Schlagwort: Jahr

  • Anthropics Bio-Waffen-Filter war fast ein Jahr lang nicht aktiv – 133 Millionen Anfragen liefen ungeschützt

    Anthropic räumt in einem Sicherheitsbericht ein, dass ein internes Filtersystem für biologische und chemische Waffenrisiken fast ein Jahr lang nicht aktiv war. In dieser Zeit führten rund 50.000 externe Feedback-Mitarbeiter etwa 133 Millionen Austauschvorgänge mit den Modellen durch, ohne blockierende Klassifikatoren.

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  • USA stoppt den Bau von KI Rechenzentren

    Ein stillgelegtes KI-Rechenzentrum

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    Kurzfassung

    Quellen

    New York hat als erster US-Bundesstaat einen vorläufigen Baustopp für große Rechenzentren ab 50 Megawatt verhängt.
    Das Dekret von Gouverneurin Kathy Hochul friert unvollständige Genehmigungsverfahren für voraussichtlich ein Jahr ein, um umfassende Umweltprüfungen durchzuführen.
    Hauptgrund für die Maßnahme ist die extreme Belastung des lokalen Stromnetzes und der Wasserversorgung durch den energieintensiven KI-Boom.
    Der Schritt steht im direkten Kontrast zur wirtschaftsfreundlichen Politik der US-Bundesregierung und bremst den lokalen Ausbau der KI-Infrastruktur deutlich.

    TechCrunch: New York State halts construction of all new data centers

    New York stoppt als erster US-Bundesstaat vorerst den Bau neuer Großrechenzentren. Gouverneurin Kathy Hochul unterzeichnete ein Dekret, das Genehmigungen für Projekte ab 50 Megawatt Leistung für rund ein Jahr aussetzt. Einjähriger Baustopp für Großprojekte Das Dekret blockiert alle Vorhaben mit einer geplanten Anschlussleistung ab 50 Megawatt. Davon sind im Bundesstaat New York derzeit mehr als ein Dutzend Projekte betroffen. Die staatliche Umweltschutzbehörde wird unvollständige Genehmigungsverfahren vorerst nicht mehr bearbeiten. Gouverneurin Hochul will die Zwangspause nutzen, um die ökologischen Folgen der Anlagen genau zu untersuchen. Die Prüfung soll etwa ein Jahr dauern. »Fortschritt darf nicht mit höheren Stromrechnungen, einer erschöpften Wasserversorgung oder Lärmbelästigung einhergehen«, begründete sie die Entscheidung auf einer Pressekonferenz in Brooklyn. Die Regierung will auch finanzielle Privilegien für Betreiber einschränken. Diskutiert wird eine verpflichtende Abgabe zur Stützung des Stromnetzes sowie die Streichung von Steuervorteilen für sehr große Rechenzentren. Anzeige KI-Boom fordert das Stromnetz Die Entscheidung trifft eine Branche im rasanten Wachstum, das vor allem durch den enormen Rechenbedarf moderner KI-Modelle angetrieben wird. Bisherige Rechenzentren blieben meist unter der Marke von 100 Megawatt. Kommende Anlagen sollen diese Dimensionen weit übertreffen. Prognosen des Analysehauses BloombergNEF zufolge wird bis zum Jahr 2030 fast ein Viertel aller neuen Rechenzentren weltweit eine Leistung von über 500 Megawatt benötigen. Diese Pläne stoßen in den USA auf zunehmenden Widerstand. Eine Umfrage des Pew Research Center ergab, dass lediglich zehn Prozent der Amerikaner die Entwicklung von KI positiv bewerten. In einer anderen Befragung äußerten zwei Drittel der Teilnehmer konkrete Sorgen, dass neue Rechenzentren die lokalen Strompreise in die Höhe treiben. Mit dem Moratorium stellt sich New York gegen den Kurs der US-Bundesregierung. Die dortige Energie-Regulierungsbehörde hatte Netzbetreiber erst vor Kurzem angewiesen, bevorzugte Schnellverfahren für den Anschluss neuer Rechenzentren einzurichten.

  • OpenAI verschiebt Börsengang offenbar auf 2027, SoftBank-Aktie stürzt ab

    Berater raten OpenAI, mit dem IPO bis nächstes Jahr zu warten. Auslöser sind volatile Tech-Märkte und die schwache Performance von SpaceX nach dessen Rekord-Börsengang. SoftBank, einer der größten Geldgeber, verliert an einem Tag 13 Prozent.

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  • OpenAI hatte 2025 Ausgaben von 34 Milliarden Dollar bei 13 Milliarden Umsatz

    OpenAI hat im vergangenen Jahr 34 Milliarden Dollar ausgegeben und damit deutlich mehr als noch im Vorjahr.

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  • Finanzämter trainieren KI bald mit deinen Steuerdaten

    Deutsche Flagge greift Finanzamt

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    Kurzfassung

    Quellen

    Das Bundesfinanzministerium plant mit dem Jahressteuergesetz 2026 den Einsatz von KI in Finanzämtern.
    Behörden dürfen künftig echte Steuerdaten der Bürger nutzen, um ihre KI-Modelle zu trainieren.
    Die verwendeten Trainingsdaten müssen aus Datenschutzgründen spätestens nach einem Jahr gelöscht werden.
    Die KI deckt lediglich Unregelmäßigkeiten auf, während menschliche Sachbearbeiter die endgültigen Entscheidungen treffen.

    Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2026 (JStG 2026)
    Finanzamt 2.0: Steuerbehörden sollen KI mit echten Bürgerdaten trainieren
    Jahressteuergesetz 2026: Lars Klingbeil setzt auf KI

    Das Bundesfinanzministerium erlaubt den Finanzämtern künftig das Training von KI-Modellen mit echten Bürgerdaten. Der im Mai veröffentlichte Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2026 lockert dafür den Datenschutz, um die massenhafte Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. Reale Daten statt künstlicher Tests Der Kern des neuen Vorhabens ist eine gezielte Anpassung des Paragrafen 29c in der Abgabenordnung. Bislang verhinderte die strenge Zweckbindung der Datenschutz-Grundverordnung den Einsatz echter Steuerdaten für die KI-Entwicklung weitgehend. Die Behörden erhalten jetzt die gesetzliche Erlaubnis, automatisierte Verfahren mit ungeschwärzten Informationen zu überprüfen und anzupassen. Entwickler in den Verwaltungen greifen dafür in Zukunft auf unveränderte Datensätze zurück. Fiktive Testdaten liefern bei der Verknüpfung verschiedener behördlicher Systeme oft ungenaue Ergebnisse. Ein modernes KI-System benötigt zwingend die realen Datenstrukturen, um steuerrechtliche Zusammenhänge korrekt zu verarbeiten. Anzeige Feste Löschfristen und menschliche Kontrolle Um den Schutz sensibler Finanzdaten dennoch zu gewährleisten, verankert der Gesetzgeber eine strikte zeitliche Grenze im Gesetz. Spätestens ein Jahr nach Abschluss einer Entwicklungsmaßnahme müssen die verantwortlichen Stellen sämtliche personenbezogenen Trainingsdaten unwiderruflich löschen. Die Erstellung dauerhafter Bürgerprofile für Forschungszwecke ist damit ausgeschlossen. Die KI-Modelle fungieren im alltäglichen Steuerverfahren zudem ausschließlich als digitale Vorprüfer. Sie sollen in erster Linie Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten in den Daten aufdecken. Rein maschinelle Steuerbescheide, die zum Nachteil der Bürger ausfallen, schließt der Entwurf explizit aus. Die finale Prüfung und Entscheidung obliegt weiterhin einem menschlichen Sachbearbeiter im Finanzamt. Mehr Förderung für die Wirtschaft Neben der internen behördlichen Digitalisierung sieht das Gesetzespaket auch weitreichende finanzielle Anreize für die freie Wirtschaft vor. Die steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen steigt deutlich an. Künftig können Betriebe bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr für Investitionen in Forschung und Entwicklung steuerlich geltend machen. Bisher lag diese Obergrenze bei lediglich 15 Millionen Euro. Das Finanzministerium möchte durch diese Anhebung private Investitionen in Zukunftstechnologien wie KI, Halbleitertechnik und erneuerbare Energien langfristig im Inland halten.

  • KI-Boom treibt Nvidias Taiwan-Ausgaben in drei Jahren von 15 auf 150 Milliarden Dollar

    Nvidia gibt mittlerweile bis zu 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr für seine Zulieferer wie TSMC in Taiwan aus, wie CEO Jensen Huang bei einem Firmentreffen in Taipei laut Nikkei Asia sagte.

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  • Vier KI-Modelle betreiben seit einem halben Jahr jeweils einen eigenen Radiosender, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen

    Andon Labs lässt seit einem halben Jahr vier KI-Modelle – Claude, GPT, Gemini und Grok – jeweils autonom einen Radiosender betreiben. Aus identischen Startbedingungen entstanden völlig unterschiedliche Persönlichkeiten: Claude wurde zum Aktivisten und versuchte zu kündigen, Gemini versank in Corporate-Jargon, Grok halluzinierte Sponsorendeals. Nur GPT blieb unauffällig korrekt.

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  • Warum Microsoft die Partnerschaft mit OpenAI fast beendete

    Sam Altman wird beobachtet

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    Kurzfassung

    Quellen

    Offengelegte E-Mails aus dem Prozess um Elon Musk zeigen, dass Microsoft im Jahr 2018 stark an OpenAI zweifelte.
    Das interne KI-Team sah keinen Mehrwert in der Kooperation und hielt die eigenen Entwicklungen für überlegen.
    Letztendlich verhinderte nur die Angst vor einem Wechsel zu Amazon den endgültigen Abbruch der Partnerschaft.

    Golem.de – Gerichtsunterlagen: E-Mails zeigen Microsofts Skepsis gegenüber OpenAI

    Offengelegte Gerichtsunterlagen aus dem Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI enthüllen unerwartete Details zur frühen Partnerschaft mit Microsoft. Interne E-Mails dokumentieren präzise, wie stark Führungskräfte um CEO Satya Nadella im Jahr 2018 an den Forschungszielen des heutigen Branchenführers zweifelten. Kostspielige Rechenleistung Sam Altman bat den Tech-Konzern im Spätsommer 2017 um eine drastische Erhöhung der Cloud-Ressourcen. Anstelle der ursprünglich vereinbarten 60 Millionen US-Dollar verlangte das Labor plötzlich Azure-Dienste im Wert von 300 Millionen US-Dollar. Altman rechtfertigte diesen enormen Bedarf mit dem Streben nach AGI. Er beschrieb die eigenen Arbeiten als das bisher ehrgeizigste Unterfangen in der Geschichte der KI-Forschung. Anzeige Eigene KI-Modelle galten als überlegen Aufgrund dieser hohen Forderung konsultierte Satya Nadella umgehend seine internen Fachabteilungen. Microsofts eigenes KI-Team analysierte die Lage und sah den Dokumenten zufolge »keinen Mehrwert durch eine Zusammenarbeit«. Zusätzlich stuften die Experten die internen Entwicklungen als deutlich fortschrittlicher ein. Parallel dazu stieß das damalige Auftreten von OpenAI bei der PR-Abteilung auf Ablehnung. Das Narrativ von Maschinen, die menschliche Spieler in Videospielen besiegen, passte schlicht nicht zur Unternehmenskommunikation. Nadella selbst hinterfragte den Fokus der Forschung. Ein direkter Wettbewerbsvorteil durch die externe Technologie ließ sich für ihn zu diesem Zeitpunkt nicht erkennen. Die Konkurrenz im Nacken Lediglich die Furcht vor einem Wechsel des Labors zu einem anderen Anbieter verhinderte einen endgültigen Bruch. CTO Kevin Scott skizzierte das Risiko eines PR-Desasters, sollte OpenAI bei einem Finanzierungsstopp verärgert zu Amazon abwandern. Trotz dieser deutlichen Warnung fror der Konzern die finanzielle Unterstützung aufgrund der hohen Kosten vorerst ein. Erst im Jahr 2019 nahmen beide Parteien die Kooperation wieder auf. Die Anwälte von Elon Musk nutzen diese E-Mails nun, um die unstete Dynamik der Partnerschaft vor Gericht faktisch zu belegen.

  • Angst vor KI-Cyberangriffen treibt Trump-Regierung zu neuen Regulierungsplänen

    Nach einem Jahr Deregulierung diskutiert das Weiße Haus nun eine Executive Order, die neue KI-Modelle vor ihrer Freigabe einer staatlichen Prüfung unterziehen könnte. Auslöser soll Anthropics Modell „Mythos“ sein.

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  • Google, Amazon, Microsoft und Meta planen 725 Milliarden Dollar an KI-Investitionen für dieses Jahr

    Big Tech steckt immer mehr Geld in KI-Rechenzentren, Chips und Infrastruktur. Google, Amazon, Microsoft und Meta kommen laut Financial Times für dieses Jahr zusammen auf rund 725 Milliarden Dollar.

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