Schlagwort: Behörden

  • China erwägt Exportbremse für seine besten KI-Modelle, und Europa gerät weiter in die Zange

    Chinas Behörden prüfen laut Reuters, den Auslandszugang zu den stärksten heimischen KI-Modellen einzuschränken – betroffen wären Alibaba, Bytedance und Z.ai. Damit behandeln beide Supermächte KI als strategisches Gut. Für Europa schließt sich der bequeme Ausweg über günstige chinesische Open-Source-Modelle womöglich schneller als gedacht.

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  • Taiwan weitet Untersuchung zu Chip-Schmuggel nach China aus

    An editorial-style, hand-drawn modern illustration depicting a capable artificial intelligence computer chip build in CHINA. The illustration is sophisticated and thought-provoking, with a capable artificial intelligence computer chip depicted realistically, yet subtly altered to suggest artificiality. The background is elegant and minimalist, focusing the viewer's attention on the a capable artificial intelligence computer chip. The style is sophisticated and professional, suitable for an editorial context

    Taiwanesische Behörden haben Büros von Super Micro Computer und mehrerer lokaler Partnerfirmen durchsucht.

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  • Dario Amodei fordert Ende für »freie« KI

    Dario Amodei mit 4 Ideen

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    Kurzfassung

    Quellen

    Anthropic-Chef Dario Amodei fordert ein Ende der freiwilligen Selbstkontrolle und verlangt staatliche Blockaderechte für gefährliche KI-Modelle.
    Aufgrund der Fähigkeiten neuer Systeme wie Claude Mythos Preview schlägt er zwingende Tests durch unabhängige Dritte vor.
    Gleichzeitig warnt er vor dauerhaften Jobverlusten und fordert finanzielle Sicherheitsnetze sowie eine globale KI-Allianz demokratischer Staaten.

    darioamodei.com – Policy on the AI Exponential

    Anthropic-CEO Dario Amodei fordert in einem neuen Strategiepapier ein Ende der freiwilligen Selbstkontrolle für KI-Unternehmen. Statt reiner Transparenz verlangt er verbindliche Tests für neue KI-Modelle durch unabhängige Dritte. Behörden sollen die Veröffentlichung gefährlicher Systeme zukünftig komplett blockieren können. Vorbild Luftfahrtbehörde Die Zeit für abwartende Politik ist laut Amodei vorbei. Er zieht einen direkten Vergleich zu Flugzeugen oder Medikamenten. KI-Modelle seien ähnlich essenziell für die Wirtschaft, bergen bei Fehlfunktionen aber vergleichbare Lebensgefahren. Daher schlägt er eine Regulierungsbehörde nach dem Vorbild der US-Luftfahrtbehörde FAA vor. Der Vorstoß folgt auf die Veröffentlichung von Claude Mythos. Dieses KI-Modell hat laut Amodei bewiesen, dass die Systeme mittlerweile akute Risiken für die globale Cybersicherheit, kritische Infrastruktur und den Finanzsektor darstellen. Er rechnet zeitnah mit weiteren Bedrohungen im Bereich biologischer Waffen und durch den Kontrollverlust über autonome Systeme. Um diese Gefahren abzuwehren, veröffentlicht Anthropic parallel einen konkreten Gesetzesentwurf. KI-Modelle, die einen bestimmten Grenzwert an Rechenleistung überschreiten, müssen zwingend auf vier Kernrisiken getestet werden: Cybersicherheit, Biowaffen, Kontrollverlust und automatisierte Forschung. Erfüllt ein KI-Modell diese Sicherheitsstandards nicht, soll die Regierung den Rollout stoppen können. Anzeige Finanzielle Absicherung bei Jobverlust Amodei warnt zudem vor tiefgreifenden makroökonomischen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Er rechnet damit, dass bei anhaltender Skalierung in ein bis zwei Jahren ein »Land voller Genies in einem Rechenzentrum« entstehen wird. Dies werde zu einer dauerhaften Verdrängung von Arbeitskräften führen, da KI als genereller Ersatz für menschliche Kognition diene. Anthropic stellt daher ein politisches Rahmenwerk vor, das diese Folgen abfedern soll, und sichert diesem erhebliche finanzielle Mittel zu. Zu den vorgeschlagenen staatlichen Maßnahmen zählen Lohnversicherungen, Steueranreize zur Mitarbeiterbindung sowie langfristige Einkommensunterstützungen. Letztere könnten durch höhere Kapitalertragssteuern oder Abgaben der profitierenden Technologieunternehmen finanziert werden. Medizinische Zulassungen und Bürgerrechte Während Amodei bei KI-Modellen für mehr Kontrolle plädiert, fordert er im medizinischen Bereich das Gegenteil. Behörden wie die FDA oder die EMA seien zu langsam für das kommende Innovationstempo. Sie müssten Verfahren beschleunigen, um KI-gestützte Simulationen und neue Medikamentenklassen schneller für klinische Studien zuzulassen. Gleichzeitig sieht Amodei die Notwendigkeit, Bürgerrechte vor staatlicher Überwachung zu schützen. Er fordert ein Verbot autonomer Waffensysteme im Inland und will gesetzliche Schlupflöcher schließen, die den Datenkauf für Massenüberwachung ermöglichen. Zudem sollen Bürger, die mit rechtlichen Maßnahmen des Staates konfrontiert sind, ein Anrecht auf juristische Unterstützung durch ein KI-Modell erhalten, das dem System der Behörden ebenbürtig ist. Geopolitische Allianz der Demokratien Auf internationaler Ebene plädiert der Anthropic-Chef für eine feste Koalition demokratischer Staaten. Diese Allianz soll die Lieferketten für Chips und Fertigungsanlagen kontrollieren und autoritären Regimen den Zugang verwehren. Mitglieder dieser Koalition sollen im Gegenzug wirtschaftlich eng kooperieren, den Datenaustausch erleichtern und sich technologisch gegenseitig verteidigen.

  • Nach Claude-Mythos-Debatte: Weißes Haus reagiert mit Executive Order auf KI-Sicherheitsrisiken

    Das Weiße Haus verpflichtet per Executive Order Behörden wie das Pentagon und die CISA, binnen 30 Tagen die Cyberabwehr mit KI-Werkzeugen zu stärken. KI-Entwickler können Modelle freiwillig zur Sicherheitsbewertung vorlegen. Eine Genehmigungspflicht schließt die Order ausdrücklich aus. Wie freiwillig die Zusammenarbeit mit der Regierung tatsächlich bleibt, ist fraglich.

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  • Chinas neuer eiserner Vorhang für KI-Experten

    Ein Wal will aus China raus

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    Kurzfassung

    Quellen

    Chinesische Behörden weiten Reisebeschränkungen nun auf private KI-Firmen aus.
    Wichtige KI-Fachkräfte von Alibaba und DeepSeek benötigen für Auslandsreisen eine staatliche Genehmigung.
    Die Regierung will damit den Abfluss von sensiblem Fachwissen und Spitzenkräften in die USA verhindern.
    Bisher galten vergleichbare Regelungen primär für Mitarbeiter in staatsnahen Institutionen.

    Bloomberg: China Expands Travel Curbs to Top AI Talent at Private Firms
    The Straits Times: China expands travel curbs to top AI talent at private firms
    The Edge Malaysia: China said to expand travel curbs to top AI talent at private firms
    Business Today Malaysia: China Imposes Travel Ban On Top AI Talent In Private Firms

    Chinesische Behörden verbieten wichtigen KI-Fachkräften privater Unternehmen wie Alibaba und DeepSeek ungenehmigte Auslandsreisen. Die strengen Kontrollen für internationale Flüge weiten die staatliche Macht auf den privaten Tech-Sektor aus und erschweren den globalen Austausch. Angst vor dem Verlust wertvoller KI-Modelle Bisher galten solche harten Restriktionen in der Volksrepublik primär für staatsnahe Forschungseinrichtungen. Nun greift die Regierung direkt in den Alltag ziviler Tech-Konzerne ein. Das primäre Ziel dieser Vorgabe ist der strikte Schutz fortschrittlicher Technologie. Peking möchte um jeden Preis verhindern, dass Details über die Architektur neuer KI-Modelle in ausländische Hände geraten. Der harte globale Wettbewerb zwingt den Staat zu drastischen Kontrollmaßnahmen. Besonders der andauernde Konkurrenzkampf mit den USA beschleunigt die aktuelle staatliche Abschottung. Wenn herausragende Köpfe in den Westen abwandern, schwächt das die heimische Wirtschaft im Tech-Sektor direkt. Die Behörden prüfen daher vor jedem Abflug extrem präzise, wer für welche spezifischen Forschungsprojekte das Land verlassen darf. Anzeige Erinnerungen an die Ära der Sowjetunion Diese restriktive Politik weckt unweigerlich historische Assoziationen. Die Methoden erinnern stark an die Sowjetunion, als Wissenschaftler den Staat nicht frei verlassen durften, um das eigene Wissen abzuschirmen. Im Jahr 2026 wiederholen sich solche Muster der strikten Isolation auf dem Feld der künstlichen Intelligenz. Für Unternehmen wie Alibaba oder das Start-up DeepSeek bedeutet das einen immensen administrativen Aufwand. Sie müssen die strategische Bedeutung ihres Personals bewerten und rechtzeitig staatliche Anträge für jede Reise stellen. Ein spontaner Flug zu einer Konferenz über Themen der künstlichen Intelligenz entfällt damit völlig.

  • Weißes Haus sucht Weg zurück zu Anthropic nach Streit mit dem Pentagon

    Das Weiße Haus arbeitet laut Axios an einer Regelung, die es Behörden ermöglichen soll, Anthropics KI-Modelle wieder zu nutzen, einschließlich des neuen Modells Mythos, das laut Berichten Cyberangriffe automatisieren kann.

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  • Nach Amoklauf in Kanada: OpenAI will bei ChatGPT-Verdachtsmomenten schneller Behörden informieren

    OpenAI verschärft nach einer tödlichen Schulschießerei in Kanada seine Regeln für die Zusammenarbeit mit Behörden. Das Unternehmen hatte das Konto des Verdächtigen gesperrt, aber die Polizei nicht informiert.

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  • KI-Pakt mit den USA

    Ein trojanisches Pferd unter dem Brandenburger Tor

    KI-Pakt mit den USA SAP und OpenAI bringen ChatGPT in deutsche Amtsstuben – doch Kritiker warnen vor dem Ausverkauf unserer digitalen Souveränität an Amerika. Kurzfassung | Andreas Becker, 25.09.25
    gpt-image-1 | All-AI.de EINLEITUNG Deutschlands öffentliche Verwaltung steht vor einem gewaltigen Technologiesprung. Ab 2026 wollen SAP und OpenAI gemeinsam KI-Dienste wie ChatGPT in Behörden, Schulen und Universitäten bringen. Das Projekt verspricht eine Revolution der Effizienz, stößt aber auf massive Kritik. Während die Befürworter von einer Modernisierungsoffensive sprechen, warnen Experten vor einer gefährlichen und kaum umkehrbaren Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen. Es ist ein Pakt mit weitreichenden Folgen für die digitale Souveränität des Landes. NEWS Das Versprechen einer modernen Verwaltung Die Partnerschaft zwischen dem Walldorfer Software-Riesen SAP und dem KI-Vorreiter OpenAI soll unter dem Namen „OpenAI for Germany“ starten. Ziel ist es, Millionen Beschäftigten im öffentlichen Sektor leistungsstarke KI-Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um Prozesse wie die Aktenführung oder Datenanalysen zu automatisieren. Laut SAP-Chef Christian Klein entstehe eine Lösung, „die in Deutschland für Deutschland entwickelt wird“, und OpenAI-CEO Sam Altman verspricht, dass das Angebot im Einklang mit deutschen Werten von Vertrauen und Sicherheit stehen werde. Die technische Umsetzung soll über die SAP-Tochter Delos Cloud erfolgen, die dafür ihre Rechenzentren massiv mit 4.000 neuen Grafikprozessoren aufrüsten will. Alle Daten sollen ausschließlich in Deutschland gespeichert und verarbeitet werden. Die Ankündigung ließ die SAP-Aktie bereits deutlich steigen, da Investoren auf ein lukratives Geschäft mit dem Staat hoffen. Für SAP ist der Deal ein zentraler Baustein seiner Strategie, die digitale Souveränität Deutschlands mit Investitionen von über 20 Milliarden Euro zu stärken. Die Realität der digitalen Abhängigkeit Trotz der Zusicherungen von SAP und OpenAI warnen Kritiker eindringlich vor einer Mogelpackung. Das Kernproblem: Obwohl die Server in Deutschland stehen, basiert die gesamte Infrastruktur auf amerikanischer Technologie. Die Delos Cloud nutzt als technische Basis die Azure-Plattform von Microsoft, die KI-Modelle stammen von OpenAI aus San Francisco und die unverzichtbaren KI-Chips liefert Nvidia aus Kalifornien. Damit bleibt die deutsche Verwaltung fundamental von Technologie und Updates aus den USA abhängig. Diese Konstellation wird von Experten als „Microsoft-Cloud im Delos-Mantel“ bezeichnet. Harald Wehnes von der Gesellschaft für Informatik kritisiert die „extrem hohe Abhängigkeit der Bundesverwaltung von Microsoft mit den daraus resultierenden Risiken“. Ein weiteres großes Problem ist der US Cloud Act, der amerikanischen Behörden den Zugriff auf Daten erlaubt, selbst wenn diese auf Servern in Europa gespeichert sind. Die Zusicherung, Daten blieben in Deutschland, bietet somit keine absolute Sicherheit vor dem Zugriff durch US-Geheimdienste. Europäische Alternativen geraten ins Hintertreffen Während die Politik den Pakt mit den US-Konzernen vorantreibt, werden heimische Open-Source-Lösungen an den Rand gedrängt. Initiativen wie `openDesk`, entwickelt vom Zentrum für Digitale Souveränität, bieten bereits jetzt einen souveränen digitalen Arbeitsplatz für Behörden. Diese Alternativen gewährleisten volle Kontrolle über Daten und Software, werden durch die strategische Ausrichtung auf Microsoft- und OpenAI-Produkte jedoch systematisch geschwächt. Die Entscheidung für „OpenAI for Germany“ könnte somit eine Weichenstellung für Jahrzehnte sein. Sie wirft die zentrale Frage auf, ob Deutschland seine digitale Zukunft in die Hände amerikanischer Konzerne legen will oder den anspruchsvolleren Weg einer echten technologischen Unabhängigkeit wählt. Der Preis für mehr Effizienz könnte der Verlust der Kontrolle sein. MITMACHEN Hat Dir der Beitrag gefallen oder geholfen? Dann hilf uns mit einem Klick weiter – dauert nur Sekunden. Teile diesen Beitrag Folge uns auf Social Media Mastodon X Bluesky Facebook LinkedIn Youtube Unterstütze uns direkt KI-Tools sind teuer – unser Wissen bleibt kostenlos. Spende einmalig via PayPal oder werde YouTube-Mitglied (ab 0,99 €). Dafür liefern wir täglich News, ehrliche Tests und praxisnahe Anleitungen. Danke dir! PayPal – Spende Youtube – ABO KURZFASSUNG OpenAI und SAP planen ab 2026 die Integration von ChatGPT und KI-Diensten in deutsche Behörden, Schulen und Universitäten über die Delos Cloud-Infrastruktur. Die Kooperation verspricht deutsche Datenspeicherung und Compliance, nutzt jedoch weiterhin amerikanische Technologie von Microsoft Azure und Nvidia-Chips. Kritiker warnen vor wachsender Abhängigkeit von US-Konzernen und bezeichnen das Projekt als „Microsoft-Cloud im Delos-Mantel“ ohne echte digitale Souveränität. Die Bundesregierung unterstützt das Projekt trotz offener Sicherheitsfragen, während deutsche Open-Source-Alternativen wie openDesk in den Schatten gedrängt werden. QUELLEN Golem SAP News FAZ Pro Computerbase Netzpolitik.org

  • OpenAI steigt verstärkt in KI-Beratung und -Entwicklung für Unternehmenskunden ein

    OpenAI baut seine Beratungsdienste für Unternehmen und Behörden aus und verlangt dafür laut The Information mindestens zehn Millionen US-Dollar pro Kunde.

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