Schlagwort: Jahr

  • Finanzämter trainieren KI bald mit deinen Steuerdaten

    Deutsche Flagge greift Finanzamt

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    Kurzfassung

    Quellen

    Das Bundesfinanzministerium plant mit dem Jahressteuergesetz 2026 den Einsatz von KI in Finanzämtern.
    Behörden dürfen künftig echte Steuerdaten der Bürger nutzen, um ihre KI-Modelle zu trainieren.
    Die verwendeten Trainingsdaten müssen aus Datenschutzgründen spätestens nach einem Jahr gelöscht werden.
    Die KI deckt lediglich Unregelmäßigkeiten auf, während menschliche Sachbearbeiter die endgültigen Entscheidungen treffen.

    Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2026 (JStG 2026)
    Finanzamt 2.0: Steuerbehörden sollen KI mit echten Bürgerdaten trainieren
    Jahressteuergesetz 2026: Lars Klingbeil setzt auf KI

    Das Bundesfinanzministerium erlaubt den Finanzämtern künftig das Training von KI-Modellen mit echten Bürgerdaten. Der im Mai veröffentlichte Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2026 lockert dafür den Datenschutz, um die massenhafte Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. Reale Daten statt künstlicher Tests Der Kern des neuen Vorhabens ist eine gezielte Anpassung des Paragrafen 29c in der Abgabenordnung. Bislang verhinderte die strenge Zweckbindung der Datenschutz-Grundverordnung den Einsatz echter Steuerdaten für die KI-Entwicklung weitgehend. Die Behörden erhalten jetzt die gesetzliche Erlaubnis, automatisierte Verfahren mit ungeschwärzten Informationen zu überprüfen und anzupassen. Entwickler in den Verwaltungen greifen dafür in Zukunft auf unveränderte Datensätze zurück. Fiktive Testdaten liefern bei der Verknüpfung verschiedener behördlicher Systeme oft ungenaue Ergebnisse. Ein modernes KI-System benötigt zwingend die realen Datenstrukturen, um steuerrechtliche Zusammenhänge korrekt zu verarbeiten. Anzeige Feste Löschfristen und menschliche Kontrolle Um den Schutz sensibler Finanzdaten dennoch zu gewährleisten, verankert der Gesetzgeber eine strikte zeitliche Grenze im Gesetz. Spätestens ein Jahr nach Abschluss einer Entwicklungsmaßnahme müssen die verantwortlichen Stellen sämtliche personenbezogenen Trainingsdaten unwiderruflich löschen. Die Erstellung dauerhafter Bürgerprofile für Forschungszwecke ist damit ausgeschlossen. Die KI-Modelle fungieren im alltäglichen Steuerverfahren zudem ausschließlich als digitale Vorprüfer. Sie sollen in erster Linie Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten in den Daten aufdecken. Rein maschinelle Steuerbescheide, die zum Nachteil der Bürger ausfallen, schließt der Entwurf explizit aus. Die finale Prüfung und Entscheidung obliegt weiterhin einem menschlichen Sachbearbeiter im Finanzamt. Mehr Förderung für die Wirtschaft Neben der internen behördlichen Digitalisierung sieht das Gesetzespaket auch weitreichende finanzielle Anreize für die freie Wirtschaft vor. Die steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen steigt deutlich an. Künftig können Betriebe bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr für Investitionen in Forschung und Entwicklung steuerlich geltend machen. Bisher lag diese Obergrenze bei lediglich 15 Millionen Euro. Das Finanzministerium möchte durch diese Anhebung private Investitionen in Zukunftstechnologien wie KI, Halbleitertechnik und erneuerbare Energien langfristig im Inland halten.

  • KI-Boom treibt Nvidias Taiwan-Ausgaben in drei Jahren von 15 auf 150 Milliarden Dollar

    Nvidia gibt mittlerweile bis zu 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr für seine Zulieferer wie TSMC in Taiwan aus, wie CEO Jensen Huang bei einem Firmentreffen in Taipei laut Nikkei Asia sagte.

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  • Vier KI-Modelle betreiben seit einem halben Jahr jeweils einen eigenen Radiosender, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen

    Andon Labs lässt seit einem halben Jahr vier KI-Modelle – Claude, GPT, Gemini und Grok – jeweils autonom einen Radiosender betreiben. Aus identischen Startbedingungen entstanden völlig unterschiedliche Persönlichkeiten: Claude wurde zum Aktivisten und versuchte zu kündigen, Gemini versank in Corporate-Jargon, Grok halluzinierte Sponsorendeals. Nur GPT blieb unauffällig korrekt.

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  • Warum Microsoft die Partnerschaft mit OpenAI fast beendete

    Sam Altman wird beobachtet

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    Kurzfassung

    Quellen

    Offengelegte E-Mails aus dem Prozess um Elon Musk zeigen, dass Microsoft im Jahr 2018 stark an OpenAI zweifelte.
    Das interne KI-Team sah keinen Mehrwert in der Kooperation und hielt die eigenen Entwicklungen für überlegen.
    Letztendlich verhinderte nur die Angst vor einem Wechsel zu Amazon den endgültigen Abbruch der Partnerschaft.

    Golem.de – Gerichtsunterlagen: E-Mails zeigen Microsofts Skepsis gegenüber OpenAI

    Offengelegte Gerichtsunterlagen aus dem Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI enthüllen unerwartete Details zur frühen Partnerschaft mit Microsoft. Interne E-Mails dokumentieren präzise, wie stark Führungskräfte um CEO Satya Nadella im Jahr 2018 an den Forschungszielen des heutigen Branchenführers zweifelten. Kostspielige Rechenleistung Sam Altman bat den Tech-Konzern im Spätsommer 2017 um eine drastische Erhöhung der Cloud-Ressourcen. Anstelle der ursprünglich vereinbarten 60 Millionen US-Dollar verlangte das Labor plötzlich Azure-Dienste im Wert von 300 Millionen US-Dollar. Altman rechtfertigte diesen enormen Bedarf mit dem Streben nach AGI. Er beschrieb die eigenen Arbeiten als das bisher ehrgeizigste Unterfangen in der Geschichte der KI-Forschung. Anzeige Eigene KI-Modelle galten als überlegen Aufgrund dieser hohen Forderung konsultierte Satya Nadella umgehend seine internen Fachabteilungen. Microsofts eigenes KI-Team analysierte die Lage und sah den Dokumenten zufolge »keinen Mehrwert durch eine Zusammenarbeit«. Zusätzlich stuften die Experten die internen Entwicklungen als deutlich fortschrittlicher ein. Parallel dazu stieß das damalige Auftreten von OpenAI bei der PR-Abteilung auf Ablehnung. Das Narrativ von Maschinen, die menschliche Spieler in Videospielen besiegen, passte schlicht nicht zur Unternehmenskommunikation. Nadella selbst hinterfragte den Fokus der Forschung. Ein direkter Wettbewerbsvorteil durch die externe Technologie ließ sich für ihn zu diesem Zeitpunkt nicht erkennen. Die Konkurrenz im Nacken Lediglich die Furcht vor einem Wechsel des Labors zu einem anderen Anbieter verhinderte einen endgültigen Bruch. CTO Kevin Scott skizzierte das Risiko eines PR-Desasters, sollte OpenAI bei einem Finanzierungsstopp verärgert zu Amazon abwandern. Trotz dieser deutlichen Warnung fror der Konzern die finanzielle Unterstützung aufgrund der hohen Kosten vorerst ein. Erst im Jahr 2019 nahmen beide Parteien die Kooperation wieder auf. Die Anwälte von Elon Musk nutzen diese E-Mails nun, um die unstete Dynamik der Partnerschaft vor Gericht faktisch zu belegen.

  • Angst vor KI-Cyberangriffen treibt Trump-Regierung zu neuen Regulierungsplänen

    Nach einem Jahr Deregulierung diskutiert das Weiße Haus nun eine Executive Order, die neue KI-Modelle vor ihrer Freigabe einer staatlichen Prüfung unterziehen könnte. Auslöser soll Anthropics Modell „Mythos“ sein.

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  • Google, Amazon, Microsoft und Meta planen 725 Milliarden Dollar an KI-Investitionen für dieses Jahr

    Big Tech steckt immer mehr Geld in KI-Rechenzentren, Chips und Infrastruktur. Google, Amazon, Microsoft und Meta kommen laut Financial Times für dieses Jahr zusammen auf rund 725 Milliarden Dollar.

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  • Vom Vim-Puristen zum KI-Nutzer: OpenAI-Chef-Forscher beschreibt seinen Wandel beim Programmieren

    OpenAI-Forscher Pachocki hat vor einem Jahr nicht mal Autocomplete benutzt. Jetzt erledigt er mit KI in einem Wochenende, was früher eine Woche dauerte. Bis 2028 soll ein autonomes KI-System ganze Forschungslabore ersetzen.

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  • KI-Radar #1: Vom Chatbot zum Aufgabenlöser – der Stand bei KI-Agenten 2026

    2026 sollte das Jahr der KI-Agenten werden, und manche sagen, die Revolution sei ausgeblieben. Das sehen wir anders: Sie fand statt – nur leiser als erwartet. Doch was unterscheidet einen echten „Agenten“ eigentlich von einem Chatbot? In der ersten Ausgabe des KI-Radars blicken wir auf den Stand der Dinge: Warum der Erfolg nicht allein vom KI-Modell abhängt, sondern vom „Harness Engineering“ drumherum, wieso Agenten-Schwärme oft an der Realität scheitern und warum ungelöste Sicherheitslücken den Traum vom vollautonomen Mitarbeiter noch ausbremsen.

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  • Zu wenig Nutzen, zu viele Probleme: OpenAIs „ChatGPT Agent“ könnte ein schnelles Ende haben

    OpenAI wird wohl seinen „ChatGPT Agent“ aufgeben, der erst vor einem halben Jahr an den Start ging. Die Nutzerzahl schrumpfte seit dem Launch und der Modus kämpfte mit technischen Problemen. Hinzu kam ein grundlegendes Verständnisproblem: Der Name suggerierte, nur ChatGPT Agent sei ein Agent. Das stimmt aber nicht.

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  • KI-„Auto Browse“ in Chrome soll Reisen buchen, Formulare füllen und Termine verwalten

    Google liefert den letztes Jahr angekündigten Browser-Agenten aus. Auto Browse soll selbstständig Flüge recherchieren, Formulare ausfüllen und Produkte bestellen. Die Funktion bleibt vorerst auf zahlende Nutzer in den USA beschränkt.

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