Schlagwort: Physical

  • Alphabet verschmilzt Robotik-Firma Intrinsic mit Google

    Einem Intrinsic Roboter wird bei einer Operation ein Google Herz eingepflanzt.

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Alphabet integriert sein Robotik-Software-Unternehmen Intrinsic direkt in die Strukturen von Google.
    Ziel ist die beschleunigte Entwicklung von „Physical AI“, also KI-gesteuerten Robotern für die physische Welt.
    Intrinsic soll künftig eng mit Google DeepMind, den Gemini-Modellen und Google Cloud zusammenarbeiten.
    Dadurch sollen Industrieroboter intelligenter werden und flexibler auf ungeplante Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren können.

    Google Blog: Intrinsic is joining Google to accelerate the future of physical AI

    Intrinsic Blog: Intrinsic joins Google to accelerate physical AI

    Alphabet gliedert seine Robotik-Software-Firma Intrinsic direkt in das Kernunternehmen Google ein. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Entwicklung von sogenannter „Physical AI“ durch eine engere Zusammenarbeit mit DeepMind und Gemini voranzutreiben. Physische KI für die Industrie Intrinsic entwickelt Software, die die Programmierung und den Einsatz von Industrierobotern vereinfacht. Bisher agierte die Firma als unabhängige Tochter unter dem Dach der Alphabet-Holding. Ab sofort gehört das Team fest zur Google-Struktur. Dieser organisatorische Schritt verkürzt die Wege zu den zentralen KI-Abteilungen des Konzerns. Die bestehende Robotik-Plattform von Intrinsic soll nun eng mit der Forschung von Google DeepMind und den hauseigenen Gemini-Modellen verzahnt werden. Fachleute nennen das dahinterliegende Konzept „Physical AI“. Moderne Sprach- und Bildmodelle erhalten dadurch einen direkten Zugang zur physischen Welt. Ein Industrieroboter arbeitet dann nicht mehr nur ein vorgegebenes, starres Skript ab, sondern erkennt seine Umgebung und reagiert selbstständig auf unvorhergesehene Veränderungen am Fließband. Anzeige Rechenleistung als Fundament Für intelligente und reaktionsschnelle Maschinen reicht intelligente Software allein nicht aus. Die Verarbeitung von Kamerabildern und Sensordaten in Echtzeit erfordert starke Hardware. Hier rückt Google Cloud in den Fokus. Intrinsic erhält durch die Eingliederung direkten Zugriff auf die etablierte Server-Infrastruktur von Google, um die rechenintensiven Aufgaben der KI-Modelle auszuführen. Industrieunternehmen können ihre Roboter dadurch effizienter betreiben. Die Integration von Intrinsic zeigt, dass Google der Anwendung von künstlicher Intelligenz außerhalb von Computern und Smartphones einen hohen Stellenwert einräumt. Die technische Kombination aus Robotik, großen KI-Modellen und Cloud-Diensten bildet dafür die sachliche Grundlage.

  • ARM Physical AI: Warum der Chip-Gigant jetzt auf Roboter setzt

    Einem Roboter wird ein ARM Prozessor eingesetzt

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    ARM gründet die neue Abteilung „Physical AI“, um die Geschäftsbereiche Automobil und IoT/Robotik strategisch zu bündeln. Die Technologie setzt auf Edge AI und neue SME-Befehlssätze, um Daten direkt im Gerät ohne Cloud-Verzögerung zu verarbeiten. Ziel ist es, mit energieeffizienten Prozessoren die Marktführerschaft bei autonomen Robotern gegen Konkurrenten wie Nvidia zu sichern.

    ARM Newsroom – The Next Platform Shift

    Reuters – ARM launches physical AI division

    Golem – Analyse: ARMs neue Physical AI-Abteilung

    ARM Official – Scalable Matrix Extensions (SME)

    Nuro – Autonomous Delivery Vehicles powered by ARM

    Der britische Chip-Designer ARM bündelt seine Ressourcen in einer neu geschaffenen Division für „Physical AI“, um die Steuerung von Robotern und autonomen Systemen zu revolutionieren. Dieser strategische Umbau zielt darauf ab, die Dominanz aus dem Smartphone-Sektor auf die physische Welt zu übertragen und liefert die Hardware-Basis für die nächste Generation intelligenter Maschinen. Strategische Neuausrichtung in drei Säulen ARM reagiert auf die Marktsättigung bei Mobilgeräten mit einer fundamentalen Umstrukturierung des Unternehmens. Das Geschäft gliedert sich künftig in die drei Bereiche Web/Cloud, Edge (Consumer-Geräte) und die neue Sparte Physical AI. In diesem neuen Segment verschmelzen die bisher getrennten Geschäftsbereiche für Automobiltechnik und das Internet der Dinge (IoT). Das Management unter CEO Rene Haas setzt damit klar auf Wachstum jenseits des reinen Bildschirms. Die Logik hinter dieser Fusion liegt in den technischen Gemeinsamkeiten der Anwendungsfelder. Sowohl ein modernes Elektroauto als auch ein Industrieroboter müssen Sensordaten in Echtzeit erfassen und in mechanische Aktionen umsetzen. Die Trennung dieser Bereiche ist technologisch nicht mehr zeitgemäß, da die Anforderungen an die Sicherheitsarchitektur und die Echtzeitverarbeitung bei beiden Systemklassen identisch sind. ARM positioniert sich damit als zentraler Architekt für jede Hardware, die sich autonom bewegt. Anzeige Edge AI und neue Befehlssätze Technisch steht der Wechsel von der Cloud zur sogenannten Edge AI im Mittelpunkt. Daten werden nicht mehr an Rechenzentren gesendet, sondern direkt im Roboter verarbeitet. Um die dafür nötige Rechenleistung effizient bereitzustellen, integriert ARM die „Scalable Matrix Extensions“ (SME) tief in seine Prozessorarchitektur. Diese Technologie beschleunigt spezifische mathematische Operationen – vor allem Matrixmultiplikationen –, die das Rückgrat moderner neuronaler Netze bilden. Der Verzicht auf den Cloud-Umweg reduziert die Latenz drastisch. Ein autonomes Fahrzeug oder ein kollaborativer Roboter in der Fabrikhalle muss im Millisekundenbereich auf unvorhergesehene Hindernisse reagieren. Eine Datenübertragung über das Internet wäre hier ein Sicherheitsrisiko. Zudem spielt die Energieeffizienz der ARM-Architektur eine entscheidende Rolle. Da viele dieser neuen „Physical AI“-Systeme batteriebetrieben sind, entscheidet der Stromverbrauch maßgeblich über die Einsatzdauer und Wirtschaftlichkeit der Geräte. Kampfansage an Nvidia und Qualcomm Mit der Fokussierung auf physische KI tritt ARM in direktere Konkurrenz zu Schwergewichten wie Nvidia und Qualcomm. Während Nvidia den Markt für das Training von KI-Modellen dominiert, will ARM den Markt für die Ausführung dieser Modelle (Inferenz) in Endgeräten besetzen. Die Strategie zielt darauf ab, Entwicklern eine einheitliche Plattform zu bieten, die von einfachen Sensoren bis hin zu komplexen humanoiden Robotern skaliert. Erste Partnerschaften, etwa mit dem US-Unternehmen Nuro für autonome Lieferfahrzeuge, verdeutlichen den Anspruch. ARM liefert nicht nur den Bauplan für den Prozessor, sondern zunehmend auch sicherheitskritische Software-Stacks. Dies soll die Entwicklungskosten für Hardwarehersteller senken und die Markteinführung neuer Robotik-Lösungen beschleunigen. Der Wettlauf um das Betriebssystem der realen Welt ist damit eröffnet.

  • Arm Holdings gründet neue Geschäftseinheit für Robotik und Automotive

    Arm Holdings hat sein Unternehmen neu strukturiert und eine Einheit namens „Physical AI“ geschaffen, um stärker in den Robotik-Markt einzusteigen.

    Der Artikel Arm Holdings gründet neue Geschäftseinheit für Robotik und Automotive erschien zuerst auf The Decoder.