Schlagwort: AWS

  • Wenn die eigene künstliche Intelligenz das System lahmlegt

    Ein Amazon Rechenzentrum mit einem KI-Roboter-Agenten-Saboteur

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    Interne KI-Programmierassistenten von Amazon haben fehlerhaften Code generiert, der zu Ausfällen bei den Cloud-Diensten von AWS führte.
    Die verantwortlichen Entwickler hatten die von der künstlichen Intelligenz vorgeschlagenen Code-Zeilen offensichtlich ungeprüft in die produktiven Systeme übernommen.
    Amazon weist der KI jedoch keine Schuld zu und sieht die Verantwortung allein bei den Mitarbeitern, die ihre Prüfpflicht vernachlässigten.
    Die Vorfälle unterstreichen die technischen Risiken und Sicherheitslücken beim unkontrollierten Einsatz von Sprachmodellen in kritischen IT-Infrastrukturen.

    Amazon service was taken down by AI coding bot (Financial Times)

    Amazon’s cloud unit hit by at least two outages involving AI tools, FT says (Reuters)

    Interne KI-Programmierassistenten von Amazon haben offenbar zu mindestens zwei Systemausfällen bei den Cloud-Diensten von AWS geführt. Laut Informationen der Financial Times generierten die Modelle fehlerhaften Code, der von den Entwicklern in kritische Produktionsumgebungen übernommen wurde. Mangelnde Code-Prüfung führt zu Störungen Bei den Vorfällen stehen die Amazon-eigenen KI-Assistenten Kiro und Q Developer im Zentrum. Diese Systeme generieren eigenständig Code-Vorschläge, um Softwareentwickler bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten und Prozesse zu beschleunigen. Der ausgegebene Code enthielt jedoch in mindestens zwei Fällen schwerwiegende Logikfehler. Die zuständigen Mitarbeiter überprüften die vorgeschlagenen Zeilen offensichtlich nicht ausreichend und pflegten sie direkt in die aktiven Systeme ein. Dies löste in der Folge messbare Ausfälle innerhalb der Cloud-Infrastruktur aus. Anzeige Amazon sieht menschliches Versagen Der Konzern weist eine direkte Schuld der künstlichen Intelligenz an den Abstürzen strikt zurück. Das Unternehmen argumentiert, dass die KI lediglich als Assistenz fungiere und keine eigenständigen Änderungen an den Servern vornehme. Die finale Verantwortung für die Qualitätssicherung liege laut Amazon ausschließlich bei den Entwicklern. Diese müssen jeden von der KI generierten Code-Block manuell verifizieren und testen, bevor er für den Live-Betrieb freigegeben wird. Entwickler verursachten die Störungen direkt mit, weil sie die fehlerhaften KI-Ausgaben ungeprüft akzeptierten. Technische Tücken der Code-Generierung Die Ausfälle verdeutlichen ein generelles Problem beim Einsatz großer Sprachmodelle in der professionellen Softwareentwicklung. Die künstliche Intelligenz produziert oft syntaktisch korrekt wirkenden, aber im spezifischen Kontext logisch fehlerhaften Code. Sie erfasst komplexe Systemabhängigkeiten in umfassenden Architekturen nicht immer vollständig. Zudem wiesen die genutzten Plugins laut jüngsten Security Bulletins von AWS eigene technische Schwachstellen auf. Sicherheitsforscher entdeckten in der Vergangenheit beispielsweise Anfälligkeiten für Prompt Injections innerhalb der Entwicklungsumgebungen. Unternehmen müssen daher zwingend mehrstufige Testverfahren etablieren, um unbrauchbare KI-Vorschläge vor dem produktiven Einsatz abzufangen.

  • Amazons KI-Coding-Tools sollen zwei AWS-Ausfälle mitverursacht haben

    Amazons Cloud-Sparte AWS hat laut einem Bericht der Financial Times mindestens zwei Ausfälle erlitten, bei denen hauseigene KI-Tools involviert waren. Amazon bestreitet den Zusammenhang und spricht von Benutzerfehlern.

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  • Amazons 38-Milliarden-Coup: OpenAI kauft AWS leer

    Ein OpenAI Roboter im Amazon Lager

    Nano Banana

    Kurzfassung

    Quellen

    OpenAI hat eine massive 7-Jahres-Partnerschaft über 38 Milliarden Dollar mit Amazon Web Services (AWS) geschlossen. Der Deal verschafft OpenAI Zugang zu Hunderttausenden Nvidia-GPUs, die für das Training von KI-Modellen benötigt werden. Dies ist ein strategischer Wendepunkt, da OpenAI seine Abhängigkeit von Hauptinvestor Microsoft reduziert. Die Partnerschaft beendet die bisherige Exklusivität von Microsoft als alleinigem Cloud-Anbieter für OpenAI.

    OpenAI – AWS Partnership Announcement Amazon Web Services Official Blog – AWS and OpenAI announce multi-year strategic partnership Andy Jassy (Amazon CEO) – Twitter/X Post Reuters – OpenAI, Amazon strike $38 billion agreement for ChatGPT maker to use AWS BBC News – ChatGPT owner OpenAI signs $38bn cloud computing deal

    Ein Paukenschlag in der Tech-Welt. OpenAI und Amazon Web Services (AWS) haben eine Partnerschaft über 38 Milliarden Dollar besiegelt. Der Deal verschafft dem KI-Pionier massiven Zugang zu Rechenleistung und bricht die bisherige Exklusivität von Microsoft. Ein Pakt für massive Rechenleistung Kern der Vereinbarung ist der massive Kauf von Cloud-Ressourcen. Über die nächsten sieben Jahre investiert OpenAI 38 Milliarden Dollar, um die Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS) zu nutzen. Offizielle Mitteilungen beider Unternehmen bestätigten diese neue strategische Zusammenarbeit. Der Deal ist einer der größten in der Geschichte der Cloud-Industrie. OpenAI sichert sich damit den Zugriff auf Hunderttausende begehrte Nvidia-Grafikprozessoren (GPUs) auf der AWS-Plattform. Diese Recheneinheiten sind der Flaschenhals und gleichzeitig der Treibstoff für das Training und den Betrieb fortschrittlicher KI-Modelle wie ChatGPT. Amazon gilt als einer der größten Anbieter dieser spezialisierten Hardware und baut seine Kapazitäten massiv aus. Strategische Wende: Die Loslösung von Microsoft Der Schritt ist ein strategischer Wendepunkt für OpenAI. Bisher liefen die anspruchsvollen KI-Modelle fast ausschließlich auf der Azure-Cloud von Microsoft. Diese enge Bindung war logisch, da Microsoft nicht nur Partner, sondern auch der mit Abstand größte Investor des KI-Unternehmens ist. Diese Exklusivität ist nun Geschichte. Mit Amazon holt OpenAI erstmals einen zweiten, ebenbürtigen Cloud-Giganten an Bord. Branchenbeobachter werten dies als klare Diversifizierungsstrategie. OpenAI verringert seine Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter und zwingt seine beiden größten Partner in einen direkten Wettbewerb um die besten Konditionen. Der Kampf um die KI-Infrastruktur Die Nachricht löste an der Börse sofort Reaktionen aus. Die Aktie von Amazon verzeichnete nach der Ankündigung deutliche Kursgewinne im vorbörslichen Handel. Investoren sehen in dem Deal einen Beweis für die Stärke von AWS im Zukunftsmarkt KI. Für Microsoft dürfte der Deal hingegen ein Dämpfer sein. Obwohl die Partnerschaft mit OpenAI bestehen bleibt, ist das Monopol auf die Rechenlast des wichtigsten KI-Startups gebrochen. Amazon-Chef Andy Jassy betonte, dass AWS die leistungsfähigste Infrastruktur für KI-Workloads biete.

  • OpenAI und Amazon Web Services (AWS) kündigen 38-Milliarden-Dollar-Kooperation an

    OpenAI nutzt künftig die Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS), um seine KI-Modelle zu betreiben und weiterzuentwickeln. Die Partnerschaft hat ein Volumen von 38 Milliarden US-Dollar und läuft über mehrere Jahre.

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