Schlagwort: Nutzer

  • Claude Fable 5 wird für viele Nutzer deutlich teurer

    Eine alte Parkuhr

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    Anthropic reduziert ab dem 20. Juli die Nutzungslimits für Claude Fable 5 massiv.
    Nutzer der Pro- und Team-Standard-Tarife erhalten nur noch ein Startguthaben und müssen danach direkt API-Preise zahlen.
    Selbst in den teuren Premium-Abos wird das verfügbare Kontingent des KI-Modells kurzerhand halbiert.
    Nur der starke Preisdruck durch Konkurrenzmodelle wie GPT-5.6 Sol und Kimi 3 verhinderte, dass Fable 5 komplett aus den Abos verschwindet.

    X (@claudeai): Offizielles Statement zu den Claude Fable 5 Limits

    Anthropic streicht die Nutzungslimits für sein Modell Claude Fable 5 stark zusammen. Ab dem 20. Juli fällt Fable 5 für viele Abonnenten faktisch weg. Sie müssen künftig teurere API-Preise zahlen, während Premium-Nutzer harte Einschränkungen hinnehmen. Teurer Einschnitt für Standard-Abonnenten Für Nutzer in den Tarifen Pro und Team-Standard verschwindet Fable 5 aus dem regulären Abonnement. Sie erhalten einmalig 100 Dollar als API-Guthaben. Ist das Guthaben aufgebraucht, fallen reguläre API-Preise an. Bei intensiver Nutzung dürfte das Guthaben schnell verbraucht sein.

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    Beginning July 20, Claude Fable 5 will be included in all Max and Team Premium plans, at 50% of limits. Pro and Team Standard users will continue to have access to Fable via usage credits, and will receive a one-time $100 credit. Demand for Fable has been challenging to…— Claude (@claudeai) July 18, 2026 Premium-Kunden behalten Zugriff unter strengen Vorgaben In den teureren Max- und Team-Premium-Plänen bleibt Fable 5 enthalten. Ab dem 20. Juli endet hier jedoch eine Bonus-Nutzungsphase. Dadurch sinkt das reguläre Limit für alle Nutzer um 33 Prozent. Für Fable 5 steht davon künftig nur noch die Hälfte zur Verfügung. Anthropic räumt ein, dass die Nachfrage nach Fable 5 schwer zu bewältigen war. Die neuen festen Grenzen sollen künftig für mehr Planungssicherheit sorgen. Parallel fließen Investitionen in zusätzliche Rechenkapazitäten. Anzeige Konkurrenzkampf verhindert kompletten Rauswurf Ursprünglich wollte Anthropic das Modell gänzlich aus allen Abos entfernen. Dass Anthropic einlenkt und das Modell für Premium-Kunden behält, liegt vor allem am Marktdruck. OpenAI hat mit GPT-5.6 Sol ein Konkurrenzmodell veröffentlicht, das ähnlich leistungsfähig, aber spürbar günstiger ist. Auch das neue Kimi 3 liefert vergleichbare Ergebnisse zu einem Bruchteil der Kosten. Zusätzlich drängen chinesische Anbieter mit sehr aggressiven Preisen auf den Markt und zwingen Anthropic, Fable 5 zumindest als Option in den Abos zu belassen.

  • ChatGPT bekommt endlich eine echte Suchfunktion

    Dokumente werden durchsucht

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    OpenAI hat eine plattformübergreifende Suchfunktion für ChatGPT veröffentlicht.
    Nutzer können über die Seitenleiste alte Chats, Bilder, Projekte und Dokumente gezielt durchsuchen und filtern.
    Das Update steht weltweit für alle Tarife im Web sowie unter iOS und Android zur Verfügung.
    Mit dieser Neuerung behebt OpenAI eine der größten Schwachstellen im Alltag und hebt sich von Konkurrenten wie Claude ab.

    OpenAI – ChatGPT Release Notes
    X.com – Tibor Blaho über die neue ChatGPT Suche

    OpenAI integriert eine umfassende Suchfunktion in ChatGPT. Über die Seitenleiste lassen sich ältere Chats, Projekte, Bilder und Dokumente ab jetzt plattformübergreifend durchsuchen, filtern und direkt wieder öffnen. Komfort-Update für alle Plattformen Die neue Funktion wird seit dem heutigen Dienstag weltweit verteilt. Sie steht im Web sowie in den offiziellen Apps für iOS und Android bereit – und zwar für alle Nutzer, unabhängig vom gewählten Tarif. Wer viel mit dem Chatbot arbeitet, verlor im unübersichtlichen Verlauf bisher schnell den Überblick. Abhilfe schafft das neue Suchfeld in der Seitenleiste, über das sich der gesamte bisherige Verlauf durchforsten lässt. Zusätzliche Filter helfen dabei, die Trefferliste einzugrenzen. Wer gezielt nach einem bestimmten Bild oder einer PDF-Datei sucht, kann die Anzeige auf diese Medientypen beschränken. Ein Klick auf das Suchergebnis öffnet die Datei oder das Projekt direkt an der passenden Stelle im Chat. + Quelle: OpenAI Ein überfälliger Schritt im Alltag Für regelmäßige Anwender kommt das Update spät und war längst überfällig. Das mühsame, manuelle Zurückscrollen im Browser oder in der App gehört damit der Vergangenheit an. Eine ähnlich unkomplizierte Suchoption würde man sich auch bei der Konkurrenz wünschen. Vor allem bei Claude von Anthropic vermissen Nutzer eine vergleichbare Möglichkeit, alte Unterhaltungen und Projekte schnell wiederzufinden. Mit der neuen Suche behebt OpenAI eine der größten Schwachstellen in der täglichen Bedienung von ChatGPT. Anzeige

  • CharacterAI bringt interaktive Serien für Erwachsene

    3 Kurzserien von charakterai

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    Character.AI veröffentlicht interaktive Microdramas, in denen Nutzer direkt mit den KI-Charakteren chatten können.
    Die Handlung der neuen Kurzserien lässt sich durch Rollenspiele aktiv beeinflussen und verändern.
    Nach den eigenen Studio-Produktionen plant das Unternehmen bald umfassende Creator-Tools für alle Anwender.
    Zudem erprobt die Plattform derzeit weitere KI-Formate für professionelle Audioserien und fiktionale Texte.

    TechCrunch: Character.AI enters the microdrama arena with its own productions, but there’s a twist

    Character.AI produziert eigene Kurzserien, bei denen volljährige Nutzer direkt in die Handlung eingreifen. Sie chatten mit den Charakteren der sogenannten Microdramas, stellen Fragen und verändern den Verlauf durch Rollenspiele. Zum Start stehen drei Formate aus den Bereichen Romance, Horror und Survival bereit. Produktion im eigenen Studio Der Anbieter beginnt mit der Romance-Serie »Last Summer«, dem Horror-Format »The Nighttime Game« und dem Survival-Drama »Eden Fall«. Character.AI erstellt die Inhalte mit internen KI-Tools. Unter dem Label »c.ai Series« entwickelt ein Studio-Team zunächst die Abläufe und wertet das Zuschauerinteresse aus. Später sollen diese internen Prozesse in frei zugängliche Creator-Tools fließen. Nutzer können dann völlig eigene Serienabläufe mit ihren Charakteren produzieren und veröffentlichen. + Quelle: character.ai Audio und Text verlängern die Nutzungsdauer Character.AI erweitert sein Unterhaltungsportfolio kontinuierlich. Seit April legen Nutzer mit dem »Lorebook« komplexe Welten an, auf die KI-Charaktere in Unterhaltungen gezielt zugreifen. Über die »Books«-Funktion schlüpfen sie zudem direkt in die Rollen klassischer Romanfiguren. Derzeit erprobt das Unternehmen im »c.ai Labs«-Programm eine Funktion namens »c.ai FM«. Ausgewählte professionelle Autoren schreiben damit auditive Serienformate. Gleichzeitig läuft die Testphase von »c.ai Reads« für rein textbasierte Fiktion. Das Interesse an solchen Formaten ist messbar hoch. Analysen von Sensor Tower zeigen, dass Nutzer im ersten Halbjahr 2026 monatlich über 950 Minuten bei Character.AI verbrachten. Anzeige

  • Meta plant heimliche Dauerüberwachung per KI-Brille

    Zuckerberg mit Meta Brille

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    Meta erprobt derzeit einen Brillen-Prototyp mit einer kontinuierlichen Audio- und Videoaufzeichnung im Hintergrund.
    Im geplanten Super-Sensing-Modus bleibt die Warn-LED für Umstehende bei Aufnahmen komplett deaktiviert.
    Die massenhaft gesammelten Alltagsdaten sollen künftig unter anderem das Training der konzerneigenen KI-Modelle verbessern.
    Gleichzeitig zwingt Meta die Nutzer aktueller Brillen per Update dazu, die Aufnahme-LED nicht abzukleben.

    Financial Times: Meta tests prototype AR glasses
    TechCrunch: Meta wants its AI glasses to seem less creepy. Its AI strategy says otherwise.

    Meta erprobt intern einen Brillen-Prototyp mit kontinuierlicher Audio- und Videoaufzeichnung. Im »Super Sensing«-Modus bleibt die Warn-LED für Umstehende deaktiviert, während die Kameras alle paar Sekunden ein Foto schießen. Nutzer können Meta AI anschließend nach erlebten Situationen befragen. Interne Debatten über Datenschutz Die Details stammen aus einem Bericht der Financial Times. Demnach streiten Entwickler intern über die Risiken des Prototyps. Meta erwägt, die gesammelten Ego-Perspektiv-Daten direkt zum Training von Meta AI zu nutzen. Dieser Ansatz steht im Kontrast zu den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen. Meta veröffentlichte am Mittwoch ein Update für seine verfügbaren Brillen. Diese deaktivieren nun die Kamera, sobald Nutzer die Warn-LED abkleben oder anderweitig manipulieren. Der Konzern reagiert damit auf Berichte über Käufer, die Personen heimlich und ohne deren Zustimmung filmen. Anzeige Datenhunger für Meta AI Die Entwicklung zur Daueraufzeichnung hat eine Vorgeschichte. Auf der Entwicklerkonferenz Connect 2025 präsentierte Meta das Konzept »Live AI«. Die Brille baut dabei über den Tag einen Kontext auf, berücksichtigt frühere Informationen und unterstützt den Träger bei Aufgaben. Die Datensammlung im Alltag übernimmt bereits seit Jahren das Forschungsprogramm »Project Aria«. Der wachsende Bedarf an Trainingsdaten für Meta AI führt regelmäßig zu rechtlichen Konflikten. Kürzlich kündigte Meta den Vertrag mit einem externen Dienstleister. Kenianische Mitarbeiter hatten geklagt, weil sie beim manuellen Training von Meta AI intime Videoaufnahmen aus Nutzerbrillen sichten mussten. Gegenüber der Financial Times wollte Meta den Prototyp nicht kommentieren. Ein Sprecher verwies lediglich auf die bestehende, datenschutzfreundliche Technik der aktuellen Modelle.

  • Anthropic bringt Claude Cowork auf das Smartphone

    claude cowork smartphone

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    Anthropic veröffentlicht Claude Cowork für Smartphones und Webbrowser.
    Die Software bearbeitet umfangreiche Arbeitsaufträge nun komplett im Hintergrund.
    Nutzer können den Fortschritt mobil überwachen, den Prozess umlenken und finale Ergebnisse freigeben.
    Die neue Flexibilität zielt auf aufwendige Büroarbeiten ab, die laut Anthropic den Großteil der Nutzung ausmachen.

    Anthropic Blog: Claude Cowork is coming to mobile and web

    Anthropic hat Claude Cowork für Smartphones und Webbrowser veröffentlicht. Nutzer können Cowork damit umfangreiche Arbeitsaufträge übergeben, die geräteübergreifend und autonom ablaufen.

    Autonome Hintergrundverarbeitung Bisher arbeitete Cowork lokal auf dem Laptop. Klappten Anwender das Gerät zu, stoppte die Datenverarbeitung. Wer eine Aufgabe am Schreibtisch startet, kann den Fortschritt künftig nahtlos unterwegs auf dem Smartphone verfolgen. Claude bearbeitet geplante Aufträge nun auch, wenn der Nutzer offline ist. Er durchsucht beispielsweise nachts E-Mails, wertet aktuelle Nachrichten aus und erstellt daraus bis zum Morgen ein Briefing. Entwürfe speichert Claude ab, versendet sie jedoch nicht ungefragt. Benötigt er für den weiteren Ablauf eine Entscheidung, pusht er eine Frage auf das Smartphone. Nutzer können den Entwurf dort prüfen, anpassen oder den Prozess umlenken. Ohne menschliche Freigabe schließt Cowork keine Aktionen ab. Anzeige Fokus auf komplexe Büroarbeit KI-Agenten werden oft mit Softwareentwicklung assoziiert. Laut Anthropic entfallen jedoch mehr als 90 Prozent der Cowork-Nutzung auf allgemeine Büroaufgaben und Content Creation. Anwender lassen Claude Quartalsausgaben abgleichen, Verträge filtern oder Präsentationen aus Transkripten und Vertriebsdaten erstellen. Die Desktop-App bleibt der Ort für tiefgreifende Prozesse, da Cowork nur dort direkt auf lokale Dateien zugreifen kann. Die Web-Version schließt die Lücke für Nutzer, die auf Firmenrechnern keine Anwendungen installieren dürfen. Chat-Funktion und Cowork teilen sich zudem nun eine gemeinsame Oberfläche. Der Beta-Zugang startet in den kommenden Wochen zunächst für Abonnenten des Max-Tarifs. Um den Einstieg in größere Projekte zu erleichtern, verdoppelt Anthropic die Cowork-Nutzungslimits bis zum 5. August.

  • KI-Companions unter Aufsicht: China zieht als Erstes die Reißleine

    ByteDance und Alibaba schalten die Funktionen ab, mit denen Nutzer ihre eigene KI-Begleiter bauen und mit ihnen chatten konnten, und reagieren damit auf eine neue Regulierung aus Peking.

    Der Artikel KI-Companions unter Aufsicht: China zieht als Erstes die Reißleine erschien zuerst auf The Decoder.

  • Deepseeks DSpark beschleunigt KI-Antworten pro Nutzer um bis zu 85 Prozent

    Deepseek steigert mit DSpark die Antwortgeschwindigkeit seiner KI-Modelle pro Nutzer um 60 bis 85 Prozent. Das Verfahren nutzt Speculative Decoding: Ein kleines Modell schlägt Token-Kandidaten vor, die das große Modell gebündelt prüft. Die Effizienzgewinne könnten Chinas Abhängigkeit von US-Hochleistungschips weiter verringern.

    Der Artikel Deepseeks DSpark beschleunigt KI-Antworten pro Nutzer um bis zu 85 Prozent erschien zuerst auf The Decoder.

  • Anthropic enthüllt das geheime Doppelleben von Claude

    Leute denken über die Zukunft nach

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    Ein neuer Bericht von Anthropic zeigt, dass Claude zunehmend für autonome und komplexe Aufgaben eingesetzt wird.
    Auswertungen belegen, dass Berufsgruppen mit hohen Gehältern deutlich mehr Rechenleistung für ihre KI-Abfragen benötigen.
    Eine Umfrage unter Nutzern liefert zudem ein überraschendes Ergebnis zur Jobsicherheit.
    Wer ganze Aufgabenpakete vollständig an die KI delegiert, blickt am optimistischsten auf seine künftige Gehalts- und Karriereentwicklung.

    Anthropic – Economic Index Report June 2026
    Anthropic – Economic Index PDF

    Anthropic hat detaillierte Nutzungsdaten zu Claude veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert eine Verschiebung von einfachen Chats hin zu autonomen Arbeitsprozessen. Ausgerechnet jene Anwender, die ganze Aufgabenpakete abgeben, erwarten dadurch höhere Gehälter und mehr Jobsicherheit. Der Rhythmus der Nutzung Anthropic wertet die Anfragen an Claude mittlerweile stündlich aus. Die Protokolle zeigen, dass die Nutzung exakt den Rhythmus des menschlichen Alltags abbildet. Während der normalen Arbeitswoche dominieren berufliche Themen. Sobald das Wochenende beginnt, steigt der Anteil privater Fragen sprunghaft von 35 auf knapp 50 Prozent an. Anwender lassen dann keine Marketing-Texte oder Programmier-Routinen schreiben. Sie suchen nach emotionaler Unterstützung, medizinischem Rat oder Investment-Tipps. + Quelle: Anthropic Im Tagesverlauf zeigen sich spezifische Muster. Gegen 7 Uhr morgens rufen Nutzer Nachrichten ab. Geschäftskorrespondenz erreicht zwischen 10 und 11 Uhr ihren Höhepunkt. Abends um 18 Uhr verzeichnet Claude einen massiven Anstieg bei Rezeptanfragen. Fragen zu Schlafproblemen häufen sich pünktlich um 3 Uhr nachts. + Quelle: Anthropic Auch externe Termine schlagen sich sofort in den Auswertungen nieder. Kurz vor dem Stichtag für die US-Steuererklärung am 15. April verachtfachten sich die steuerbezogenen Anfragen, bevor sie am Tag danach schlagartig wieder auf das Normalniveau fielen. Menschen in gut bezahlten Berufen weichen am Wochenende vom privaten Nutzungsmuster ab. Anfragen aus dem Umfeld von Marketing-Managern oder Programmierern nehmen an Wochenenden und in den Nächten zu. Tätigkeiten aus dem Niedriglohnbereich fallen in diesen Zeiträumen fast komplett weg. Mehr Rechenleistung für wertvollere Arbeit In 93 Prozent aller Chats liefert Claude ein verwertbares Endprodukt. Diese Gesamtsumme setzt sich aus zahlreichen Unterkategorien zusammen: Den größten Anteil machen dabei Erklärungen mit 17 Prozent aus, dicht gefolgt von Dokumenten und Berichten mit 15 Prozent. Lediglich 7 Prozent aller Unterhaltungen enden gänzlich ohne klares Resultat. + Quelle: Anthropic Der Bericht setzt den wirtschaftlichen Wert einer Aufgabe direkt mit den dafür anfallenden Rechenkosten in Verbindung. Anfragen aus hoch bezahlten Berufen verbrauchen signifikant mehr Token. Claude verarbeitet bei diesen Aufgaben mehr Text und nutzt seine internen Argumentationswege ausgiebiger. Marketing-Manager verdienen laut US-Statistiken etwa doppelt so viel wie Redakteure. Die Anfragen aus dem Marketing-Umfeld verbrauchen im Durchschnitt zweieinhalbmal so viele Token wie redaktionelle Aufgaben. Komplexe Vorhaben wie die App-Entwicklung erfordern mehr als die dreifache Rechenleistung einer durchschnittlichen Unterhaltung. Je anspruchsvoller die Aufgabe ausfällt, desto selbstständiger agiert Claude. In Entwicklerumgebungen wie Claude Code arbeitet er mit deutlich mehr Autonomie als in den klassischen Chat-Oberflächen. Für einen Blogbeitrag benötigen Nutzer im normalen Chat durchschnittlich 13 Interaktionen. In Claude Code reicht dafür oft ein einziger Prompt. Das Leseniveau der Ergebnisse liegt fast immer über dem der ursprünglichen Eingabe. Erstellt Claude ein akademisches Papier, entspricht der Text einem universitären Niveau. Der Nutzer formuliert die Aufgabenstellung zuvor meist informell und knapp. Anzeige Optimismus durch Delegation Neben den Serverdaten hat Anthropic im April knapp 9.700 Nutzer befragt. Über ein Drittel von ihnen geht davon aus, dass KI im kommenden Jahr den Großteil oder fast alle ihrer Arbeitsaufgaben übernehmen kann. + Quelle: Anthropic Die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz ist dabei ungleich verteilt. Berufseinsteiger fürchten den Jobverlust am stärksten. Arbeitnehmer mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung sehen sich weniger bedroht. Sie geben an, dass Claude essenzielle Fähigkeiten wie Kontextbewusstsein, Urteilsvermögen und den Aufbau zwischenmenschlichen Vertrauens nicht ersetzen kann. + Quelle: Anthropic Die Umfrage offenbart ein interessantes Detail: Nutzer, die Prozesse komplett an Claude abgeben, blicken besonders positiv in die Zukunft. Sie berichten von großen Produktivitätsgewinnen, erwarten steigende Gehälter und sehen den Marktwert ihrer eigenen Fähigkeiten wachsen. Die verbreitete Befürchtung, eine vollständige Delegation führe zum Verlust der eigenen Kompetenz, spiegelt sich in den Selbsteinschätzungen dieser Gruppe nicht wider. Die Daten zeigen zudem geschlechtsspezifische Unterschiede. Frauen nutzen Claude seltener in autonomen Entwicklerumgebungen. Sie verbringen mehr aktive Zeit im Chatfenster und arbeiten iterativer mit ihm zusammen. Für das nächste Jahrzehnt erhoffen sich die befragten Nutzer mehrheitlich keine Arbeitslosigkeit, sondern Entlastung. Sie wünschen sich eine Zusammenarbeit, bei der Claude lästige Routinetätigkeiten vollständig automatisiert abarbeitet. + Quelle: Anthropic

  • Ist Seedance 2.5 das Claude-Mythos der Video-KI?

    Der Eiffelturm hebt ab in Paris

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    ByteDance hat das KI-Videomodell Seedance 2.5 angekündigt, das 30-sekündige Clips ohne Schnitt in 4K-Auflösung generiert.
    Nutzer können nun bis zu 50 Referenzmaterialien gleichzeitig einspeisen, um das finale Video präziser zu steuern.
    Die Software startet voraussichtlich Anfang Juli auf dem chinesischen Markt, während ein weltweiter Release noch unbestätigt ist.

    Chosun – ByteDance Unveils Seedance 2.5 AI Video Tool
    TMTPost – ByteDance Volcano Engine Unveils Upgraded Seedance 2.5 AI Video Model
    Gigazine – ByteDance has announced Seedance 2.5
    The Information – ByteDance Unveils Seedance 2.5 Video Model

    ByteDance hat auf der Volcano Engine Force Conference in Peking das KI-Videomodell Seedance 2.5 vorgestellt. Es generiert 30-sekündige Videoclips in einem Durchgang und verarbeitet bis zu 50 Referenzmaterialien gleichzeitig. Der Start für chinesische Endnutzer ist für Anfang Juli geplant. Mehr Kontrolle durch Referenzmaterialien ByteDance übersprang bei der Benennung vier Versionsnummern, um einen »Generationssprung« zu signalisieren. Nutzer können Seedance 2.5 künftig bis zu 50 Eingabequellen wie Bilder, Audioaufnahmen oder 3D-Modelle gleichzeitig übergeben. Seedance 2.0 verarbeitete lediglich zwölf solcher Quellen. Durch diese Erweiterung steuern Anwender Kamerabewegungen, Bildkomposition und den visuellen Stil deutlich genauer. Seedance 2.5 berechnet die Audiospur im selben Arbeitsschritt wie die visuellen Daten. Töne passen sich dadurch direkt an die Bildaktionen an. Über eine Vorschaufunktion prüfen Anwender einfache Entwurfsanimationen, bevor sie die finale Render-Leistung abrufen. Parallel zur Neuankündigung bekommt das Vorgängermodell ein Update. Seedance 2.0 gibt Videos künftig nativ in 4K-Auflösung mit einer 10-Bit-Farbtiefe aus.

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    Seedance 2.5 is mythos moment of Video Models > more than 30 seconds> 4k resolution > prompt adherence is on another level that we never seen before > our reports was right , this is why follow us and join our server > July will be do much fun https://t.co/kMtbXxZ64i pic.twitter.com/g3ifpxZ2YP — Chetaslua (@chetaslua) June 23, 2026 Plattform für lizenzierte Inhalte Das Unternehmen reagiert mit einer neuen Plattform für lizenzierte KI-Inhalte auf frühere Urheberrechtskonflikte. Solche Streitigkeiten mit westlichen Studios hatten den weltweiten Start des Vorgängers im Frühjahr verzögert. Auf der neuen Plattform greifen Nutzer auf offiziell freigegebene Werke zurück. Erster Partner ist der Filmemacher Stephen Chow. Anwender von ByteDance-Diensten wie CapCut nutzen künftig autorisierte Vorlagen, um eigene Clips aus seinen Filmen zu generieren. Die Einnahmen aus den dafür eingesetzten Tokens teilt ByteDance mit den jeweiligen Rechteinhabern. Das neue KI-Modell startet zunächst als Beta-Version. Ein konkretes Startdatum für Seedance 2.5 außerhalb Chinas hat ByteDance bisher nicht genannt. Anzeige

  • OpenAI bringt 3 kostenlose KI Kurse

    Ein OpenAI Kurs

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    OpenAI erweitert seine Academy um drei praxisnahe KI-Kurse für den Berufsalltag.
    Die Schulungen richten sich an Einsteiger und Fortgeschrittene und behandeln Themen wie Prompting, Workflows und KI-Agenten.
    Nutzer üben direkt an realen Aufgaben aus ihrem Unternehmen und erhalten zum Abschluss ein offizielles Zertifikat.

    OpenAI – New OpenAI Academy courses for the next era of work
    OpenAI Academy – AI Foundations
    OpenAI Academy – Applied AI Foundations
    OpenAI Academy – Agents and Workflows

    OpenAI baut sein Schulungsangebot für Unternehmen aus. Drei neue Kurse in der OpenAI Academy sollen Angestellten zeigen, wie sie ChatGPT produktiv in alltägliche Arbeitsprozesse einsetzen. Praxisnahes Lernen am eigenen Schreibtisch Der reine Zugang zu KI-Modellen reicht im Unternehmensumfeld oft nicht aus, um produktiver zu arbeiten. OpenAI setzt deshalb auf anwendungsorientiertes Lernen direkt am eigenen Arbeitsplatz. Das Schulungsangebot wurde gemeinsam mit Partnern wie BCG, Accenture und BBVA entwickelt. Nutzer bearbeiten in den Kursen keine fiktiven Szenarien, sondern bringen eine echte Aufgabe aus ihrem Berufsalltag mit. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie ein Zertifikat. Unternehmen können diese Nachweise nutzen, um interne Weiterbildungen zu dokumentieren und den Einsatz der KI im Betrieb zu standardisieren. Anzeige »AI Foundations«: Grundlagen für Einsteiger Der erste Kurs richtet sich an Anfänger und setzt kein technisches Wissen voraus. In rund 70 Minuten lernen die Teilnehmer die Kernkonzepte für die Arbeit mit ChatGPT kennen. Im Zentrum stehen das Schreiben präziser Prompts, die richtige Kontextübergabe und die kritische Kontrolle der KI-Antworten. Teilnehmer benötigen für das Training lediglich einen ChatGPT-Account und eine Routineaufgabe, die sie im Laufe des Kurses optimieren. »Applied AI Foundations«: Feste Abläufe definieren Das zweite Modul richtet sich an Nutzer mit ersten KI-Erfahrungen und nimmt etwa 80 Minuten in Anspruch. Ziel ist es, funktionierende Prompts in wiederholbare Workflows zu überführen. Teilnehmer zerlegen einen regelmäßigen Arbeitsablauf in seine Einzelschritte und identifizieren, wo die KI sinnvoll unterstützen kann. Sie planen die nötigen Eingaben und legen fest, an welchen Stellen ein Mensch die Ergebnisse prüfen muss. Der Kurs vermittelt zudem, wie Nutzer bei automatisierten Aufgaben die Balance zwischen Qualität, Geschwindigkeit und Kosten halten. »Agents and Workflows«: Komplexe Aufgaben auslagern Das dritte und längste Modul dauert 90 Minuten und behandelt die Steuerung von KI-Agenten. Teilnehmer benötigen dafür Zugriff auf entsprechende Agenten-Funktionen. Der Kurs zeigt, wie Nutzer strukturierte Workflows an Agenten übergeben, inhaltliche Grenzen ziehen und die Resultate bewerten. Das Training legt dabei einen starken Fokus auf die menschliche Aufsicht. Die Teilnehmer lernen, an welchen Stellen ihr eigenes Urteilsvermögen weiterhin zwingend erforderlich ist, um fehlerhafte Prozesse zu verhindern. Starten kann man direkt in der OpenAI-Academy .