der Strecke völlig eigenständig und ohne Fernsteuerung durch Menschen. Sensoren erfassen die Umgebung in Millisekunden und der Bordcomputer berechnet sofort die ideale Linie. Diese Reaktionszeit übertrifft menschliche Fähigkeiten in vielen komplexen Situationen deutlich. Besonders das Überholmanöver gilt als Königsdisziplin für die künstliche Intelligenz. Der Algorithmus der TU München zeigte hier eine beeindruckende Aggressivität gepaart mit kalkulierter Sicherheit. Er erkannte Lücken im Verkehr und nutzte diese konsequent aus, ohne dabei einen Unfall zu riskieren. Erkenntnisse für die Straße Der Rennsport dient als extremes Testlabor für die Softwareentwicklung unter maximaler Belastung. Fehler bei hohen Geschwindigkeiten haben verheerende Folgen, weshalb die Zuverlässigkeit der Systeme absolute Priorität genießt. Ingenieure lernen hier unter realen Bedingungen, wie autonome Systeme in Grenzsituationen sicher reagieren. Die direkte Übertragung auf den normalen Straßenverkehr bleibt dennoch eine große Herausforderung. Rennstrecken bieten kontrollierte Bedingungen ohne unerwarteten Gegenverkehr oder Fußgänger. Bis dein privater Pkw dich vollautonom und sicher durch den unübersichtlichen Stadtverkehr chauffiert, dürfte durch Anbieter wie Waymo, Mercedes oder Tesla auch nur noch eine Frage der Zeit sein.

  • „OpenAI for Science“: OpenAI baut ein neues Wissenschafts-Team auf

    OpenAI stellt mit „OpenAI for Science“ ein Team auf, das wissenschaftliches Reasoning vorantreiben soll. Der theoretische Physiker Alex Lupsasca wechselt zu OpenAI – und schildert, dass „GPT‑5 Pro“ in seiner Forschung binnen Minuten eine komplexe Symmetrie wiederfand.

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