Schlagwort: Mythos

  • Auf Anweisung der US-Regierung: Anthropic sperrt Fable 5 und Mythos 5 weltweit

    Die US-Regierung hat Anthropic angewiesen, den weltweiten Zugang zu Fable 5 und Mythos 5 wegen angeblicher Jailbreak-Risiken zu sperren. Anthropic befolgt die Anordnung, widerspricht aber öffentlich: Die gefundenen Schwachstellen seien geringfügig und auch bei Konkurrenzmodellen wie GPT-5.5 vorhanden. Das Unternehmen warnt vor einem Präzedenzfall, der alle Frontier-Deployments stoppen könnte; ausgerechnet nachdem es selbst monatelang die Cybersecurity-Risiken seiner Mythos-Klasse betont hatte.

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  • Anthropic-Studie zeigt: KI braucht nur Stunden statt Wochen, um aus einem Sicherheitspatch einen Angriff zu bauen

    Anthropics Sicherheitsteam zeigt, dass das KI-Modell Mythos Preview aus Sicherheitspatches innerhalb von Stunden funktionierende Exploits für Firefox und den Windows-Kernel erzeugen kann, für wenige tausend Dollar und ohne Spezialwissen. Acht vollständige Angriffsketten standen bereit, bevor Microsofts Auto-Updates auch nur ein Gerät erreicht hätten. Der bisherige Patch-Rhythmus sei damit überholt, so Anthropic.

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  • Claude Mythos 5 und Claude Fable 5 erschienen

    Claude Mythos spielt Pokemon

    GPT-Images-2.0

    Kurzfassung

    Quellen

    Anthropic hat mit Claude Fable 5 und Mythos 5 zwei neue KI-Modelle auf den Markt gebracht, die bisherige Systeme bei Programmierung und Forschung deutlich übertreffen.
    Während Fable 5 für die Öffentlichkeit bestimmt ist und strenge Sicherheitsfilter nutzt, richtet sich die unzensierte Spezialversion Mythos 5 exklusiv an Cyber-Experten und ausgewählte Forscher.
    Die Modelle erzielen nicht nur Bestwerte bei der autonomen Softwareentwicklung, sondern glänzen auch bei der Bilderkennung und spielen Videospiele wie Pokémon komplett selbstständig durch.

    Anthropic Release Notes Fable 5 & Mythos 5
    Anthropic System Card
    Anthropic Risk Report

    Anthropic stellt mit Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 eine neue Leistungsklasse seiner KI-Modelle vor. Die Systeme übertreffen bisherige Versionen deutlich und setzen neue Bestwerte in der Softwareentwicklung, der Bilderkennung sowie in der biologischen Forschung. Um Missbrauch zu verhindern, führt das Unternehmen zudem ein neues Sicherheitssystem ein.

    Fable 5 und Mythos 5: Warum zwei Modelle? Bisher veröffentlichte Anthropic in der Regel ein zentrales Modell für alle Nutzer. Bei der neuen Generation ändert das Unternehmen diese Strategie und teilt das System in zwei Varianten auf. Der Grund liegt in den weitreichenden Fähigkeiten des Modells, die insbesondere im Bereich der Cybersicherheit potenziell gefährlich sind. Claude Fable 5 ist für die breite Öffentlichkeit bestimmt und verfügt über strenge Sicherheitsfilter. Diese blockieren riskante Anfragen zuverlässig und schränken das System bei heiklen Themen ein. Claude Mythos 5 basiert auf exakt derselben technischen Grundlage, kommt jedoch ohne diese weitreichenden Einschränkungen aus. Anthropic stellt Mythos 5 ausschließlich einer kleinen Gruppe überprüfter Cyberverteidiger und Regierungsbehörden zur Verfügung. Dieser zweigleisige Ansatz soll sicherstellen, dass die hohe Leistungsfähigkeit der KI der Allgemeinheit zugutekommt, ohne gleichzeitig böswilligen Akteuren eine Vorlage für Cyberangriffe zu liefern. Anzeige Benchmarks im Detail: Deutlicher Vorsprung vor der Konkurrenz In standardisierten Leistungstests zeigt die neue Modellgeneration durchgehend Bestwerte. Beim »SWE-Bench Pro«, einem Test für autonome Programmierung, erreicht Fable 5 eine Erfolgsquote von 80,3 Prozent. Das Konkurrenzmodell GPT 5.5 kommt hier lediglich auf 58,6 Prozent. + Quelle: Anthropic Noch deutlicher fällt der Unterschied im »FrontierCode«-Benchmark aus. Hier löst Fable 5 starke 29,3 Prozent der komplexen Aufgaben, während GPT 5.5 bei 5,7 Prozent verharrt. Die internen Tests zeigen auch, dass die höhere Präzision mit höheren Rechenkosten pro Aufgabe einhergeht, Fable 5 die gestellten Programmierprobleme aber deutlich verlässlicher abschließt. + Quelle: Anthropic Auch bei der generellen Computerbedienung »OSWorld-Verified« setzt sich die neue Generation mit einer Erfolgsquote von 85,0 Prozent an die Spitze. Gleichzeitig bleibt das System sicher: In Tests zu fehlausgerichtetem Verhalten erreicht Mythos 5 einen niedrigen Wert von 2,06 auf einer Skala bis 10. Das Modell agiert damit ähnlich kontrolliert wie das Vorgängersystem Opus 4.8. + Quelle: Anthropic Visuelle Intelligenz und autonome Bedienung Fable 5 setzt neue Standards bei Aufgaben, die visuelles Verständnis erfordern. Das Modell extrahiert präzise Zahlen aus komplexen wissenschaftlichen Diagrammen. Zudem baut die Software den Code einer kompletten Webanwendung nach, wenn sie lediglich Screenshots der Benutzeroberfläche erhält. Die visuellen Fähigkeiten zeigen sich auch bei Videospielen. In einem Test spielte Fable 5 den Titel »Pokémon FireRed« von Anfang bis Ende durch. Das KI-Modell nutzte dafür ausschließlich rohe Bildschirmfotos und griff auf keinerlei Kartenmaterial, Navigationshilfen oder interne Spieldaten zurück.

    Zusätzlich verarbeitet die Software Informationen über sehr lange Kontexte hinweg. Bei dem Kartenspiel »Slay the Spire« verbesserte die KI ihre Leistung durch eigene Notizen deutlich und erreichte das Finale dreimal häufiger als die Vorgängerversion. Und selbst das Strategiespiel ist kein Problem für das KI-Modell Fable.

    Leistungssprung im Unternehmensalltag Fable 5 bearbeitet komplexe Aufgaben deutlich autonomer als ältere Generationen. Der Zahlungsdienstleister Stripe berichtet, dass das Modell die Migration einer Ruby-Codebasis mit 50 Millionen Zeilen an einem einzigen Tag abschloss. Ein menschliches Team hätte dafür laut Anbieter über zwei Monate Handarbeit benötigt. Im Bereich der Wissensarbeit glänzt das System bei komplexen analytischen Prozessen. Im Finanz-Benchmark des Anbieters Hebbia erzielt Fable 5 die bisher höchste Punktzahl aller Modelle. Das Finanzunternehmen IMC bestätigt diese Ergebnisse und lobt das System für präzise Faktenrecherchen und Ursachenanalysen im Börsenhandel. Grundsätzlich kann man bei den Benchmarks sagen, dass das neue Modell quasi überall führend ist. + Quelle: Anthropic Sicherheit und Fallback-Mechanismus Die gestiegenen Fähigkeiten bergen insbesondere im Bereich der Cybersicherheit und der Biologie hohe Risiken. Anthropic liefert Fable 5 daher mit strengen Klassifikatoren aus. Diese Filter erkennen Versuche, das System für schädliche Zwecke zu missbrauchen oder seine Fähigkeiten zu kopieren. Die Filter wirken äußerst effektiv: Bei automatisierten Hacker-Tests sinkt die Erfolgsquote für Cyberangriffe durch die Schutzmechanismen von Fable 5 auf 5,4 Prozent. + Quelle: Anthropic Bei offensiven Cyber-Evaluationen wie dem »Firefox-Exploit-Test« verzeichnet Fable 5 eine Erfolgsquote von 0,0 Prozent. Der Filter hat seine Aufgabe also erfüllt. Im Gegensatz dazu löst das ungefilterte Mythos 5 hier 88,4 Prozent der Aufgaben. Das ist dann auch der Grund, warum die breite Masse nur Zugriff auf Fable bekommt. + Quelle: Anthropic Schlägt ein Filter an, verweigert Fable 5 nicht einfach die Antwort. Stattdessen übernimmt automatisch das schwächere Vorgängermodell Claude Opus 4.8 die Anfrage. Dieser Wechsel betrifft laut Entwickler weniger als fünf Prozent der Nutzersitzungen. Mythos 5 für Spezialisten Für eine kleine Gruppe von Experten bietet Anthropic die uneingeschränkte Version Claude Mythos 5 an. Das KI-Modell besitzt laut Anthropic die derzeit stärksten Cybersicherheitsfähigkeiten weltweit. Es richtet sich im Rahmen des »Project Glasswing« zunächst an Cyberverteidiger und Infrastrukturanbieter in Zusammenarbeit mit der US-Regierung. In der Forschung liefert die Spezialversion bereits konkrete Ergebnisse. Das KI-Modell beschleunigte Teile der Medikamentenentwicklung um das Zehnfache und entwarf vielversprechende Proteinstrukturen. Mythos 5 wählt dabei selbstständig Bindungsstellen aus und bedient Design-Programme völlig autonom. + Quelle: Anthropic Später soll der Zugang durch ein spezielles Programm auf weitere Forschungseinrichtungen ausgeweitet werden. Anthropic plant Programme für Biologen, um die biomedizinische Forschung zu beschleunigen. Preise, Verfügbarkeit und Datenschutz Fable 5 und Mythos 5 kosten zehn US-Dollar pro einer Million Eingabe-Token. Für eine Million Ausgabe-Token berechnet der Anbieter 50 US-Dollar. Dieser Preis ist laut Anthropic weniger als halb so hoch wie bei der bisherigen Preview-Version. Aber natürlich trotzdem doppelt so teuer wie bei Claude Opus. Fable 5 ist ab heute global über die API verfügbar. In den Abonnement-Tarifen ist das Modell bis zum 22. Juni ohne Zusatzkosten enthalten. Danach müssen Nutzer aufgrund der erwarteten hohen Auslastung vorerst zusätzliche Guthaben erwerben. Mit den neuen Modellen ändert sich auch der Umgang mit Geschäftsdaten. Anthropic speichert den gesamten Datenverkehr der neuen Leistungsklasse für 30 Tage. Das Unternehmen will komplexe Angriffe so besser analysieren können. Die Entwickler nutzen diese Informationen jedoch nicht für das Training neuer KI-Modelle. Viel Spaß beim ausprobieren. Anzeige

  • Anthropic veröffentlicht Claude Fable 5 und Mythos 5 mit großem Sprung bei Coding und Wissenschaft

    Anthropic stellt mit Claude Fable 5 und Mythos 5 zwei neue Modelle vor, die die aktuelle Opus-Generation speziell bei Code und Forschung deutlich übertreffen sollen. Fable 5 erledigte für Stripe eine Code-Migration in einem Tag, für die ein Team sonst zwei Monate brauchte. Mythos 5 designte autonom Medikamentenkandidaten, bleibt aber wegen seiner offensiven Cyberfähigkeiten vorerst unter Verschluss.

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  • NSA nutzt Anthropics KI-Modell Mythos angeblich für Cyberangriffe gegen China und Iran

    Anthropic hat angeblich rund ein halbes Dutzend Ingenieure direkt bei der NSA stationiert, um das KI-Modell Mythos für offensive Cyberoperationen anzupassen. Das Modell könnte etwa zur Infiltration von Netzwerken in China oder Iran dienen. Das passt zu Anthropics bisheriger Linie. Seine Schutzversprechen etwa hinsichtlich Massenüberwachung bezieht das Unternehmen explizit nur auf US-Bürger.

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  • Anthropics Claude Mythos löst ebenfalls das Erdős-Problem, das OpenAI gerade noch als KI-Meilenstein feierte

    Kurz nach OpenAIs Widerlegung der Unit-Distance-Vermutung von Erdős zeigt Anthropic: Auch Claude Mythos löst „übers Wochenende“ das seit 1946 offene Problem, laut Ingenieur Sholto Douglas mit einem „hübschen, einfachen Beweis“. Er sieht darin Anzeichen für einen „ernsthaften Überhang“ bei KI-gestützten mathematischen Entdeckungen.

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  • Project Glasswing findet zehntausend kritische Schwachstellen

    Ein Flügel aus Glas

    GPT-Images-2.0

    Kurzfassung

    Quellen

    Anthropic hat ein wichtiges Update zum Sicherheitsprojekt Project Glasswing mit dem KI-Modell Claude Mythos Preview vorgelegt.
    Die KI entdeckte innerhalb eines Monats über zehntausend kritische Schwachstellen in globaler Software.
    Menschliche Entwickler stoßen beim Überprüfen und Patchen der Fehler an ihre kapazitären Grenzen.
    Wegen der Gefahr von automatisiertem Schadcode bleibt das leistungsfähige KI-Modell vorerst unveröffentlicht.

    Anthropic – Project Glasswing: An initial update

    Das KI-Sicherheitsprojekt »Project Glasswing« liefert erste wichtige Zwischenergebnisse zur Absicherung globaler Software. Das neue KI-Modell Claude Mythos Preview spürt kritische Schwachstellen in einer extremen Geschwindigkeit auf. Menschliche Entwickler stoßen beim Einspielen von Sicherheitsupdates bereits an ihre Grenzen. Erste Ergebnisse der Initiative Nach nur einem Monat zeigt die Sicherheitsinitiative erstaunliche Resultate bei der Überprüfung kritischer Infrastrukturen. Die beteiligten Partner verzeichnen eine enorme Beschleunigung bei der Erkennung von Schwachstellen. So fand Mozilla beim Testen des Browsers Firefox 150 insgesamt 271 Sicherheitslücken. Dies entspricht einer Verzehnfachung der Funde im Vergleich zu älteren KI-Modellen. Auch der Netzwerkspezialist Cloudflare meldet rund 2.000 identifizierte Fehler auf seinen Systemen. Die Genauigkeit der KI übertraf laut den Testern sogar die Quoten menschlicher Experten. Anzeige Der Mensch als neuer Flaschenhals Die Flut an automatisierten Entdeckungen stellt Open-Source-Entwickler vor enorme Probleme. Der Aufwand für die manuelle Überprüfung und das Erstellen von Updates ist kaum zu bewältigen. Einige Teams baten bereits darum, das Tempo der Meldungen zu drosseln. Es fehlt schlicht an personellen Kapazitäten für die Absicherung der betroffenen Software. Ein konkretes Beispiel betrifft die weitverbreitete Verschlüsselungsbibliothek wolfSSL, die auf Milliarden Geräten läuft. Die KI demonstrierte hierbei direkt, wie Angreifer gefälschte Zertifikate für Bankseiten erstellen könnten. Das Patchen solcher kritischen Fehler dauert im Schnitt zwei Wochen. Keine Veröffentlichung für die Allgemeinheit Wegen des hohen Missbrauchspotenzials bleibt Claude Mythos Preview vorerst unter Verschluss. Funktionierende Schutzmaßnahmen gegen die automatisierte Erstellung von Schadcode fehlen bisher. Ohne diese Barrieren könnten Angreifer die Technologie für automatisierte Attacken nutzen. Für Unternehmenskunden steht eine weniger riskante Variante auf Basis von Claude Opus 4.7 bereit. Diese assistiert IT-Teams dabei, eigene Anwendungen abzusichern und schlägt passende Korrekturen vor. Damit soll die digitale Verteidigung gestärkt werden, bevor leistungsfähigere Modelle regulär erscheinen.

  • Anthropic warnt erneut: Claude Mythos Preview findet Bugs schneller, als Entwickler sie beheben

    Anthropics KI-Modell Claude Mythos Preview hat im Rahmen von Project Glasswing zusammen mit rund 50 Partnern über 10.000 kritische Schwachstellen in systemrelevanter Software gefunden. Die Bugs werden schneller entdeckt als gepatcht: Anthropic warnt daher vor einer Übergangsphase mit erhöhtem Risiko. Kein Unternehmen habe bisher Schutzmechanismen gegen den Missbrauch solcher Modelle entwickelt.

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  • Im Test von Cloudflare baut Mythos Preview eigenständig Exploitketten aus kleinen Fehlern

    Cloudflare hat Anthropics Sicherheits-KI Mythos Preview im Rahmen von Project Glasswing an über 50 eigenen Code-Repositories getestet.

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  • Anthropic informiert globale Finanzaufseher über Cyberrisiken durch KI-Modell Mythos

    Anthropic wird führende Finanzministerien und Zentralbanken über Schwachstellen in der Cyberabwehr des globalen Finanzsystems informieren, die das neue KI-Modell Claude Mythos Preview aufgedeckt hat.

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