Schlagwort: Cloudflare

  • Der erste Browser nur für KI

    Ein Snapshot eines Browsers

    GPT-Images-2.0

    Kurzfassung

    Quellen

    Cloudflare hat mit Kitesurf einen neuen Webbrowser speziell für KI-Agenten veröffentlicht.
    Das Programm verzichtet auf alle Funktionen für menschliche Nutzer wie Tabs oder visuelle Themes.
    Dadurch benötigt Kitesurf bis zu siebenmal weniger Arbeitsspeicher und CPU-Leistung als klassische Engines wie Chromium.
    Die Software läuft direkt isoliert auf Cloudflare Workers und steht aktuell als kostenlose Beta bereit.

    Cloudflare Blog: Introducing Kitesurf

    Cloudflare hat am Donnerstag den Webbrowser Kitesurf vorgestellt. Dieser richtet sich nicht an menschliche Nutzer, sondern ausschließlich an KI-Agenten. Er läuft direkt auf der Cloudflare-Plattform und benötigt einen Bruchteil der Ressourcen etablierter Browser. Ohne menschlichen Ballast Herkömmliche Browser-Engines wie Chromium berechnen Tabs, visuelle Themes und flüssiges Scrollen. Für KI-Modelle sind diese Funktionen überflüssig. Sie benötigen lediglich maschinenlesbare Inhalte und einen niedrigen Token-Verbrauch. Kitesurf verzichtet deshalb auf eine pixelgenaue grafische Darstellung. Der Browser beschränkt sich auf das Auslesen von HTML und CSS. Das senkt den Bedarf an Rechenleistung enorm. Bei HTML-Extraktionen benötigt Kitesurf laut Cloudflare bis zu siebenmal weniger Arbeitsspeicher als Chromium. Auch der CPU-Verbrauch ist drei- bis viermal niedriger. Bei der reinen Ladezeit ist Chromium durch seinen JIT-Compiler aktuell allerdings noch rund 1,7-mal schneller. + Quelle: Cloudflare Entwicklung in zwölf Wochen Das Projekt startete als Experiment. Ein Entwicklerteam nutzte KI-Agenten, um einen bestehenden Rust-Prototypen für die hauseigene Entwicklerplattform Cloudflare Workers anzupassen. Innerhalb von zwölf Wochen entstand daraus eine funktionierende Beta-Version. Kitesurf besteht derzeit rund 215.000 standardisierte Web-Platform-Tests des W3C. Cloudflare nutzt für den Browser vorwiegend die Programmiersprache Rust, kompiliert zu WebAssembly. Dadurch läuft der Code sehr nah an der Hardware und kommt ohne bremsende Emulationsschichten aus. Anzeige Frischer Start für jede Anfrage Wenn KI-Agenten das Web durchsuchen, laden sie oft beliebigen Code aus unbekannten Quellen herunter. Kitesurf stuft deshalb jede aufgerufene Seite als potenziell unsicher ein und isoliert jede einzelne Sitzung strikt voneinander. Zusätzlich ist die Architektur zustandslos aufgebaut. Wenn ein Fehler auftritt, reißt er keine laufenden Prozesse mit. Die Entwickler folgten dabei einer klaren Regel: »Jeder Fehler wird zu einem leeren Frame oder einem fehlenden Element degradiert, niemals zu einer toten Sitzung.« Kitesurf verwirft den fehlerhaften Zwischenstand einfach und startet die Anfrage neu. Das ermöglicht es, tausende Instanzen gleichzeitig zu starten und sie nach Erledigung sofort wieder zu beenden. + Quelle: Cloudflare Kostenlose Beta und offener Quellcode Kitesurf ist derzeit als kostenlose Beta-Version in Cloudflares Automatisierungs-Dienst Browser Run verfügbar. Entwickler können ihn über einen simplen Parameter in ihre bestehenden Skripte integrieren. Gängige Automatisierungs-Bibliotheken wie Puppeteer oder Playwright werden direkt unterstützt. Noch eignet sich Kitesurf primär für einfache Aufgaben wie Screenshots oder das Auslesen von Texten. Für komplexe Anwendungen, die etwa einen dauerhaften Login erfordern, verweist Cloudflare weiterhin auf Chromium. Künftig soll Kitesurf als Open-Source-Projekt veröffentlicht werden, damit Kunden eigene Instanzen auf ihren Konten betreiben können. Cloudflare bietet bis dahin einen öffentlichen Online-Playground an, in dem Entwickler die Rendering-Fähigkeiten im Detail ausprobieren können.

  • Cloudflare lässt Seitenbetreiber KI-Bots jetzt gezielt nach Zweck blockieren oder erlauben

    Cloudflare führt für alle Kunden differenzierte KI-Bot-Kontrollen ein: Statt pauschal zu blockieren, können Seitenbetreiber nun zwischen Search-, Training- und Agent-Bots unterscheiden. Ab dem 15. September 2026 werden Training- und Agent-Bots auf werbeführenden Seiten standardmäßig blockiert: ein Signal, dass menschliche Besucher Vorrang haben.

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  • Im Test von Cloudflare baut Mythos Preview eigenständig Exploitketten aus kleinen Fehlern

    Cloudflare hat Anthropics Sicherheits-KI Mythos Preview im Rahmen von Project Glasswing an über 50 eigenen Code-Repositories getestet.

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  • Cloudflare streicht 20% der Stellen für KI

    cloudflare arbeiter

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Nach DeepL kündigt auch Cloudflare an, einen großen Teil seiner Belegschaft zu entlassen.
    Rund 1.100 der 5.100 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen, was bis zu 150 Millionen US-Dollar an Abfindungen kosten wird.
    CEO Matthew Prince begründet den Schritt mit der Vorbereitung auf eine Ära der agentischen KI, die menschliche Arbeit ersetzen soll.
    Trotz des Personalabbaus rechnet das Unternehmen für das zweite Quartal 2026 mit steigenden Rekordumsätzen in Höhe von 650 Millionen US-Dollar.

    Reuters – Cloudflare to cut over 1,100 jobs

    Gestern kündigte DeepL den Abbau von 25 Prozent der Belegschaft an, heute meldet Reuters ähnliche Pläne bei Cloudflare. Der US-Konzern streicht ein Fünftel seiner Arbeitsplätze zugunsten von KI, obwohl die eigenen Umsätze kontinuierlich wachsen. KI-Modelle ersetzen menschliche Arbeit Insgesamt 1.100 der derzeit 5.100 Vollzeitstellen fallen bei dem Netzwerkdienstleister weg. Für diesen Personalabbau kalkuliert das Management vorerst mit erheblichen Zusatzkosten. Bis zu 150 Millionen US-Dollar plant das Unternehmen für anstehende Abfindungen sowie mögliche Gerichtsverfahren ein. Dabei agiert Cloudflare keineswegs aus einer wirtschaftlichen Notlage heraus. Vielmehr treibt CEO Matthew Prince eine strategische Automatisierung voran. Aktuell evaluiert die Führungsebene detailliert, in welchen konkreten Bereichen KI-Modelle die bestehenden Teams ergänzen oder deren Aufgaben gänzlich übernehmen. Ziel dieser umfassenden Umstrukturierung ist laut Prince die Vorbereitung auf eine »Ära der agentischen KI«. Komplexe interne Abläufe sollen durch solche autonomen Systeme langfristig deutlich schneller und kostengünstiger ablaufen. Anzeige Rekordumsätze trotz Jobabbau An den Finanzmärkten sorgte die überraschende Ankündigung für direkte Schwankungen. Zuvor verzeichnete das Wertpapier seit Mitte April 2026 einen beachtlichen Anstieg von 167 auf 256 US-Dollar. Zum kommenden Börsenstart rechnen Experten nun mit einem vorläufigen Kursrutsch auf rund 210 US-Dollar. Operativ geht der Konzern jedoch von einem ungebremsten Wachstum aus. Aktuelle Schätzungen für das zweite Quartal 2026 prognostizieren Einnahmen in Höhe von 650 Millionen US-Dollar. Im vierten Quartal 2025 lag dieser Wert noch bei 615 Millionen US-Dollar. Trotz der bald fehlenden Arbeitskräfte plant der Dienstleister keine Abstriche bei der Leistung. Durch den verstärkten Fokus auf künstliche Intelligenz soll das operative Geschäft in Zukunft stattdessen noch effizienter und lukrativer werden.

  • Cloudflare ändert das Internet: Geld für KI-Daten statt Blockaden

    Ein Crawler mit Geldbeutel vor einer Paywall

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Cloudflare übernimmt das Startup Human Native, um einen Marktplatz für KI-Trainingsdaten zu etablieren. Webseitenbetreiber können durch die „Pay Per Crawl“-Technologie automatisiert Geld für das Auslesen ihrer Inhalte verlangen. Der Schritt ist eine Antwort auf den EU AI Act und zunehmende Urheberrechtskonflikte mit KI-Firmen. Die Infrastruktur wandelt das Internet von einem Selbstbedienungsladen in einen geregelten Markt für Datenlizenzen.

    EU will Auskunft über die Trainingsdaten von ChatGPT – T3N

    Cloudflare launches Pay Per Crawl marketplace – TechCrunch

    The web has a new system for making AI companies pay up – The Verge

    Cloudflare übernimmt das Startup Human Native und positioniert sich damit als zentraler Vermittler im Konflikt um urheberrechtlich geschützte Trainingsdaten. Für Webseitenbetreiber entsteht so eine technische Infrastruktur, um KI-Firmen für das Auslesen ihrer Inhalte direkt zur Kasse zu bitten. Vom Türsteher zum Daten-Makler Lange Zeit glich das Internet für KI-Entwickler einem kostenlosen Selbstbedienungsladen. Cloudflare bot Webseitenbetreibern im vergangenen Jahr zunächst Werkzeuge an, um diese KI-Bots per Knopfdruck pauschal auszusperren. Mit der Übernahme von Human Native vollzieht das Unternehmen nun einen strategischen Schwenk: Statt Bots nur zu blockieren, sollen sie künftig zur Kasse gebeten werden. Human Native hat sich auf die Vermittlung zwischen Rechteinhabern und KI-Modellentwicklern spezialisiert. Die Technologie des Startups ermöglicht es, Inhalte genau zu identifizieren und Lizenzvereinbarungen automatisiert abzuwickeln. Cloudflare integriert diese Logik tief in sein riesiges Netzwerk, über das ein signifikanter Teil des weltweiten Internetverkehrs läuft. Das Ziel ist ein standardisierter Marktplatz, auf dem Webseitenbetreiber festlegen, zu welchem Preis ihre Daten für das Training von Modellen genutzt werden dürfen. Anzeige Rechtlicher Druck und das Ende der „Wild West“-Mentalität Der Zeitpunkt für diesen Schritt ist nicht zufällig gewählt. Große KI-Akteure wie OpenAI, Apple oder Nvidia stehen zunehmend unter Druck. Berichte über das ungefragte Nutzen von YouTube-Inhalten oder urheberrechtlich geschützten Texten häufen sich. Gleichzeitig fordert der EU AI Act massive Transparenz darüber, mit welchen Daten Modelle trainiert wurden. Die Zeiten, in denen Daten unbemerkt abgegriffen wurden, neigen sich dem Ende zu. Für Publisher und Creator war die Situation bisher unbefriedigend: Sie konnten ihre Inhalte entweder komplett vor Crawlern verstecken und damit Reichweite riskieren, oder sie wurden ohne Kompensation ausgelesen. Individuelle Lizenzdeals waren bisher nur großen Medienhäusern vorbehalten, da der bürokratische Aufwand für kleinere Seiten zu hoch war. Cloudflare will diese Lücke schließen, indem es die Verhandlung und technische Auslieferung der Daten automatisiert bündelt. Automatisierte Abrechnung per Crawler Die technische Vision hinter der Übernahme ist das sogenannte „Pay Per Crawl“-Modell. Ähnlich wie bei Werbeanzeigen könnten Webseitenbetreiber dynamische Preise festlegen. Ein KI-Bot, der eine Seite besucht, weist sich digital aus und akzeptiert die Lizenzbedingungen in Echtzeit. Die Infrastruktur von Cloudflare prüft den Zugriff und wickelt im Hintergrund die Zahlung ab. Ergänzend dazu arbeitet Cloudflare mit der x402 Foundation zusammen, um Zahlungsmethoden zu entwickeln, die speziell auf autonome KI-Agenten zugeschnitten sind. Damit positioniert sich das Unternehmen als unverzichtbare Mautstelle im Internet der Zukunft, die sicherstellt, dass hochwertige Daten nicht versiegen, sondern zu einem handelbaren Gut werden.

  • Webseitenbetreiber sollen für KI-Training bezahlt werden: Cloudflare übernimmt Human Native

    Cloudflare will mit der Übernahme des britischen Startups Human Native ein neues Bezahlmodell aufbauen.

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  • Cloudflare übernimmt Replicate mit deren 50.000 KI-Modellen

    Cloudflare übernimmt Replicate und erweitert damit seinen KI-Modellkatalog auf über 50.000 Modelle.

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  • Perplexity soll Webseiten-Blockaden mit getarnten Crawlern umgehen

    Der KI-Antwortdienst Perplexity soll laut Cloudflare heimlich Webseiten crawlen, selbst wenn Betreiber dies explizit über robots.txt oder Firewall-Regeln verbieten. Das Unternehmen soll dafür seine Identität verschleiern und gegen etablierte Internet-Normen verstoßen.

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  • Cloudflare will das WWW retten: Neues Modell stoppt KI-Crawler ohne Erlaubnis

    Cloudflare führt ein genehmigungsbasiertes Modell für KI-Crawler ein. Website-Betreiber erhalten mehr Kontrolle, während Medienhäuser und Plattformen auf einen faireren Umgang mit Originalinhalten hoffen.

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