Schlagwort: Foundation

  • Agentic AI Foundation: Warum OpenAI und Anthropic jetzt kooperieren

    Ein OpenAI Logo fusioniert mit dem Anthropic Logo

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    OpenAI, Anthropic und Block gründen gemeinsam mit der Linux Foundation die Agentic AI Foundation. Ziel ist ein offener Standard, der die Kommunikation zwischen verschiedenen KI-Agenten vereinheitlicht. Anthropic steuert das Model Context Protocol (MCP) bei, um Datensilos effektiv aufzubrechen. Die Allianz soll verhindern, dass einzelne Anbieter die Infrastruktur für autonome KI-Systeme dominieren.

    Linux Foundation Press Release – Linux Foundation announces the formation of the Agentic AI Foundation

    TechCrunch – OpenAI, Anthropic and Block join new Linux Foundation effort

    The Register – Linux Foundation aims to become the Switzerland of AI agents

    Wired – OpenAI, Anthropic, and Block Are Teaming Up to Make AI Agent Standards

    OpenAI, Anthropic und Block rufen gemeinsam mit der Linux Foundation eine neue Ära für KI-Agenten aus. Die neu gegründete Agentic AI Foundation soll fragmentierte Systeme vereinen und einen weltweiten Standard für autonome Software schaffen. Das Ende der Walled Gardens Große Namen der Tech-Branche bündeln ihre Ressourcen für ein gemeinsames Ziel. OpenAI, Anthropic und das Fintech-Unternehmen Block haben zusammen mit der Linux Foundation die Agentic AI Foundation (AAIF) ins Leben gerufen. Diese Organisation widmet sich der Lösung eines der größten Probleme der aktuellen KI-Entwicklung: der fehlenden Kompatibilität. Bislang entwickeln Unternehmen ihre KI-Agenten in isolierten Ökosystemen. Ein Agent von Anbieter A kann kaum mit einem Tool von Anbieter B kommunizieren. Die AAIF soll diese Silos aufbrechen und eine Infrastruktur schaffen, in der verschiedene KI-Systeme reibungslos interagieren. Entwickler profitieren künftig von einheitlichen Protokollen, statt für jede Plattform neue Schnittstellen bauen zu müssen. Anzeige Anthropic stiftet den Standard Ein zentrales Element dieser neuen Stiftung ist das Model Context Protocol (MCP). Anthropic hatte diesen Standard ursprünglich entwickelt, um KI-Modelle sicher mit Datenquellen und Tools zu verbinden. Nun übergibt das Unternehmen die Kontrolle über das MCP an die neutrale Linux Foundation. Das MCP fungiert als universelle Sprache für KI-Agenten. Es ermöglicht Modellen, auf Dokumente oder Datenbanken zuzugreifen, ohne dass für jede Quelle eine eigene Integration nötig ist. Durch die Verlagerung in eine Open-Source-Governance wird sichergestellt, dass dieser Standard nicht von einem einzelnen Unternehmen dominiert wird. Dies schafft Vertrauen bei Entwicklern und fördert eine breite Akzeptanz im Markt. Die Schweiz der künstlichen Intelligenz Die Linux Foundation positioniert sich mit diesem Schritt als neutraler Boden für die Weiterentwicklung autonomer Systeme. Ähnlich wie bei Linux oder Kubernetes soll eine herstellerunabhängige Umgebung entstehen. Dies verhindert Vendor-Lock-in-Effekte und garantiert, dass die Basistechnologie für alle zugänglich bleibt. Neben den drei Gründungsmitgliedern schließen sich weitere Akteure der Initiative an. Das Ziel ist ein robustes Ökosystem, in dem KI-Agenten komplexe Aufgaben über verschiedene Anwendungen hinweg erledigen. Wenn ein KI-Assistent künftig eine Reise bucht, den Kalender pflegt und die Bezahlung abwickelt, basiert dies wahrscheinlich auf den Standards der AAIF.

  • OpenAI, Anthropic und mehr: „Big AI“ will gemeinsamen Standard für KI-Agenten schaffen

    Die Linux Foundation gründet die Agentic AI Foundation. Anthropic, OpenAI und Block steuern drei Open-Source-Projekte bei, während sich nahezu alle großen Technologiekonzerne als Mitglieder anschließen.

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  • Erkauft sich OpenAI mit 40 Millionen Dollar soziale Akzeptanz?

    Eine Oma häkelt und lernt dabei von ChatGPT

    Nano Banana

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    Die OpenAI Foundation schüttet 40,5 Millionen Dollar an 208 gemeinnützige US-Organisationen aus, um KI-Wissen an der Basis zu fördern. Die Gelder sind zweckungebunden („unrestricted grants“), was den Empfängern maximale Freiheit bei der Verwendung ermöglicht. Gefördert werden Projekte von KI-Bildung bis hin zu lokaler Innovation, um sicherzustellen, dass nicht nur Tech-Zentren von der Entwicklung profitieren.

    OpenAI: Announcing the initial People-First AI Fund grantees

    Die OpenAI Foundation startet ihre erste große Offensive zur Demokratisierung von künstlicher Intelligenz. Mit über 40 Millionen Dollar an zweckungebundenen Mitteln sollen hunderte US-Organisationen KI in den Alltag integrieren. Das Signal ist klar: Die Technologie soll nicht nur im Silicon Valley stattfinden. Die OpenAI Foundation hat die ersten Empfänger ihres „People-First AI Fund“ bekannt gegeben. Insgesamt fließen 40,5 Millionen Dollar an 208 gemeinnützige Organisationen in den Vereinigten Staaten. Das Ziel der Initiative ist es, lokale Gemeinschaften zu stärken und den Zugang zu künstlicher Intelligenz abseits der großen Tech-Zentren zu ermöglichen. Für Beobachter der Branche markiert dies einen strategischen Schritt, um die Akzeptanz und das Verständnis für KI-Modelle in der breiten Bevölkerung zu verankern. Geld ohne Fesseln für die Zivilgesellschaft Eine Besonderheit dieser Förderrunde ist die Art der Finanzierung. Die Foundation vergibt „unrestricted grants“, also zweckungebundene Mittel. Im Gegensatz zu projektbezogenen Geldern können die Empfänger diese Summen dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden – sei es für Gehälter, Infrastruktur oder experimentelle Programme. Bret Taylor, Vorsitzender des Stiftungsrats, betont, dass man Organisationen unterstützen wolle, die bereits zweckorientiert arbeiten und auf die Bedürfnisse ihrer Klienten reagieren. Das Interesse an dem Programm war massiv. Zwischen dem 8. September und 8. Oktober bewarben sich fast 3.000 Organisationen über ein kurzes Bewerbungsverfahren. Ein unabhängiges Gremium und externe Experten prüften die Anträge, bevor der Vorstand die finale Auswahl traf. Anzeige Von Alaska bis Texas: Wer profitiert Die Liste der Empfänger zeigt, dass OpenAI bewusst Organisationen außerhalb der üblichen Tech-Blase sucht. Gefördert werden Projekte in ländlichen wie städtischen Gebieten. Einige konkrete Beispiele verdeutlichen den Fokus: Digital NEST (Kalifornien): Ein Workforce-Development-Programm, das Jugendlichen in landwirtschaftlichen Regionen hilft, digitale Fähigkeiten für die moderne Ökonomie zu erlernen. Camai Community Health Center (Alaska): Ein Gesundheitszentrum, das untersucht, wie KI die medizinische Grundversorgung in entlegenen Gebieten verbessern kann. Warriors & Quiet Waters Foundation (Montana): Eine Organisation für Post-9/11-Veteranen, die nun KI-gestützte Wege zur Wiedereingliederung und Heilung erforscht. Tribal Education Departments National Assembly (Oklahoma): Eine von Ureinwohnern geführte Gruppe, die KI-Bildungsprogramme nutzt, um die Souveränität der Stämme zu stärken. Diese Breite zeigt den Versuch, KI als Werkzeug für sehr unterschiedliche gesellschaftliche Herausforderungen zu etablieren – von der Gesundheitsversorgung bis zur kulturellen Selbstbestimmung. Die Strategie hinter den Millionen Der „People-First AI Fund“ konzentriert sich auf drei Kernbereiche: KI-Bildung, lokale Innovation und wirtschaftliche Chancen. Es geht darum, Ängste abzubauen und Kompetenzen aufzubauen. Lehrer, Glaubensführer und Mentoren sollen befähigt werden, KI sinnvoll in ihrem Umfeld einzusetzen. Das Programm ist noch nicht abgeschlossen. Die Foundation kündigte bereits eine zweite Welle von Fördergeldern in Höhe von 9,5 Millionen Dollar an. Diese Mittel werden in den kommenden Monaten spezifisch vom Vorstand vergeben und sollen Organisationen unterstützen, die bereits transformative Arbeit in Bereichen wie Gesundheit leisten.

  • Wikipedia will Geld von KI sehen

    Ein Wikipedia Server wird von KI ausgesaugt

    Nano Banana

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    Die Wikimedia Foundation fordert KI-Firmen auf, das massenhafte Scraping von Wikipedia zu beenden. Stattdessen sollen Technologiekonzerne die kostenpflichtige „Wikimedia Enterprise“ API für KI-Trainingsdaten nutzen. Als Grund nennt die Stiftung eine massive Serverlast durch Bots und einen Rückgang menschlicher Besucher um 8%. Wikimedia argumentiert, dass KI auf menschlichem Wissen basiert und die Unternehmen dafür einen fairen Beitrag leisten müssen.

    Wikimedia Foundation Golem.de The Decoder TechCrunch Slashdot

    Die Wikimedia Foundation appelliert an KI-Unternehmen, das massive Abgreifen von Wikipedia-Daten zu stoppen. Stattdessen sollen die Firmen für den Datenzugriff bezahlen. Die Stiftung verzeichnet Server-Überlastungen durch Bots und einen bedenklichen Rückgang menschlicher Besucher. Bots verdrängen Menschen Wikipedia steht vor einem fundamentalen Problem. Während KI-Systeme die Inhalte der Online-Enzyklopädie in großem Stil für ihr Training nutzen, brechen die Serverlasten unter den automatisierten Anfragen fast zusammen. Diese Bot-Zugriffe übersteigen den normalen Traffic bei Weitem und verursachen enorme Kosten. Gleichzeitig beobachtet die Wikimedia Foundation einen besorgniserregenden Trend. Die Zahl der menschlichen Besucher auf Wikipedia ist im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gesunken. Die Stiftung sieht eine direkte Verbindung: KI-Chatbots beantworten viele Fragen direkt, wodurch der Klick auf die eigentliche Wikipedia-Quelle oft entfällt. Das bedroht das Ökosystem, das auf menschlicher Interaktion und freiwilligen Beiträgen basiert. Die bezahlte Lösung Die Stiftung fordert die KI-Branche nun unmissverständlich auf, die Spielregeln zu ändern. Unternehmen sollen das unautorisierte „Scraping“, also das massenhafte Herunterladen der Inhalte, einstellen. Stattdessen verweist Wikimedia auf die offizielle, kostenpflichtige Plattform „Wikimedia Enterprise“. Diese Enterprise-API wurde speziell für Großabnehmer von Daten entwickelt. Sie bietet einen stabilen, legalen und strukturierten Zugriff auf die Inhalte. Wikimedia stellt klar, dass dieser Dienst die angemessene Gegenleistung für die Nutzung der Daten in kommerziellen KI-Produkten darstellt. Ein Appell an die Fairness Hinter der Forderung steckt eine klare Haltung. Wikipedia ist eine der wichtigsten Quellen für menschliches Wissen, auf das sich KI-Modelle fundamental stützen. Ohne die jahrelange Arbeit tausender Freiwilliger wären die heutigen KI-Systeme nicht denkbar. Die Wikimedia Foundation argumentiert, dass die Profiteure dieser Technologie auch zu ihrem Erhalt beitragen müssen. Neben der finanziellen Unterstützung fordert die Stiftung mehr Transparenz. KI-Unternehmen sollen Wikipedia konsequent als Quelle nennen, wenn ihre Modelle auf Wissen aus der Enzyklopädie zurückgreifen. Nur so bleibt der Wert der menschlichen Wissenssammlung sichtbar.

  • KI frisst Wikipedia: Das stille Sterben der Online-Enzyklopädie

    3 KI Roboter Panzerknaller rauben die Bibliothek aus

    Nano Banana

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    Die Wikimedia Foundation meldet einen Rückgang der menschlichen Seitenaufrufe um circa 8 Prozent, während der Bot-Verkehr stark zunimmt. Grund dafür ist, dass KI-Chatbots Wikipedia-Inhalte direkt in ihren Antworten wiedergeben und Nutzer die Seite nicht mehr besuchen. Diese Entwicklung gefährdet das auf Spenden und Freiwilligen basierende Finanzierungs- und Betriebsmodell von Wikipedia. Die Stiftung warnt vor langfristigen Folgen für die Nachhaltigkeit und Qualität der freien Online-Enzyklopädie.

    Wikimedia Foundation Gizmodo Engadget WebProNews Tech.Liga.Net

    Künstliche Intelligenz bedroht eine ihrer wichtigsten Wissensquellen. Die Wikimedia Foundation meldet einen deutlichen Rückgang menschlicher Besucher, da immer mehr Nutzer Informationen über KI-Chatbots erhalten. Diese Entwicklung stellt das Zukunftsmodell der Online-Enzyklopädie fundamental infrage und könnte weitreichende Konsequenzen für den freien Zugang zu Wissen haben. KI-Bots verdrängen menschliche Nutzer Die Wikimedia Foundation hat neue, alarmierende Zahlen veröffentlicht. Die Seitenaufrufe von menschlichen Nutzern sind im Jahresvergleich um rund acht Prozent gesunken. Diese besorgniserregende Erkenntnis folgt auf eine verbesserte Erkennung von Bot-Verkehr, die im Mai 2025 eingeführt wurde und nun ein klareres Bild der tatsächlichen Nutzung zeichnet. Gleichzeitig registrierte die Stiftung einen massiven Anstieg des Datenverkehrs durch Bots. KI-Crawler und Chatbots durchsuchen die Plattform systematisch nach Informationen, um ihre eigenen Systeme zu trainieren und Anfragen zu beantworten. Der maschinelle Traffic nimmt also zu, während der menschliche Kontakt schwindet. Die unsichtbare Bedrohung des freien Wissens Das Kernproblem entsteht, weil KI-Systeme die Inhalte von Wikipedia direkt in ihre Antworten integrieren. Nutzer stellen ihre Fragen einem Chatbot und erhalten die gewünschte Information, ohne die ursprüngliche Wikipedia-Seite jemals zu besuchen. Die Online-Enzyklopädie wird so zur unsichtbaren Datenlieferantin im Hintergrund und verliert den direkten Kontakt zu ihrer Leserschaft. Diese Praxis entkoppelt die Nutzer von der Quelle des Wissens und den dahinterstehenden Prozessen. Die Transparenz, wer die Informationen erstellt und kuratiert hat, geht verloren. Für Wikipedia bedeutet dieser Trend eine existenzielle Herausforderung, da ihr gesamtes Ökosystem auf der Interaktion mit Menschen aufbaut. Ein Fundament in Gefahr Dieser Besucherschwund hat gravierende Folgen für die Plattform. Laut Marshall Miller von der Wikimedia Foundation gefährdet der Trend die finanzielle Basis von Wikipedia, die vollständig auf Spenden von Lesern beruht. Ohne Besucher gibt es weniger potenzielle Spender, was die Finanzierung des Betriebs gefährdet. Zudem lebt Wikipedia vom Engagement unzähliger freiwilliger Autoren und Editoren, die das Wissen zusammentragen und pflegen. Eine sinkende Nutzerzahl könnte auch das Interesse an einer aktiven Beteiligung verringern. Die langfristige Qualität und Nachhaltigkeit der größten Wissenssammlung der Welt stehen damit auf dem Spiel.

  • SciArena: o3 dominiert neue KI-Plattform zur Bewertung wissenschaftlicher Antworten

    Mit SciArena steht erstmals eine offene Plattform zur Verfügung, die Foundation Models anhand menschlicher Präferenzen bei wissenschaftlichen Literaturaufgaben bewertet. Erste Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Modellen.

    Der Artikel SciArena: o3 dominiert neue KI-Plattform zur Bewertung wissenschaftlicher Antworten erschien zuerst auf THE-DECODER.de.