Schlagwort: Privacy

  • Neue Chrome-Erweiterung schützt private Daten vor ChatGPT

    Anonymisierung von privaten Daten

    GPT-Images-2.0

    Kurzfassung

    Quellen

    Das DFKI hat die Chrome-Erweiterung Privacy Guardrail veröffentlicht, um sensible Daten in KI-Prompts zu schützen.
    Die Open-Source-Software erkennt vertrauliche Inhalte lokal im Browser und ersetzt sie durch Platzhalter, bevor sie an Dienste wie ChatGPT gehen.
    Nach der Antwort der KI werden die anonymisierten Daten auf dem Rechner wieder mit den Originalinformationen zusammengefügt.

    DFKI – Privacy Guardrail für KI-Prompts direkt im Browser
    GitHub – dfki-dsa/pii-guardrail-browser-extension

    Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz hat mit »Privacy Guardrail« eine neue Chrome-Erweiterung veröffentlicht, die sensible Daten in Prompts lokal im Browser anonymisiert. Die Software ersetzt vertrauliche Informationen vor dem Absenden an Dienste wie ChatGPT durch Platzhalter. Lokale Verarbeitung statt externer Server Bei der Nutzung generativer KI landen oft ungewollt interne Dokumente oder Kundendaten bei externen Anbietern. Die neue Open-Source-Software setzt an diesem Punkt an und filtert die Eingaben direkt auf dem Rechner der Anwender. Alle Vorgänge finden ausschließlich im lokalen Chrome-Profil statt. Ein Übertragen an fremde Server zur Analyse entfällt komplett. Das System tauscht erkannte private Passagen gegen neutrale Begriffe wie »[PERSON_1]« oder »[EMAIL_1]« aus. Nach der Antwort des KI-Modells stellt die Erweiterung den ursprünglichen Text lokal wieder her. Nutzer behalten dadurch die Kontrolle über ihre Informationen. Sie können die vorgeschlagenen Änderungen vor dem Versand überprüfen, anpassen oder bei Bedarf ignorieren. + Quelle: dfki Zwei Ebenen der Datenkontrolle Technisch stützt sich Privacy Guardrail auf eine Kombination aus festen Regeln und einem lokalen KI-Modell. Für strukturierte Formate wie IP-Adressen oder Kreditkartennummern greift eine klassische, deterministische Suche. Komplexe und kontextabhängige Begriffe wie Namen oder Orte erkennt die KI-Komponente. Die Inferenz läuft im Idealfall direkt über die Grafikkarte, sofern WebGPU zur Verfügung steht. Bei leistungsschwächeren Rechnern übernimmt der Hauptprozessor diese Aufgabe in einer reduzierten Form. + Quelle: dfki Offener Quellcode und ehrliche Grenzen Das Forschungsinstitut bietet die Erweiterung auf GitHub unter der Apache-2.0-Lizenz an. Der offene Quellcode ermöglicht eine unabhängige Überprüfung der Software. Derzeit unterstützt das Programm die Desktop-Versionen der Plattformen von OpenAI, Anthropic und Google. Die Entwickler weisen transparent auf die technischen Einschränkungen des Systems hin. Die Software kann sensible Stellen übersehen oder harmlose Begriffe falsch markieren. Das Projekt versteht sich als unterstützende Maßnahme und nicht als absolute Garantie für Datenschutzrichtlinien. Zukünftige Updates sollen die Erkennungsrate verbessern und effizientere lokale KI-Modelle integrieren. Das Team plant zudem, die Kompatibilität auf weitere Browser und mobile Endgeräte auszuweiten. Anzeige

  • OpenAI veröffentlicht kleines Open-Source-Modell zum Schwärzen persönlicher Daten

    OpenAI hat mit dem Privacy Filter ein quelloffenes Modell veröffentlicht, das persönliche Daten in Texten erkennen und unkenntlich machen soll. 

    Der Artikel OpenAI veröffentlicht kleines Open-Source-Modell zum Schwärzen persönlicher Daten erschien zuerst auf The Decoder.

  • Wie das Privacy Display des Galaxy S26 fremde Blicke abwehrt

    Das S26 Samsung mit 2 Perspektiven

    Samsung

    Kurzfassung

    Quellen

    Samsung stattet die neue Galaxy-S26-Serie mit weitreichenden KI-Funktionen aus.
    Die Suchmaschine Perplexity wird tief in das System integriert und liefert direkte Antworten statt einfacher Links.
    Ein neues Privacy Display erkennt fremde Blicke über die Schulter und macht sensible Inhalte automatisch unkenntlich.
    Um den Datenschutz zu gewährleisten, berechnet das Smartphone viele dieser neuen Funktionen lokal auf dem Gerät.

    Samsung Unveils Galaxy S26 Series: The Most Intuitive Galaxy AI Phone Yet

    [Galaxy Unpacked 2026] A First Look at the Galaxy S26 Series: Samsung’s Most Intuitive AI Phone Yet

    Samsung baut die künstliche Intelligenz seiner Smartphones weiter aus. Mit der neuen Galaxy-S26-Serie zieht Perplexity tief in das Betriebssystem ein. Zudem schützt ein KI-gesteuertes Privacy Display sensible Bildschirminhalte gezielt vor fremden Blicken. Smarte Antworten und aktiver Blickschutz Bisher setzten Smartphones bei der Websuche primär auf Suchmaschinen, die dem Nutzer lediglich eine Liste von Links ausgeben. Samsung ändert diesen Ansatz nun durch die direkte Einbindung von Perplexity in die Galaxy AI. Diese künstliche Intelligenz arbeitet als Antwortmaschine. Sie analysiert die Frage, durchsucht das Internet in Echtzeit und formuliert daraus einen kompakten Text. Anwender erhalten somit sofort die relevanten Fakten, ohne Webseiten manuell durchsuchen zu müssen. Die Funktion ist dabei fest in die Benutzeroberfläche des Galaxy S26 eingewoben. Perplexity lässt sich über eine Geste oder per Spracheingabe über jeder geöffneten App aufrufen. Das System liest den aktuellen Bildschirminhalt mit und passt seine Antworten an diesen Kontext an. Anzeige Lokale Datenverarbeitung für mehr Sicherheit Neben der Wissensbeschaffung steht die Privatsphäre im Zentrum der KI-Neuerungen. Das Privacy Display wertet über die Frontkamera die Blickrichtung aus. Sobald die Software erkennt, dass eine fremde Person auf den Bildschirm schaut, greift das System ein. Quelle: Samsung Sensible Inhalte wie E-Mails, Fotos oder Chat-Nachrichten werden für den unerwünschten Mitleser durch einen digitalen Filter unkenntlich gemacht. Der Besitzer des Smartphones sieht die Inhalte jedoch weiterhin scharf. Samsung realisiert diese reaktionsschnellen Funktionen durch den Ausbau der sogenannten On-Device-KI. Ein großer Teil der Berechnungen findet direkt auf dem lokalen Prozessor des Telefons statt. Persönliche Sensordaten, die für das Privacy Display nötig sind, verlassen das Gerät dadurch zu keinem Zeitpunkt. Die neuen Modelle samt der aktualisierten Galaxy AI sind ab Ende Februar im Handel verfügbar.