Schlagwort: SchwarzGruppe

  • Kanadier kaufen deutschen KI-Hoffnungsträger Aleph Alpha

    Jonas Andrulis im Portrait

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Das kanadische Start-up Cohere übernimmt den deutschen Entwickler Aleph Alpha und formt ein kombiniertes Unternehmen mit einer Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar.
    Die Schwarz-Gruppe investiert im Zuge des Deals 600 Millionen US-Dollar und stellt ihre STACKIT-Cloud als technologische Basis zur Verfügung.
    Gemeinsam wollen die Unternehmen »souveräne KI« für Behörden und regulierte Industrien anbieten, wobei Aleph Alpha wichtige Verträge mit dem öffentlichen Sektor in Deutschland einbringt.
    Der Verkauf folgt auf strategische Umbrüche bei Aleph Alpha, die den Rückzug aus der Entwicklung großer Basismodelle sowie den Abgang von Gründer Jonas Andrulis beinhalteten.

    Business Wire: Sovereign AI for the World
    Reuters: Canada’s Cohere to buy Germany’s Aleph Alpha
    CNBC: Cohere to acquire German AI company Aleph Alpha
    The New York Times: A.I. Start-Ups From Canada and Germany Merge
    The Next Web: Cohere and Aleph Alpha merge

    Das kanadische KI-Unternehmen Cohere schluckt das Heidelberger Start-up Aleph Alpha. Mit einer 600-Millionen-US-Dollar-Investition der Schwarz-Gruppe im Rücken entsteht eine transatlantische Allianz. Das nun mit 20 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen fokussiert sich künftig auf den Behördenapparat und regulierte Industrien. Strategische Neuausrichtung für den Behördenmarkt Anstatt den direkten Kampf um den Endkundenmarkt zu suchen, konzentrieren sich beide Firmen auf den äußerst lukrativen B2B-Sektor. Für dieses Vorhaben liefert Cohere leistungsstarke KI-Modelle sowie etablierte internationale Klienten. Wertvolle Zugänge zum staatlichen Sektor bringt hingegen Aleph Alpha ein. Dazu zählen bestehende Verträge mit dem deutschen Digitalministerium und der Landesregierung Baden-Württemberg. Besonders dieser direkte Draht zu den europäischen Verwaltungen öffnet den Kanadiern den Weg in die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Vor allem stark regulierte Branchen wie der Finanzsektor fordern beim Technologie-Einsatz zunehmend sogenannte »souveräne KI«. Im Kern geht es dabei um die strikte Datenkontrolle. Organisationen sollen KI-Modelle nutzen können, ohne die Hoheit über ihre Infrastruktur an amerikanische Großkonzerne abzutreten. Anzeige Die Schwarz-Gruppe als technologisches Rückgrat Als entscheidender Motor hinter dieser unabhängigen Infrastruktur agiert die Schwarz-Gruppe. Der Handelsriese aus Neckarsulm führt nicht nur die kommende Finanzierungsrunde von Cohere als Hauptgeldgeber an. Künftig dient zudem die hauseigene Cloud-Plattform STACKIT als technisches Fundament für den operativen Betrieb der Modelle. Trotz der politischen Inszenierung des Deals als Partnerschaft auf Augenhöhe spiegeln die nackten Zahlen eine klassische Übernahme wider. Künftig halten die Cohere-Aktionäre 90 Prozent der Anteile am kombinierten Unternehmen. Die restlichen 10 Prozent fallen an die bisherigen Investoren von Aleph Alpha. Entsprechend groß war das politische Interesse an dem Zusammenschluss, weshalb Vertreter der deutschen und kanadischen Regierung die offizielle Verkündung in Berlin vor Ort begleiteten. Das Ende des Heidelberger Alleingangs Mit dem Verkauf findet eine turbulente Entwicklungsphase bei Aleph Alpha ihren vorläufigen Abschluss. Lange Zeit galt das Start-up als die europäische Hoffnung bei der Entwicklung eigener intelligenter Systeme. Angesichts der enormen Rechenkosten verabschiedeten sich die Entwickler zuletzt jedoch von dem Versuch, mit den Modellen der Konkurrenz mitzuhalten. Gleichzeitig wuchs der bestimmende Einfluss der Schwarz-Gruppe auf das operative Geschäft der Heidelberger spürbar. Erst räumte Gründer Jonas Andrulis seinen Posten als CEO, nur wenig später kehrte er der Firma endgültig den Rücken. Das neu formierte Unternehmen bietet seine Dienste ab sofort von einem Doppelsitz in Nordamerika und Deutschland aus an.

  • Startet jetzt endlich der große KI-Angriff der EU?

    Lidl und Telekom zusammen im Rechenzentrum

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Die EU und die EIB finanzieren den Bau von fünf KI-Gigafactories mit insgesamt 100.000 Hochleistungs-Chips in Europa. Die Deutsche Telekom und die Schwarz-Gruppe verhandeln über eine gemeinsame Factory, um einen Standort nach Deutschland zu holen. Ziel der Initiative ist es, die Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern und Datensouveränität für europäische Firmen zu sichern. Eine zentrale Herausforderung für das Projekt bleibt der enorme Strombedarf der geplanten Rechenzentren.

    Europäische Investitionsbank – Finanzierung AI Factories

    Heise Online – Telekom und Schwarz-Gruppe

    Handelsblatt – Gemeinsame AI Gigafactory

    Tagesschau – Pläne für KI-Gigafactory

    Investing.com – EIB und EU finanzieren KI-Factories

    Europa holt zum Gegenschlag aus: Die EU-Kommission und die Europäische Investitionsbank finanzieren fünf riesige KI-Rechenzentren mit insgesamt 100.000 Hochleistungs-Chips. In Deutschland formiert sich mit der Telekom und der Schwarz-Gruppe bereits eine mächtige Allianz für den Bau einer solchen Anlage. Fünf Standorte für Europas Aufholjagd Die Europäische Union will im globalen Wettbewerb um künstliche Intelligenz nicht länger zusehen und schafft Fakten. In einer konzertierten Aktion haben die Europäische Investitionsbank (EIB) und die EU-Kommission ein massives Finanzierungspaket geschnürt. Das erklärte Ziel ist der Aufbau von fünf sogenannten „AI Factories“ auf dem europäischen Kontinent. Diese Anlagen sind spezialisierte Hochleistungsrechenzentren, die primär für das Training und den Betrieb komplexer KI-Modelle ausgelegt sind. Der Plan sieht vor, insgesamt 100.000 hochmoderne Grafikprozessoren (GPUs) zu installieren. Diese Chips bilden das Rückgrat für generative KI-Anwendungen und fehlen bisher in ausreichender Stückzahl in Europa. Mit dieser Infrastruktur sollen europäische Start-ups und Industrieunternehmen Zugang zu Rechenleistung erhalten, ohne ihre sensiblen Daten auf US-amerikanische oder chinesische Server auslagern zu müssen. Die Initiative markiert einen strategischen Wendepunkt, um technologische Souveränität zurückzugewinnen. Anzeige Deutsche Schwergewichte bündeln Kräfte Parallel zur europäischen Ankündigung bringen sich zwei deutsche Marktführer in Stellung. Die Deutsche Telekom und die Schwarz-Gruppe (bekannt durch Lidl und Kaufland) verhandeln konkret über den Bau einer gemeinsamen KI-Gigafactory. Dieses Projekt würde sich nahtlos in die europäische Strategie einfügen und könnte einen der fünf geplanten Standorte nach Deutschland holen. Die Kombination der beiden Konzerne ergibt strategisch Sinn. Die Schwarz-Gruppe hat sich mit ihrer IT-Sparte Schwarz Digits und der Cloud-Plattform StackIT bereits als ernstzunehmender Player im Cloud-Markt etabliert. Sie wirbt besonders mit Datensouveränität und Servern in Deutschland. Die Telekom hingegen bringt die notwendige Expertise im Bereich Netzinfrastruktur und Konnektivität mit. Zusammen verfügen die Unternehmen über das nötige Kapital und das technische Know-how, um ein Projekt dieser Größenordnung zu stemmen. Berichten zufolge steht ein Investitionsvolumen im Raum, das die Ernsthaftigkeit des Vorhabens unterstreicht. Herausforderung Stromnetz und Infrastruktur Der Bau solcher gigantischen Rechenzentren stellt jedoch nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine infrastrukturelle Herausforderung dar. KI-Anwendungen sind extrem energiehungrig. Eine Ansammlung von zehntausenden Hochleistungs-Chips erfordert eine Stromversorgung, die dem Verbrauch einer Kleinstadt gleicht. Kritiker und Experten weisen darauf hin, dass die deutschen Stromnetze an vielen Orten bereits am Limit arbeiten. Der Standort einer solchen Gigafactory muss daher strategisch klug gewählt werden, vorzugsweise in der Nähe von leistungsfähigen Netzknotenpunkten und erneuerbaren Energiequellen. Die Betreiber stehen unter Druck, nachhaltige Lösungen zu präsentieren, da der massive Energieverbrauch von KI-Modellen zunehmend in den Fokus der öffentlichen Debatte rückt. Gelingt der Allianz aus Telekom und Schwarz-Gruppe dieser Spagat, könnte Deutschland zum zentralen Hub für künstliche Intelligenz in Europa aufsteigen.

  • 100.000 KI-Chips für Brandenburg

    Lidl Geschäft mit Server

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Die Schwarz-Gruppe investiert die Rekordsumme von elf Milliarden Euro in ein neues KI-Rechenzentrum im brandenburgischen Lübbenau. Mit bis zu 100.000 Grafikchips und 200 Megawatt Leistung entsteht eine der größten digitalen Infrastrukturen Europas. Das Projekt soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein und die digitale Souveränität Europas durch Unabhängigkeit von US-Anbietern stärken. Der Betrieb der riesigen Anlage erfolgt vollständig mit erneuerbaren Energien am ehemaligen Kohle-Standort.

    Schwarz Digits – Spatenstich in Lübbenau: Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro Leerzeile Spiegel Online – Schwarz-Gruppe investiert elf Milliarden in Rechenzentrum Leerzeile Heise Online – Lidl-Mutter Schwarz-Gruppe baut KI-Rechenzentrum für 11 Milliarden Euro Leerzeile T3N – 10-mal mehr KI-Chips als die Telekom: Schwarz-Gruppe baut Rechenzentrum Leerzeile N-TV – Platz für über 100.000 Grafikchips: Schwarz-Gruppe baut riesiges KI-Rechenzentrum

    Die Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland plant Großes im Spreewald. Mit einer Rekordsumme von elf Milliarden Euro entsteht in Lübbenau eines der leistungsfähigsten KI-Rechenzentren Europas. Der Konzern zielt damit direkt auf die Unabhängigkeit von US-Tech-Giganten ab und schafft massive Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz. Hardware-Power für den Standort Deutschland Schwarz Digits setzt mit diesem Projekt neue Maßstäbe bei der technischen Ausstattung. Das geplante Datacenter beherbergt im Endausbau bis zu 100.000 spezialisierte Grafikchips für KI-Anwendungen. Diese Menge übertrifft bisherige Kapazitäten in Deutschland bei Weitem und stellt selbst die Bestände großer Telekommunikationsanbieter in den Schatten. Die Anlage liefert eine enorme Anschlussleistung von bis zu 200 Megawatt. Damit positioniert sich der Standort Lübbenau als zentraler Knotenpunkt für Hochleistungsrechnen in der Bundesrepublik. Unternehmen aus ganz Europa erhalten hier künftig Zugriff auf dringend benötigte Infrastruktur für das Training komplexer Sprachmodelle. Angriff auf die digitale Abhängigkeit Der Handelsriese verfolgt mit dem Bau eine klare geopolitische Strategie. Deutsche und europäische Firmen sollen ihre sensiblen Daten sicher und lokal verarbeiten können. Bisher dominieren US-Anbieter wie Amazon, Google oder Microsoft den Markt für Cloud-Dienste und Rechenpower fast vollständig. Schwarz bricht diese Dominanz nun konsequent auf. Das Unternehmen bietet eine souveräne Alternative unter deutschem Datenschutzrecht an. Wichtige Unternehmensdaten bleiben damit im Rechtsraum der Europäischen Union und wandern nicht unkontrolliert auf Server in Übersee ab. Grüner Strom statt Braunkohle Der Bauplatz in der Lausitz besitzt dabei eine besondere Symbolkraft für den Strukturwandel. Wo früher Braunkohleenergie die Wirtschaft dominierte, treiben künftig erneuerbare Energien die riesigen Serverfarmen an. Der Betreiber setzt vollständig auf grünen Strom und plant die sinnvolle Weiternutzung der entstehenden Abwärme. Die Fertigstellung des Projekts erfolgt voraussichtlich Ende 2027. Die Investition markiert den größten Einzelposten in der Geschichte der Schwarz-Gruppe und transformiert den Lebensmittelhändler endgültig zu einem ernstzunehmenden Tech-Akteur auf dem europäischen Markt.