Schlagwort: Amazon

  • KI-generierte Bücher überschwemmen Amazon und drücken den Umsatz für menschliche Autoren

    Massenproduktion von KI-generierten Büchern auf Fließband vor Amazon-Kindle-Webseite.

    KI-generierte Bücher machen bereits 20 Prozent des selbstverlegten Katalogs auf Amazon aus, erzielen aber nur 12 Prozent der Verkäufe. Dennoch sinkt laut einer Studie der Umsatz pro Buch auch bei rein menschlich geschriebenen Titeln, und zwar in sieben von acht Genres. Die Ergebnisse könnten laufende Urheberrechtsklagen gegen KI-Anbieter mit bislang fehlender empirischer Evidenz stützen.

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  • Amazon trainiert KI mit Videos und Chats von Twitch

    Eine Twitch KI Flagge greift nach Daten

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    Kurzfassung

    Quellen

    Twitch erlaubt Streamern nun, dem Training von KI-Modellen durch den Mutterkonzern Amazon zu widersprechen.
    Bislang wurden Nutzerdaten wie Videos und Chats standardmäßig für diese Entwicklung genutzt.
    Eine nutzerfreundliche Opt-in-Lösung schließt das Management offen aus, da sonst niemand dem Datenabgriff zustimmen würde.

    Ars Technica: Twitch content has trained Amazon AI for years, but users can opt out now
    TechCrunch: Amazon will train on Twitch streamers‘ content by default, unless they opt out

    Twitch-Streamer können jetzt verhindern, dass Amazon ihre Videos und Chats für das Training generativer KI verwendet. Die Plattform hat einen entsprechenden Schalter integriert, nachdem Nutzerdaten offenbar jahrelang standardmäßig in die KI-Entwicklung flossen. Keine Chance für Opt-in Der neue Schalter findet sich in den Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen des Kontos. Wer die Funktion nicht deaktiviert, gewährt Amazon weiterhin Zugriff auf Streams, Videos, Clips und Chats. Das Material soll helfen, künftige KI-Modelle des Mutterkonzerns zu trainieren. Als Beispiel nennt Twitch die Weiterentwicklung von Sprache-zu-Text-Systemen, die unter anderem für automatische Untertitel genutzt werden. Die Entscheidung sorgte in der Community umgehend für Kritik. Viele Nutzer übertragen wöchentlich stundenlang ihr Gesicht und ihre Stimme ins Netz. Twitch-Produktchef Mike Minton erklärte in einem Livestream vor knapp 3.000 Zuschauern, warum das Unternehmen auf einen Opt-out-Zwang setzt. Auf die vielfache Forderung nach einer Opt-in-Lösung antwortete er direkt: »Wenn das Opt-in wäre, würde niemand zustimmen. Das ist ehrlich gesagt die Antwort.« Anzeige Unklarheit über bisherige Daten Dass Amazon die Plattform-Inhalte für KI-Projekte nutzt, ist nicht neu. Bereits 2024 hatte Minton auf einer Veranstaltung bestätigt, dass Twitch-Daten im Rahmen lokaler Datenschutzvorgaben für das KI-Training herangezogen werden. Unklar bleibt, was in den vergangenen zwei Jahren mit den Nutzerdaten passiert ist. Auf die Frage eines Streamers, ob seine bisherigen Videos bereits verarbeitet wurden, musste der Produktchef passen. Er wisse nicht im Detail, auf welche Daten Amazon für das bisherige Modelltraining zurückgegriffen habe. Twitch-Verantwortliche verwiesen im Livestream darauf, dass auch andere Anbieter wie Meta öffentliche Plattformdaten für ihre eigenen KI-Modelle nutzen. Wer diese Datennutzung für künftige Trainings blockieren will, muss dies manuell in den Kontoeinstellungen tun. Settings – Security – Training for Generative AI + Quelle: Twitch

  • KI-Energiehunger treibt Amazon und Nvidia zu Milliarden-Investitionen in Strominfrastruktur

    Der Energiehunger der KI-Branche lässt nicht nach: Nvidia investiert bis zu drei Milliarden Dollar in den Strominfrastruktur-Entwickler Lancium, der bereits 4 Gigawatt in Texas unter Vertrag hat. Amazon wiederum baut in Texas ein Gaskraftwerk mit bis zu 7,65 Gigawatt Leistung, das mit 33 Millionen Tonnen CO₂ jährlich zum schmutzigsten der USA werden könnte.

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  • Neuer offener Standard soll das Chaos bei KI-Agenten-Erweiterungen beenden

    Amazon, Cursor, Microsoft, OpenAI und Vercel haben mit Agent Plugins einen offenen Standard vorgestellt, der ein einheitliches Paketformat für Erweiterungen von KI-Agenten definiert. Version 1.0.0 setzt auf eine Manifest-Datei und unterstützt Agent-Skills sowie MCP-Server.

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  • US-Berufungsgericht erlaubt Perplexitys KI-Shopping-Agenten wieder auf Amazon

    Ein US-Berufungsgericht hat Amazons einstweilige Verfügung gegen Perplexitys KI-Shopping-Agenten aufgehoben: Nicht das Start-up greife auf Amazon zu, sondern die Nutzer selbst. Es ist die erste Bundesberufungsentscheidung zur Frage, ob KI-Agenten im Auftrag von Nutzern rechtmäßig auf Online-Plattformen agieren dürfen – mit weitreichenden Folgen für die gesamte Agentenbranche.

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  • Amazon fährt eigene Nova-KI-Modelle zurück und setzt auf neues Frontier-Forschungsteam

    Amazon fährt einen Großteil seiner eigenen Nova-KI-Modelle zurück, darunter Nova Premier, Omni, Reel und Canvas. Intern gilt das Motto „keep the lights on“: Wartung ja, Weiterentwicklung nein. Stattdessen setzt Amazon auf eine neue Frontier-Model-Research-Gruppe und ein neues Basismodell, das im Herbst auf der re:Invent vorgestellt werden soll.

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  • Raketen beschädigen Amazon Rechenzentren in Bahrain

    Raketen beschädigen Amazon Rechenzentren in Bahrain

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    Kurzfassung

    Quellen

    Satellitenbilder bestätigen iranische Raketenangriffe auf zwei Amazon-Rechenzentren in Bahrain.
    Das Militär deklarierte die AWS-Anlagen als legitime feindliche Ziele zur Informationsverarbeitung.
    Für betroffene Cloud-Kunden bedeutet dies vollständige Ausfälle, die voraussichtlich mehrere Monate andauern.
    Amazon rät Unternehmen dringend dazu, Notfallpläne zu aktivieren und Daten in andere Regionen zu verlagern.

    Bloomberg: Amazon Data Centers Hit in Iran Strikes, Satellite Images Show
    Yahoo Finance: Amazon Data Centers Hit in Iran Strikes
    AWS Service Health Dashboard: Operational issue – Multiple services

    Aufnahmen aus dem All bestätigen erstmals schwere Schäden an zwei Standorten des Cloud-Anbieters Amazon in Bahrain. Der Angriff zeigt eindrücklich, dass digitale Infrastruktur in modernen Konflikten zu den ersten militärischen Zielen gehört – mit spürbaren Folgen für Unternehmen. Zerstörung aus dem All sichtbar Auswertung von Aufnahmen des europäischen Satellitennetzwerks Sentinel-2 durch die Nachrichtenagentur Bloomberg zeigt erhebliche Schäden an zwei Standorten von Amazon. Damit werden Angaben der iranischen Revolutionsgarden unabhängig gestützt. Laut der Konfliktbeobachtungsstelle ACLED trafen Projektile am 22. und 24. Juli ein Rechenzentrum in der bahrainischen Stadt Zallaq. Eine weitere Anlage in Askar, die vom Telekommunikationsanbieter Batelco für AWS-Dienste betrieben wird, wurde am 18. und 21. Juli attackiert.

    Twitter Beitrag – Cookies links unten aktivieren.

    🚨Satellite imagery released by Iranian state media shows damage to a data center, claimed to be Amazon Web Services in Bahrain. Explore and Compare: https://t.co/fESbXtr1BP #Iran #Amazon #Bahrain pic.twitter.com/ZQp8VtFXc7 — Soar (@SoarAtlas) July 24, 2026 Cloud-Infrastruktur als militärisches Ziel Da Armeen in der Kriegsführung zunehmend auf künstliche Intelligenz und digitale Netzwerke setzen, rücken Rechenzentren neben klassischen Militärstützpunkten in den Fokus. Die iranischen Revolutionsgarden veröffentlichten über die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim eigene, hochauflösende Bilder der zerstörten Gebäude. Ein Sprecher begründete die Raketenschläge damit, dass man ein »wichtiges informationsverarbeitendes Asset des Feindes« ins Visier genommen habe. Sie werfen Amazon vor, militärische Operationen der USA zu unterstützen. Bahrain beherbergt die Hauptmarinebasis der USA in der Region und war in den vergangenen Wochen ein Hauptziel der Angriffe. Anzeige Konsequenzen für AWS-Kunden Für Unternehmen haben die physischen Schäden an der Infrastruktur direkte Konsequenzen. Bereits im März warnte Amazons Cloud-Sparte nach Drohnenangriffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain vor Störungen. Das AWS Service Health Dashboard meldete strukturelle Schäden, Stromausfälle und Wasserschäden durch Löscharbeiten in mehreren Verfügbarkeitszonen. Seit April gelten die Rechenzentrums-Cluster in Bahrain offiziell als nicht verfügbar. AWS fordert Kunden in seinen Statusmeldungen auf, umgehend Notfallpläne zu aktivieren und laufende Anwendungen sowie Daten in andere Regionen wie Europa oder die USA zu verlagern. Amazon selbst lehnte eine Stellungnahme zu den aktuellen Aufnahmen ab. Laut den Systemmitteilungen von Amazon dürfte die vollständige Wiederherstellung der zerstörten Standorte mehrere Monate dauern.

  • Amazon läutet das Ende seiner „Artificial Artificial Intelligence“ ein

    Amazon Web Services schließt seinen Crowdsourcing-Dienst Mechanical Turk ab dem 30. Juli 2026 für Neukunden.

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  • Amazon baut aus Anthropics großen KI-Modellen kleinere Versionen – aus Angst vor steigenden Kosten

    Amazon-Ingenieure destillieren offenbar vorsorglich Anthropic-Modelle zu kleineren, günstigeren Varianten für den internen Gebrauch. Hintergrund: Ab nächstem Jahr zahlt Amazon nicht mehr nach Rechenstunden, sondern nach Tokens, was die Kosten deutlich erhöhen könnte. Parallel prüft der Konzern bereits Alternativen wie OpenAI.

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  • Darum streicht Amazon den fertigen Kinofilm über Sam Altman

    Sam Altman Filmplakat

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    Quellen

    Amazon MGM Studios verzichtet überraschend auf die Veröffentlichung des fast fertigen Spielfilms über OpenAI-Chef Sam Altman.
    Erste Vorab-Screenings liefen laut Berichten positiv, ließen Altman und Elon Musk beim Testpublikum aber unsympathisch wirken.
    Als möglicher Grund für das späte Aus gelten die milliardenschweren Geschäftsbeziehungen und privaten Verflechtungen zwischen Amazon und OpenAI.

    Golem.de – MGM Studios Amazon schmeißt beim Film über Sam Altman hin

    Amazon MGM Studios bringt den Spielfilm »Artificial« über OpenAI-Chef Sam Altman nicht in die Kinos. Das fast fertige Projekt verliert seinen Verleih, obwohl die Testvorführungen bereits erfolgreich liefen. Die chaotischen Tage im November Regisseur Luca Guadagnino verfilmt die fünf turbulenten Tage im November 2023. Damals feuerte der Vorstand Altman überraschend, bevor er kurz darauf wieder an die Spitze zurückkehrte. Das Drehbuch stammt von Simon Rich. Andrew Garfield spielt den OpenAI-Chef. Ike Barinholtz übernimmt die Rolle von Elon Musk, Monica Barbaro verkörpert die frühere Technikchefin Mira Murati. Anzeige Unsympathische Hauptfiguren Erste Vorab-Screenings fielen nach Berichten positiv aus. Altman und Musk kamen beim Testpublikum jedoch nicht gut weg und wirkten unsympathisch. Amazon kannte das Skript bereits in frühen Fassungen, lange bevor Guadagnino einstieg. Dass das Studio den Film nun kurz vor der Fertigstellung abstößt, fällt auf. Amazon MGM hilft nun bei der Suche nach einem neuen Käufer und beteuert seinen Respekt für den Regisseur. Verflechtungen im Hintergrund Ein Grund für das Aus könnte in der engen geschäftlichen Verbindung der beiden Unternehmen liegen. Amazon schloss im Februar 2025 eine weitreichende Partnerschaft mit OpenAI ab. Der Konzern investierte 50 Milliarden US-Dollar, im Gegenzug baute OpenAI seine Nutzung von Amazon Web Services aus. Privat besuchte Altman zudem die Hochzeit von Amazon-Gründer Jeff Bezos in Italien. Ob diese Verbindungen die Entscheidung beeinflussten, ist offiziell nicht bestätigt. Keiner der Beteiligten kommentiert den Vorgang.